Ich sammle übrigens hier meine Links.
Und ihr?
Themen sichtbar machen, Frauen sichtbar machen gelingt nur über das Teilen und das Verlinken.
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Twitter ist heute fast nicht zu ertragen. Welten prallen aufeinander. So viele Wissende. Die ganz genau wissen, was richtig ist, wer richtig liegt, was falsch ist, wer niederträchtig, wer Schuld trägt, wem Schuld zugewiesen wird, wie die Welt richtig zu leben wäre, wer da was zu sagen haben sollen dürfte, wer wem was verbieten sollte.
Mir wird ganz schwindlig und unwohl davon.
Krieg kommt vom Hass.
Aber woher kommt nur all dieser Hass?
Fragen auf die es so wenig Antworten gibt.
Und nein, ich lasse nicht gelten, dass er in uns steckt.
Dass er Teil der Menschheit ist. Gottgegeben.
Das ist so zynisch, wie ich nur sein kann. An Gott glaube ich nicht. Aber gerade deshalb sehe ich klar: kein Konzept eines göttlichen Wesens benötigt Hass als Fundament.
Im Spiegel lese ich, dass Daimler seine Beschäftigtendaten viermal im Jahr mit den Terrorverdachtslisten abgleichen wird. Auch die von Bewerbern.
Mir fällt dabei der eindringliche Artikel aus der Personalratszeitschrift ein.
Leider ist der Artikel nicht online. Es ist ziemlich schlimm, wenn ein fehlerhafter Abgleich passiert, denn der betroffene Mensch ist sofort aus der Zivilgesellschaft rauskatapultiert. Von jetzt auf gleich. Kein Gehalt mehr, kein Zugriff auf sein Konto, niemand darf ihn offiziell mit Geld unterstützen, sie oder er darf ihren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachgehen usw.
Am schlimmsten: es gibt so gut wie keine Rechtsmittel dagegen.
Sie nennen es nicht umsonst: den zivilen Tod.
(Aber wohl gemerkt: es handelt sich um eine Verdachtsliste. Nicht um eine Terrorliste. Und kein Mensch weiß, wie die zustande kommt.)
Ein bisschen Alltag gehört zum Leben. Noch mehr Alltag gehört zur Realität.
Tatsache ist, dass sich der Alltag mit Liebe und Empathie leichter ertragen lassen.
Die Erfahrung zeigt, dass Liebe im Alltag unterschätzt wird, wenn sie nicht im Gewand der sexualisierten Liebe daher kommt.
Daher mein Geheimtipp zur Alltagsbewältigung: Lasst uns Liebe wählen!
Mein Fett ist politisch, erkennen einige junge Frauen und nehmen Stellung dazu. Besser gesagt, sie entlarven die politischen Zusammenhänge.
Sehr durchsichtig, das alles.
Aber leider so perfide wirkungsvoll.
Es gibt Dinge, die könnten eindeutig etwas bekannter sein. Die Menstruationstassen zum Beispiel.
Bitte nicht stören! Hier wird gestrickt, gelesen, geliebt, gelacht und geträumt.
Ein paar Stunden Arbeit und schon ist wieder Wochenende. Alles ganz easy in diesem Angestelltenleben. Die Frage bleibt: Warum ist es dann oft so anstrengend?
Ich belasse es heute bei der rhetorischen Frage, denn eins habe ich verstanden: die Antwort auf diese Frage zu suchen erschöpft noch mehr.
Vom 31C3 habe ich offensichtlich doch die Krankheitserreger mitgenommen, vor denen wortreich auf allen Ebenen gewarnt wurde. Prächtiges Timing. Aber ich erspare euch die Einzelheiten. Mein Immunsystem hält sich wacker. Dass es die Oberhand besitzt ließ es mich allerdings deutlich zeigen: minutengenau zum Jahreswechsel. Jetzt kann ich nur hoffen, dass das Jahr 2015 nicht nachtragend ist.
Bei dieser – im wahrsten Sinn des Wortes – beschissenen Begrüßung.