Scham und Schande
Scham und Schande sind Krankheitserreger. Oft führen sie zu Krankheiten mit tödlichen Verlauf und leider sind sie auch vererbbar.
Von der Ansteckungsgefahr, die von ihnen ausgeht, möchte ich erst gar nicht anfangen zu reden.
Ganz gefährliche Gesellen sind die beiden. Also lieber meiden, wenn sie euch begegnen. Schlechter Umgang.
Wind wird gewünscht
Bring Wind, Wochenende. Auf dass die Drachen fliegen.
Würdelos
Wutanfall gekriegt, weil die Bahn mein mühsam erarbeitetes logistisches Konzept kippte – wiedereingekriegt weil der Zustand würdelos ist
Neue Wege
Ich habe dieses Jahr ja wirklich vor meine überaus geliebten Tage „zwischen den Jahren“ zu opfern. Dabei liebe ich gerade diese Zeit so sehr. Mein Weihnachten verläuft immer sehr idylisch ohne Streß und ohne Festlichkeiten, ganz ähnllich schließt Silvester und Neujahr an. Für mich die ideale Möglichkeit zu entspannen und Abzuschalten.
Dieses Jahr habe ich etwas anderes vor. Bin gespannt, ob ich es bereue.
Nachtrag: musste jetzt noch unbedingt linken
Feierabend
Ist euer Weg in den Feierabend auch so schön wie meiner?
Halt
mein Auge
hält sich fest an dir
du schwankst noch?
es ist nur die
Oberfläche
mein Auge
hält dich fest in dir
spürst du nicht?
ich halte dich
Schlechte Laune
Schlechte Laune ist ansteckend heißt es. Sie ist wie eine üble Krankheit, bohrt sich ins Gemüt und frisst sich in die Seele. Aber vorallem ist schlechte Laune auch eine Angewohnheit. Aus meiner Sicht eine selbst- und fremdzerstörerische Angewohnheit.
Wenn schon Steuererhöhung, dann wäre ich für eine „Schlechte-Laune-Steuer“, denn der Volkswirtschaftliche Schaden den sie auslöst ist enorm.
Denkbar wären auch Quarantäne-Stationen für Schwerst-Betroffene. Die könnten sich dann gegenseitig mit ihrer schlechten Laune beglücken und von mir aus dort auch Wettbewerbe veranstalten. Hauptsache sie verderben nicht mehr ständig ihrer Umwelt die gute Laune.
Weise
Lese „Die Wand“ von Marlen Haushofer und finde zum Thema „weise“ das folgende Zitat:
„Ich war sehr weise, aber meine Weisheit kam zu spät, und selbst weise geboren, hätte ich nichts vermocht in einer Welt, die nicht weise war.“
So viel zum letzten Eintrag in der Sammelmappe.
Ich bin jedenfalls immer noch nicht weise und rechne mit diesem Zustand auch nicht in absehbarer Zeit.
Wenn ich wenigstens einsichtig wäre, dann würde ich mich wieder an meinen Novembertext setzen.
Vorsätze einhalten beruhigt. Wenigstens das.
Aber manchmal weine ich auch, z. B. wenn Nicole ein Lied für Luca singt.






„Von der Hand zum Hirn und nie wieder zurück“ trifft den heutigen Informationskonsum ziemlich genau. Vielleicht ist das Problem gar…