Unisex-Toiletten

Der Congress hat umgestellt und jetzt sind plötzlich die meisten Toiletten Unisex-Toiletten. Ich dachte ja immer über mich, dass ich toilettentechnisch nicht anspruchsvoll bin. Wahrscheinlich weil ich mich nie an den Konversationen über schmutzige Zugtoiletten oder andere Unterwegstoiletten beteiligen konnte. Ich habe meine Möglichkeiten, den Kontakt mit der Toilette so gering zuhalten bzw. den Geruch zu ignorieren, dass mich eigentlich nur eine total verstopfte Toilette, die am Überlaufen ist, davon abhalten kann sie zu benutzen.
Aber nach meinem einzigen Besuch der Unisex-Toilette auf dem Congress, kam ich zu dem Schluss, dass ich zu alt bin, um mich daran zu gewöhnen, mit pinkelnden, fremden Männern den Raum zu teilen.
Also laufe ich – verpeilt wie ich bin – in Kreisen durch das Congresszentrum, um die einzige ausgezeichnete Frauentoilette, die ich ausgemacht habe, immer wieder auf’s Neue zu finden.

Es soll ja mehrere geben, aber für mich offensichtlich nicht identifizierbar.

Immer wieder

Schön anzusehenIMG_20151227_171043

32C3

Der 32C3 beginnt mit einer kleinen Sensation. Die Keynote – also der prestigeträchtige Eingangsvortrag – wird von einer nichtweißen Frau mit Kopftuch gehalten: Von der aus Somalia über Kenia nach Deutschland geflohene Fatuma Afrah.

WOW. Die Welt bewegt sich doch und ausgerechnet an der Stelle, wo es am wenigsten zu vermuten war.

(Hier ein Foto)
@anked an: https://twitter.com/anked/status/681070601751146496?s=09

Liegt ihr noch im Bett?

Falls ja, dann will ich euch diesen Artikel nicht vorenthalten.
Damit ihr bewusst erlebt, dass das neue Zeitalter der Bettlägerigen angebrochen ist.

Paradies

Diese Tage sind eindeutig das Paradies. Lange ersehnt und nicht gereut.
Der Luxus des Luxus ist es Zeit zu haben. Sie vertrödeln zu können. Abzuschalten.

Am Sonntag fahre ich zum 32C3. Lange schon ausverkauft und immer beängstigender in seiner Massenattitude. Mainstream schreckt mich nur, wenn er rechtslastig daher kommt, aber ich gebe es zu: Massenaufläufe machen mich kirre.
Zum Glück ist es ja so, dass ich da auch einen entsprechenden Modus habe, in den ich schalten kann. Ich schotte mich ab und fahre die Schilder hoch, sonst könnte ich das Gewimmel nicht ertragen.

Freu mich auf meine Art darauf, dass die Rakete landet.

Für mich vielleicht zum letzten Mal, das ist noch nicht ganz klar.

Stille Tage

Stille Tage. Und Nächte meinetwegen auch. Tage der Liebe und des Glücks. Im Verborgenen.

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Ich bin dann mal im Leseparadies. Oder im Schreibpalast.
Auf jeden Fall bei mir.

So ein Glück.

Geschenke einpacken

Vielleicht kommt der Link noch nicht zu spät. Weihnachtsgeschenke lassen sich mit und ohne Mathematik einpacken.
Die Mathematikerin Katie Steckles mag es am liebsten mit.
Die Videos sind inspirierend und ganz unkompliziert. Daher zur Nachahmung empfohlen.

Verzwickt

Ich kämpfe weiter mit dem WordPress-Update, aber es scheint, das wird das mit dem automatischen Update nichts mehr. Hab wieder die ganze Nacht die Daten zurückgerödelt. Die Sammelmappe ist träge und total überfrachtet. Vielleicht wäre es an der Zeit einen schlanken Neuanfang zu starten. Allerdings bin ich nicht so experimentierfreudig in diesen Tagen. Mal sehen.
Der zweite Kampf ist mittlerweile gewonnen und das Ticket zum 32C3 heruntergeladen. Zwei Tage habe ich mit mir selbst ausgehandelt, zwei Tage reicht für meine Kondition. Die restliche Zeit möchte ich meinem introvertierten Mimosenseelchen zur Regenerierung gönnen.

Selfcare ist das Wort der Stunde.

Take care.

Den Weltraum ordnen

„Von der Notwendigkeit den Weltraum zu ordnen“ von Pippa Goldschmidt (übersetzt von Zoe Beck)

Endlich mal eine, die sich traut, das Große und Ganze zu betrachten. Die Ordnung auf die notwendige Ebene hebt. Unterhalb des Weltraums nur Kinkerlitzchen. Also besser gleich das ganze Universum in den Blick nehmen.
Ich mag diesen Blick auf das Geschehen, die Menschen, die Liebe und die Physik.

Von mir aus könnte es viel mehr Bücher dieser Art geben.
Kleine Schätze.

Wiedersehen

Ich bin ja froh, dass ich die Sammelmappe noch wiedersehen kann. Das letzte WordPress-Update war so was von in die Hose gegangen, dass es einer Total-Rücksicherung bedurfte und die dauert mittlerweile stundenlang.
Was ich jetzt mit dem Update mache, weiß ich noch nicht so recht. Vielleicht sind die Feiertage in Zukunft ja Update-Tage?

Aber ich wollte euch ja einen Blogbeitrag empfehlen. Einen über Wiedersehensarten.