Vorsicht
dünnhäutig
und ohne
Elefantenhaut
ist der Besuch
im Porzellanladen
dennoch der Alptraum
der Zartbesaiteten
dünnhäutig
und ohne
Elefantenhaut
ist der Besuch
im Porzellanladen
dennoch der Alptraum
der Zartbesaiteten
Die Politik marschiert zielstrebig in eine Richtung. Unter dem Deckmäntelchen Sicherheit, werden den Menschen die virtuellen Fesseln angelegt. Keine schönen Aussichten.
Noch einen Tick schlimmer sind die Aufmärsche der Rechten. Für die gibt es auch ein Mäntelchen. In ihrem Fall heißt es „besorgte Bürgerinnen und Bürger“.
Ich fühle mich mehr und mehr unwohl in dieser Welt. Ich nehme die andere Abzweigung und gehe den einfachen Weg. Ausklinken. Egoistisches Ausklinken und Rückzug ins Private.
Privilegierter Luxus für Träumende.
Rechtsfragen beantwortet, Einstieg ins Thema
Die Broschüre versteht sich auch als Plädoyer für mehr freie Funknetze, wie sie in den letzten Jahren an vielen Orten entstanden sind. Auch dort, wo der Markt allein es nicht geschafft hat, haben Bürger solche Netze und damit auch eine unabhängige und dezentrale Internet-Infrastruktur aufgebaut. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg, Herausgeberin der Broschüre, hat den Ausbau des Netzes in Berlin gefördert.
Bin so müde, dass ich kaum die Augen aufhalten kann.
Die Welt ermüdet mich. Zieht all meine Energie aus mir heraus und bietet mir Hass und Gewalt im Austausch an.
Nein, auf diesen Handel mag ich nicht eingehen. Behalte nur ruhig deine Boshaftigkeit. Ich geh schlafen und erträume mir eine bessere Welt.
Es wäre nicht das erste Mal, dass Träume die Gewalt besiegen.
Hinter den Zahlen die Not der Menschen. In diesem Fall die Not von arbeitslosen Griechen.
Wir schützen die Freiheit nicht indem wir sie aufgeben.
Katharina Nocun schreibt klugt über die Angststarre und politischen Konzequenzen, die eine Verschärfung der Überwachung für uns alle hätte.
Was ist Sicherheit ohne Freiheit wert?
Mehr Menschlichkeit, mehr Demokratie, mehr Offenheit.
Die Rufer in der Wüste. Die Politik wird doch wieder mit „mehr Überwachung, mehr Sicherheit“ antworten.
Als wenn ich mich sicher fühlen würde, wenn ich höchstpersönlich überwacht werde. Wenn der Staat dein Stalker ist, hast du alles zu verlieren.
Mir wäre lieber, sie würden einfach ihren Job machen.
Eine aussterbende Tugend: einfach mal die Klappe halten.
Wahrscheinlich zu viel verlangt. Es passiert etwas Schreckliches und jede muss reden. Oder twittern, oder was auch immer. Zu Wort kommen. Verständlich gerade noch, wenn es darum geht, für sich das Geschehene zu verarbeiten. Unverständlich und unfruchtbar, wenn es darum geht, andere Menschen anzugreifen. Nein, nicht weil sie die Täter oder Täterinnen sind oder diese rechtfertigen. Einfach um zu zeigen, wer der bessere Mensch ist. Darum geht es nämlich jetzt. Wer ist die Beste. Wer hat die Nase vor. Wer kriegt die Eins in der Schule des Lebens. Das ist die wichtigste Frage, müsst ihr doch wissen. Und wer die Eins nicht kriegt, der wird ganz dumm von der Seite her angemacht. Angefaucht. Im Rudel gehetzt.
Ähmm, worum ging es? Es ist gerade etwas Schreckliches passiert. Menschen sind ermordetet worden. Schon vergessen? Andererseits entwickelt sich ein Krebsgeschwür in unserer Gesellschaft, das sich PEGIDA nennt. Schon vergessen? Es ist nicht wichtig, wer die Eins oder das blaue Bändchen oder was auch immer kriegt.
Wir sind so wenige. Wir brauchen alle und wir brauchen unsere Kraft. Die Energie. Aber auch: die Menschlichkeit. Ohne Menschlichkeit sind die ganzen Begriffe, die ihr verwendet doch nur Fassaden. Ziemlich wackelige Pappfassaden.
Wir brauchen mehr um stark zu sein.
P.S.
Ich hab heute zum ersten Mal wahr genommen, dass PEGIDA keine rein deutsche Angelegenheit ist. Großes Erschrecken meinerseits.
nicht mal zum Schein
reichst du die Hand
bietest du Hilfe an
nicht mal die Geste
fällt dir ein
nur das Schweigen
hast du eingübt