da ist eine Stimme in mir
die schreit meine Lieder nieder
da ist eine Stimme in mir
die putzt mich hinweg und hinfort
da ist eine Stimme in mir
die hab ich nie eingeladen
sie plustert sich auf
und tritt die wunde Stelle
da ist eine Stimme in mir
die ist in mich reingehext
weil einpflanzen zu zaghaft war
sag nie: dass Erziehung nicht grausam ist
Das, was ich nicht fassen kann, tragen andere Menschen mit Fassung.
Oh, je. Langsam tut es weh.
Es wird Zeit für’s Verfassungsgericht. Menschen oder Positionen lächerlich zu machen ist oft eine Machtdemonstration. In diesem Fall soll sie zeigen: ihr könnt uns gar nichts. Aber da hat sich schon manche Regierung getäuscht.
Nachtrag: Ebenfalls ohne Fassung
Wiki – Forum gegen Überwachung
Massenüberwachung ist nicht nur eine politische Strategie. Eine durch und durch undemokratische Strategie. Sie ist auch eine Industrie, die viel Geld kostet (dem Volk) und die viel Geld bringt (Firmen und Einzelpersonen). Je größer die Geldsummen sind, die für Massenüberwachung eingesetzt werden, desto mächtiger werden die politisch Handelnden.
Aus der Kategorie: keine Komplimente.
Oder der Kategorie: Männer in der Zeitschleife gefangen.
Vergängliches.
Von weitem ein Schiff.
Aus der Nähe die Assoziation zum Grab.
Tröstliche Vergänglichkeit.



claudia Juni 25th,2014
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1 Comment
Der Bundestag legt offenbar wert darauf, dass die NSA exklusiv Zugang zu seiner Infrastruktur hat.
Wie blöd können die sein?
Wie blöd sind wir, dass wir uns das gefallen lassen?
Ich bin so wütend, wenn ich solche Details erfahre, weil sie so schlimm sind. Und nein: ich glaube nicht, dass sie arglos sind. Kriminell finde ich das Verhalten. Verrat am Volk.
Das sollte juristische Konsequenzen haben.
Weil die Sammelmappe auch immer mein Zettelkasten ist, mein Aufbewahrungsort für Findenswertes.
Auskunftsersuchen.
Im Schattenreich der Überwachung
Ilija Trojanows Eröffnungsrede zum Dresdner Theaterfestival „Parallel Lives“
Wissen und Gewissen – Im Schattenreich der Überwachung
Tails – Betriebssystem für politische Aktivistinnen
Systemausfall – freie Plattform zu Weltoptimierung
Die Schönheit ist ins Paradies zurückgekehrt.

claudia Juni 22nd,2014
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In Frankreich wird immer noch gestreikt. Seit Mitte Mai offensichtlich schon, aber ich hatte es nicht mitbekommen. Ist auch sehr schwierig Informationen auf deutsch zu erhalten. Seltsam: so nah sind wir und wissen so wenig übereinander.
Ich sitze jetzt hier im Paradies und mache mir Sorgen wie ich wieder zurückkomme ohne noch mehr Urlaubstage zu verbraten. Die Urlaubstage sind der Abhängigbeschäftigten höchstes Gut.
Zwei Tage sind schon zusätzlich drauf gegangen (ein Tag – 24 Stunden – waren von mir eingeplant als zähe Eisenbahnfahrerin). Zwei Tage mehr und viel zusätzliches Geld.
Streik ist schließlich höhere Gewalt.
Wenn ich nur wüsste, womit ich solidarisch sein könnte. Es muss um viel gehen, so viel verstehe ich.
Meine Erbsengene wünschen sich unkontrolliert das Prinzessinnenleben zurück.
Seltsam wie schnell mein Gleichgewicht dahin ist. Selbst im Paradies schaffe ich es mir Sorgen zu machen.
„Von der Hand zum Hirn und nie wieder zurück“ trifft den heutigen Informationskonsum ziemlich genau. Vielleicht ist das Problem gar…