Alles Liebe im Neuen Jahr!
Vergesst nicht Liebe und Friedfertigkeit in diese Welt zu schütten!
Wenn dann das Schicksal noch etwas Hirn vom Himmel regnen lässt, dann kann das noch was werden mit dem Jahr 2021.
Alles Gute für Euch!

Vergesst nicht Liebe und Friedfertigkeit in diese Welt zu schütten!
Wenn dann das Schicksal noch etwas Hirn vom Himmel regnen lässt, dann kann das noch was werden mit dem Jahr 2021.
Alles Gute für Euch!

1129 Corona-Tote innerhalb von 24 h.
So viel Trauer. So viel Schmerz. So viel Empathielosigkeit und eine unterirdische Impfdebatte.
Zwei Jahrzehnte zynische menschenfeindliche Wirtschaftspolitik in Kombination mit einer durchgehenden toxischen „Debatenkultur“ in den öffentlich-rechtlichen Medien waren eine fruchtbare Saat für diese diabolische Mischung.
Immer noch machen die Politiker*innen die Corona-Warn-App schlecht, statt für sie zu werben und sie weiter zu verbessern. Immer noch wird von Lockerungen gesprochen, obwohl die Pandemie gerade in eine heißere Phase gewechselt ist. Immer noch wird viel zu wenig erklärt und die Menschen werden alleine gelassen.
Es ist furchtbar was da jeden Tag passiert. Eine Tragödie.
Jetzt treibe ich komplett durch Raum und Zeit. Innerlich abgekoppelt von allen Desaster. Mein Körper und mein Geist schaffen sich Freiräume. Ich schlafe viel und zu seltsamen Tageszeiten.
Und eine Insel habe ich mir auch zugelegt.
Danke für den Tipp!
Die Tage verfliegen ruhig und kontaktlos. Mein Tag und Nacht-Rhythmus verschwimmt. Das ist ein gutes Zeichen. Aufwachen und Lesen. Wieder einschlafen. Aufwachen und Schach auf Twitch schauen. Dösen und dann im Zimmer kramen. Das Paradies kommt ohne Zeitplanung aus, so viel ist schon mal klar.
Versucht die Pandemie heute mal vor der Wohnungstür und aus dem Kopf zu lassen. Gelingt mässig, aber immerhin. Ab und zu klappt es.
Die Kaltfront hat es heute bis zu uns geschafft. Hab die wärmste Winterjacke rausgeholt, um gewappnet zu sein.
Zwischendurch bin ich für einige Momente glücklich. Bis die Erkenntnis über das Ausmaß der Katastrophe mich wieder erstarren lässt. Die Anzahl der Impfdosen, die gerade auf den Weg in die jeweiligen europäischen Länder geschickt wird, ist so gering, dass es mir die Sprache verschlägt.
Sie versagen auf allen Ebenen und kommen trotzdem aufrecht und angesehen aus dem Desaster heraus.
Es ist und bleibt zum Heulen. Zum Weinen und zum Schreien. Nur heute nicht mehr. Morgen auch nicht.
Es wird noch einiges passieren bis wir das rettende Ufer erreichen.
So, der Endspurt war vorgestern geschafft. Hab mir den 23. Dezember freigegeben und das war eine gute Entscheidung.
Abends sehe ich jetzt ab und zu bei Twich vorbei. Was es alles gibt! Da sind Welten, die wie von einem anderen Stern daher kommen. Von einem Schach-Planeten zum Beispiel.
Hier hat es drei Tage geregnet und das gab diesen Tagen den passenden melancholischen Hintergrund.
Ich verkneife es mir heute die Pandemie-Zahlen zu dokumentieren. Es sieht jedenfalls nicht gut aus.
Trotzdem blitzt alle paar Stunden bei mir das Gefühl auf, glücklich zu sein.
Ein Glasglocken-Glück. Abgeschirmt und beschützt.
Alles Liebe für Euch!
Frieden für die Welt und Wohlstand für alle!

mit tiefem Seufzen
Winterschlaf vortäuschen
einen Zustand von kosmischer Ruhe
und segensreicher Kontaktlosigkeit
Schach in der Sportschau. Die Prioritäten ändern sich.
Die ToDo-Liste für Weihnachten und Neujahr erstellt.
In Ischgl mögen sie die Medien nicht. Ich mag Menschen nicht, die skrupellos, verbrecherisch und organisiert ihren eigenen Vorteil durchsetzen.
Heute Nacht ein Alptraum mit Tarnkappe erlebt. Im Traum war er gar nicht schlimm, beim Aufschreiben dann gemerkt, das es wohl der schlimmste Traum meines Lebens war. Sieht so aus, als läuft mein Unterbewusstsein hochtourig durch diese Pandemie.
Draußen sieht es nicht nach einem Lockdown aus. Ich bin ja auch dabei. Laufe Schritte über Schritte, weit über mein tägliches Ziel hinaus. Die Postmenschen sind erfinderisch und nehmen Pakete gleich vor der Filiale an. Einfach rein ins Auto. Die Schlange entlastet das enorm.
Weniger Warteschlangenglück haben die Menschen, die zum Corona-Test auf den Messplatz wollen. Die Autoschlange bildet so etwas ähnliches wie eine zweispurige Schneckenfigur. Die Fußgänger*innen stehen bibernd in der Kälte.
69 Euro kostet der Test. Am Flughafen ist er wohl teurer und in der Stadtmitte gibt es ein Sonderangebot für 39 Euro.
Mir würde der Test nichts nutzen. Bringt ja nichts, sich testen zu lassen und das Virus dann in den Zügen aufzufangen und weiterzugeben.
Mir machen die Zahlen weiterhin Angst. Auch vor dem Hintergrund, dass die Feiertage, die Statistik gehörig durcheinander wirbeln werden. Bis dann alle Meldungen nachgearbeitet sind, wird es dauern. Trügerische Hoffnung wird einkehren.
In Großbritannien ist eine ansteckendere Virusmutation aufgetaucht. Noch so ein Grund, warum es falsch war, die Infektionen nicht auf Null zu drücken.

Das Foto ist aus dem letzten Winter, aber heute war der Buntspecht wieder da. Was für eine Freude!
Leider hängen die Krähen jetzt oft Nachmittags in den Bäumen vor dem Haus ab und vergraulen die kleinen. Sie machen einen Lärm und ein Gezetter das sich gewaschen hat. Wenn jetzt irgendwann noch eine weiße Krähe auftaucht, gehe ich die Wand suchen. Denn dann muss ich mich in einer Literatur verfangen haben.