Parallelwelten

Menschen, die glauben ihre Spareinlagen seien sicher, glauben auch die Renten seien sicher.
Wie blind können Menschen sein? Aber blind allein reicht dazu eigentlich nicht aus. Dazu müssen alle Sinne und der Verstand ausgeschaltet sein, um in dieser Parallelwelt zu leben und sie für real zu halten.

Vielleicht eine Nebenwirkung des Talkshow-Konsums?

Die Fakten liegen alle auf dem Tisch. Warum glaubt ihr dann den Märchenerzählerinnen und Erzählern?
Eins uns eins bleibt immer noch zwei. Ganz einfach – und ganz gefährlich.

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Das Jahrzehnt der Erschöpften

„Das Jahrzehnt der Erschöpften“ nannte es jemand in den Medien. Ich weiß nicht mehr wo und in welchem Zusammenhang. Ich weiß nur noch, dass ich es mir merkte. Es passt so gut und ich weiß längst nicht mehr:

Ist es Frühjahrsmüdigkeit?
Ist es der Winterschlaf?
Ist es das Lebensjahrzehnt?
Oder vielleicht der Zeitgeist?

Ich bin müde. Innen und Außen. Die personifizierte Müdigkeit.

Aber vielleicht ist es auch nur ein Siebenschläfergen, das zum Leben erwacht.

Zehn Jahre unwürdiges Leben

Zehn Jahre Agenda 2010 – zehn Jahre menschenunwürdiges Leben.

Die Gesellschaft gewöhnt sich schnell daran. Ziel vollbracht. Mich macht es kirre in einer solchen Gesellschaft zu leben. Gelobt wird was rücksichtslos ist und verdammt wird, was den Weg nicht gleich findet.
Abgrenzen, ausgrenzen, eingrenzen.

Baut euch doch Maschendraht um eure Villen und verrammelt euch, damit ihr Ruhe vor uns habt!

Sackgassen

Ich sollte ein Buch über Sackgassen schreiben, denn ich bin Expertin für Sackgassen. Ich finde sie immer und überall, spüre sie dort auf, wo sie niemand vermutet.
Kein Wunder: ich bin geprägt vom Sackgassenleben. Bin in einer Sackgasse aufgewachsen und das erste Verkehrsschild, das ich kannte war dieses wunderbare Sackgassenschild.

Das Beste am Kindheits-Sackgassen-Leben war ja, dass es hinter der Sackgasse noch weiter ging. Für uns allemal, denn dort begann, die freie Wildbahn. Der Dschungel und der reißende Strom. Die Welt der Abenteuer.

Heute sind die Sackgassen auswegslos und verdammen zur Umkehr. Wieder und wieder. Ein Labyrinth zur Abwechslung, wäre eine Anregung. Aber das Leben lässt sich nicht anregen. Stoisch prãsentiert es sein eigenes Silbertablett.
Wer weiß, vielleicht habe ich in einem fernen, früheren Leben mal Sackgassen bestellt, woher sollten sie sonst in dieser Vielzahl auch erscheinen. Nichts ist ohne Ursache, heißt es – nur manchmal da liegt sie in einem anderen Universum, die Ursache – und dann heißt es kreativ sein und die Wurmlöcher zur Weltenreise zu verwenden, aber wenn sich die auch noch in Sackgassen verwandeln. Dann bleibt mir nur noch die Erstarrung. Die Hoffnung, wenn ich mich nicht bewege nicht vom Weg ab zu kommen.

Leistungsschutz-Plugin

Muss mich manchmal selbst erinnern. Wozu gibt es da die Sammelmappe?

Ohne jetzt in Panik zu verfallen ist es dennoch sinnvoll die Archive seiner Blogs auf Zitate und Links zu durchforsten, die auf Medien verweisen, die das Leistungsschutzrecht unterstützen und davon profitieren. Wem das bei der Fülle der Artikel zu mühselig ist, der kann einfach das Plugin D64 LSR-Stopper installieren und sich zumindest bei den Verweisen helfen zu lassen.

Die Erweiterung erkennt an Hand einer eigenen Liste, die Verweise, die zu Medien führen, die sich für das Leistungsschutzrecht einsetzen und wandelt diese Links um und führt sie auf eine spezielle Zwischenseite um:

Menschlichkeit

Habe mich vor vielen Jahren für die Religion der herzlich Menschlichkeit entschieden, da mir die anderen Religionen zu grausam und unbarmherzig sind.
Eine Freigabe für unter 16-Jãhrige können sie auch nicht bekommen. Aber das mit dem Bühnenzauber klappt doch schon ganz gut. Und nicht vergessen, die hervorragenden politischen Beziehungen, die bis in alt ehrwürdige Mafiakreise reichen. Nicht ganz so gut gelungen war der Versuch in die Pornoindustrie einzusteigen, wahrscheinlich weil zu viel Herzblut in den jungen Kinderseelen steckte, die zu diesen reizenden Kinderkörpern steckten.

Aber schließlich haben auch 2000 Jahre alte Institutionen das Recht, langsam zu reifen. Das wird schon alles, wenn ihr nur noch ein bisschen Geduld habt.

Ich widme mich in der Zwischenzeit der herzlichen Menschlichkeit.

Nachhaltige Zerstörung

der kritische Blick
senkt sich in
das zögernde Herz
hinterlässt dort
Narbengewebe

Frauen zählen

Ist schon fast ein Reflex bei mir – schön zu sehen, dass es anderen genauso geht.
Vielleicht wäre es öfters angebracht, es laut zu tun und nicht so still vor mich hin zu zählen.
Zahlen öffnen Augen – manchmal.

Weltfrauentag

Alles Gute zum Weltfrauentag!
Ich wünsche uns von Herzen einen lebendigen Feminismus mit Kampfgeist, Durchhaltevermögen und gegenseitiger Rücksichtnahme.

Es wäre schön, wenn wir nicht immer alles auf einmal von uns erwarten und ein bisschen Gelassenheit gegenüber den verschiednen Geschwindigkeiten der Frauen fände ich auch toll.

Es ist schön, dass es Feministinnen gibt.