Nestwärme

sich ausdehnende Nestwärme – Feierabend – auf den inneren Modus umgestellt
allein und kein bisschen einsam – das goldene Strickwerk wächst – das Nest mit Panoramablick – in den Himmel – in die Nacht
in die Seele

to do

der Zeit die Augenblicke stehlen
mit dem Wind einen Liebespakt schließen
die Flugzeuge am Nachthimmel zwischen den Sternen tanzen lassen
die Worte in das Herz säen
den Körper träumen lassen
das Leben überrumpeln
die verzaubern, die sich nicht verhexen lassen
Lyrik nachdrücklich erzeugen

Unverständnis

Ich verstehe die Welt schon so lange nicht mehr. Oder anders gesagt: manches an dieser Welt verstehe ich viel zu gut, anderes bleibt im Nebel. Dass eine militärische Großmacht ihre Macht ständig demonstriert erscheint mir logisch. Früher eigneten sich dazu Militärparaden, heute klappt das mit der Überwachung ganz gut. Dass dazu auch Industriespinonage gehört, scheint mir logisch.
Aber was ist mir dieser Kunstgeschichte? Die gehorteten Gemälde, die schon 2011 entdeckt wurden. Warum wissen wir nichts davon?
Für mich ist das keine Nebensächlichkeit.

Ich hätte das gerne sofort gewusst.

Muschelzeit

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Goldenes Strickwerk

Das goldenes Strickwerk wächst und wächst. Wird aber noch eine Weile dauern bis die Decke fertig ist.
Das Muster geht in die Handgelenke, da war ich mit der Auswahl wohl etwas voreilig.
Beim nächsten Großprojekt ist mehr Bedachtsamkeit angesagt.

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Verkrümmelt

Das Selbstvertrauen hat sich verkrümmelt. Nachhaltig wie es scheint, aber ohne erkennbaren Anlass. Immer wieder seltsam diese Psyche.

Meine Kondition reicht immer nur bis zur Hälfte der vorbereiteten Rede. Was ist dieses Mal anders als in den vergangenen Jahren?

Gestricktes

Dienstfahrt in die Landeshauptstadt. Gestricktes muntert mich auf.
Mein Gestricktes ist schon zu groß, um es mitzunehmen. Goldene Fäden für das Herz.

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Herbst

draußen: Wetter
drinnen: Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Uhr umstellen

Also ich lebe jetzt endlich wieder in meiner richtigen Zeit.
Und nein, ich finde es nicht schöner, wenn es im Sommer bis nach 23:00 Uhr hell ist. Da schlafe ich nämlich.
Meistens.

Und mein Alptraum ist, dass ich mal während der Sommerzeit sterbe:
Dann hätten sie mir die Stunde endgültig geklaut.

Ohnmacht

Wenn wir über das #merkelphone reden, dann reden wir nicht über Freundschaft sondern über Macht. Militärische Macht. Das will nur niemand wissen. Oder vielleicht auch nicht wahrhaben. Eine Macht, die nicht mehr kontrolliert werden kann, weil sie übermächtig geworden ist.
Eine Macht, die außer Kontrolle geraten ist.
Ich hab damals keinen Spaß gemacht, als ich sagte, wenn Deutschland Snowden Asyl angeboten hätte, dann hätte das ein „Manöver“ auf deutschen Boden nach sich gezogen. Nie und nimmer lassen sich die USA ihren Vorsprung nehmen und Gewalt ist für sie keine hohe Hürde.
Wir hier sind die Blöden. Jedenfalls die Menschen, die am Mythos der demokratischen Rahmenbedingungen festhalten. Die demokratische Schicht an der Oberfläche ist hauchdünn geworden – darunter liegt der Schmutz und Dreck.