Interessantes Thema: Die Fotos von den Schlafbereichen in den Blogs oder bei Twitter.
Ich sehe gerne rein. Neugierig wie ich bin und unbeschwert, wenn ich weiß, dass die Autoren anonym im Netz unterwegs sind. Am Besten gefällt mir der Blick in die kreativen Ecken; nicht die, die den Charme von Einrichtungshäusern verbreiten.
Zu den Bücherstapeln könnte ich auch interessante Einblicke beitragen und ganz locker den Dieseldunstblogger toppen, aber bisher habe ich mich nur getraut, lyrisch mitzuhalten.
Frau Fragmente bietet die linke Seite ihres Schlafplatzes an, wer sie kennt, versteht die Trauer über den freien Platz.
Wie ungerecht ich doch meine Leseaufmerksamkeit verteile! Immer wieder merke ich, dass ich einige meiner Liebingsblogs vernachlässige nur weil ich sie nicht im Feedreader habe! Gerade die unregelmässigeren Bloggerinnen verpasse ich öfters mal, weil ich eben nicht jeden Tag meine Blogroll durchklicke.
Das muss sich ändern. Sofort. Auf der Stelle
Heute will ich mich an einem Zevenaar versuchen:
Samstags um halb acht
mein Fernseher zeigt Fussballrasen
Welche Trikotfarben?
blau-weiss gestreift und grün
kullernde Männer fallen
samstags um halb acht
mein Fernseher zeigt Fussbalrasen
(Auf das Zevenaar hat mich Myriam gebracht. Macht Spaß.)
Claudia Februar 28th,2009
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Gedicht,
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Gestern meine ich im Vorbeischwärmen auf Twitter oder identi.ca gelesen zu haben, dass der Frühling naht: Der erste kniestrumpflose Tag in diesem Jahr. Mein Unterbewusstes hat sich diesen Satz behalten, obwohl ich Frostbeule freiwillig ganz sicher meine Strümpfe noch nicht ausziehen würde. Außerdem kommt es mir frevelhaft vor, mir im Februar den Frühling herbei zu wünschen. Aber im März? Darf man das nicht im März?
Im März, doziere ich des öfteren, im März kommt oft der Winter noch einmal zurück. Es gibt dann so eine spezielle Hochdruckwetterlage mit einem Hoch über Sibirien, dann kann es noch wochenlang tiefe Minusgrade geben. Wochenlang. Denn das ist eine stabile Wetterlage.
Würde mich bitte mal jemand unterbrechen und mir widersprechen?
Claudia Februar 28th,2009
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Frühling,
Wetter |
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dass man ihn trösten muss, singt Klaus Hoffmann mir ins Ohr. Ich laufe mit stolz geschwellter Brust meinen Berg hoch und denke mir, wie schön es doch ist, dass ich in der Lage bin, zu trösten. Ob es mir allerdings gelingt den Himmel zu trösten, das muss ich erst noch unter Beweis stellen.
Manchmal ist das Leben einfach schön. Ereignislos und schön.
Claudia Februar 26th,2009
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Ver.di legt den Nahverkehr lahm, mein Modem legt den Router lahm. Heute ist der Tage des Streiks, ein allgemeiner Ruf zur Entschleunigung liegt in der Luft, die Unruhe grummelt mit meinem Magen. Ich lasse mir das nicht bieten und grummle zurück. Das Modem zuckt, aber nicht ausdauernd; eher provozierend. Lass das, ich hass das, meldet es per LED.
Ach lass mich doch, insistiere ich. Es wird schon wieder, verspricht der Router. Nein, nein, niemals, entgegnet die Telekom.
Ich greife zum letzten Trick, tu so als glaube ich an ihren Tod. Blink, blink – ätsch-bätsch reingelegt.
Das wollten wir doch nicht.
Ich verstehe schon: eine Solidarkundgebung
Claudia Februar 25th,2009
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