Mein Leben
Immer wieder passiert es, dass mich meine Texte berühren. Oder ist es das Gefühl des eigenen Lebens? Das Vergangene. Das, das dann doch mir gehört.
Immer wieder passiert es, dass mich meine Texte berühren. Oder ist es das Gefühl des eigenen Lebens? Das Vergangene. Das, das dann doch mir gehört.
mein Leben
ist undurchdringlich geworden
abgeschottet
von den Stürmen der Zeit
und klagt jetzt
über Trockenheit
Glück ist der Zustand den man nicht spürt, sagt das Zitat.
Kann sein, muss nicht sein. Das Glück schleicht sich wortlos an – ist meine These. Was es dann bewirkt ist unterschiedlich. Mal laut, mal leise.
Ich habe es oft gespürt, das Glück. Himmelhoch jauchzend. Bilderbuchartig.
„die Liebe will nicht wissen “
steht in meinem Notizheft. An den Zusammenhang des Zitats kann ich mich nicht mehr erinnern, aber jedesmal wenn ich den Satz lese, nicke ich instinktiv.
Genau so ist das mit der Liebe: sie will nicht wissen.
Sie setzt sich über das Wissen weg.
I’ve been to Hollywood, I’ve been to Redwood
I’ve crossed the ocean for a heart of gold
I’ve been in my mind, it’s such a fine line
That keeps me searching for a heart of gold
And I’m getting old
Keeps me searching for a heart of gold
And I’m getting old
Vielleicht finde ich Kommissarin Lund so faszinierend, weil ich insgeheim bewundere, wie die Figur in ihrer Arbeit aufgeht.
Kann sein. Das ist die dunkle Stelle, das schwarze Loch in meiner Seele.
Den Rest des Gedichts sage ich leise vor mich hin.
Es ist wie es ist
Vielleicht kommen jetzt die Tage der Distanz. Die Distanz zur Sammelmappe. Weiß noch nicht so genau. Lasse mich treiben.
Ober schwebe ich?
Kurz festhalten für das Protokoll: Mir geht es gut. Ich freue mich.

in der Nacht
stecken manchmal
die Träume fest
gehen verloren
im dunklen Labyrinth
aber wenn du
aufmerksam
lauschst
hörst du
sie klapern
und rascheln
dann bring sie schnell in Sicherheit