Hier und dort

Weiß nicht richtig, ob ich wirklich darüber schreiben soll – und kann es doch nicht lassen. Also schreibe ich, noch ehe ich weiß, ob ich soll, kann oder muss oder lieber nicht. Alles wieder viel zu kompliziert.
Ich möchte also darüber schreiben. Nennen wir es doch einfach so. Es ist mein Wunsch darüber zu schreiben. Mein Wunsch an mich selbst. Eine Erinnerungsstütze. Eine Hilfe gegen das Vergessen, was ich nicht vergessen möchte. Nicht diesen flüchtigen Moment. Nein, den ganz besonders nicht.
Bald ist es zehn Jahre her. Zehn Jahre Lebenszeit, die sie nicht mehr mit uns zusammen erlebt hat. Zehn Jahre. So lange schon.

Es hätte ihr nicht gefallen, es würde ihr nicht gefallen, wenn sie sehen könnte, was eingetreten ist. Aber so ist das Leben auch: Menschen treffen sich, Menschen entfernen sich. Auch die, die am Leben bleiben.

Heute Nacht im Traum war sie wieder da. Präsent. Selbstverständlich. Krank und schwach – aber trotzdem hier. Mit neuen Aufgaben. Wichtigen Aufgaben. Und dann wäre alles wieder anders.
Bewusster und voller Wert.

Ich war so froh, dass sie da war. Obwohl ich auch im Traum wusste, dass ich aufwachen werde. Lass mich dich umarmen, bevor ich aufwache, sagte ich zu ihr – und ich hatte unendlich viel Angst, dass sie daran zerbrechen könnte. Sie lachte nur und ich dachte: Das ist das gute am Träumen. Wenn du es wirklich willst, dann geht es auch.

Der letzte Satz ist natürlich ein typischer Traum-Quatsch-Satz. Wie selten klappt das im Traum mit dem Wollen.

Wikipedia unter der Gender-Lupe

Wow – die femgeeks nehmen die Wikipedia unter der Lupe. Unter die Gender-Lupe besser gesagt. Hab den Artikel noch nicht ganz durchgelesen. Steht noch auf meiner Leseliste. Geflattrt habe ich schon.

Der schäbische Umgang der Wikipedia-Community mit Frauen ist ja leider schon ewig bekannt. Passiert ist wenig bis nichts. Sind doch selbst dran schuld, die blöden Frauen, dass sie sich so schnell vergraulen lassen.

Z.b. durch solche Kommentare:

Och Mensch Finchen, kleines Knuddelchen. 10 Stunden am Tag Artikel korrigiert, gegen den allmächtigen Patriarchalismus angekämpft und am Ende doch verloren? Nimms positiv, jetzt hast Du viel mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens: Kochen, Abwaschen, Putzen, Schuhe kaufen und für den Partner da sein. Schreib doch mal bei Stupidedia, die brauchen Dich da ganz dolle und da kannst Du auch mit wenig Zeiteinsatz wirklich noch was bewirken. Auf dass Pi endlich kleiner als 3 wird, das ist nämlich mysogyn und faschistisch!

Der Affenfelsen ruft

Memo an mich selbst: vom 06.05 bis 08.05.2013 Rendevouz am Affenfelsen.
Bildungsurlaub rechtzeitig beantragen.

Dabei heißt es doch immer, der Mensch tue gut daran in der Gegenwart und nicht in der Zukunft zu leben. Aber was wäre dann mit: Vorfreude ist die schönste Freude.

Die Mutter aller Dampfmaschinen

was da so dampft
und brodelt
kann unmöglich
Teil meines Wesens
sein

Konfus

Ich sollte etwas schreiben, ich möchte gerne etwas schreiben, meine Inneres drängt mich danach etwas zu schreiben – aber meine Schreibkehle ist wie zugeschnürt.

Ein paar Tage schon. Zuerst denke ich: keine Panik! Bleib ruhig! Alles ist gut, nichts ist passiert, du kannst schreiben und sagen, was und wann du es willst. Die Welt steht dir offen, dein Blog steht dir offen, die Sammelmappe wartet auf dich – alles wird gut.

Als wenn irgendwas je von alleine gut werden würde. Wir wiederholen diese Wortrituale, weil sie doch irgendwie wahr sein müssen, wenn sie so oft schon gesagt sind.

Aber wann war jemals etwas umfassend gut?

(Ungeborene Babys und Wetterleuchten ausgenommen.)

Das Ende der Sozialromantik

Zwanzig Jahre ist es her. Rostock Lichtenhagen. Und die FAZ hat sich vorgenommen zu diesem Anlass zu beweisen, dass sich rechtes Denken nicht nur in Gewaltausschreitungen zeigt, sondern auch sehr viel Platz in “bürgerlichen Zeitungen” bekommt.

Schon allein der Titel. “Terror gegen Asylanten. Lichtenhagen: Ende der Sozialromantik”, steht da geschrieben. Oder genauer: stand da geschrieben. Denn den Teil mit der Sozialromantik hat die FAZ nach Protesten dann gestern schonmal entfernt. Genauso wurde der Teaser verändert. Das alles ohne Kommentar. Und besser wurde damit natürlich auch nichts.

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Bauchspeicheldrüsenkrebs

Die Alte Eule hat ein Anliegen, das ich gerne verlinken möchte. Ich Wünsche ihr von Herzen viel Kraft und Stärke.

Mein Anliegen ist, andere zu warnen

Der Bauspeicheldrüsenkrebs wird normalerweise erst entdeckt, wenn es zu spät für eine Behandlung ist. Das liegt daran, dass man überhaupt keine Schmerzen hat, und auch andere Symptome zeigen sich nicht – oder werden nicht erkannt! So war es ja bei mir; schon ein gutes halbes Jahr waren Symptome da, die hätte man ernstnehmen und nachprüfen können.

Ich lese auf den einschlägigen Internetseiten, dass in einigen Fällen (weniger als 20%) ein Bauchspeicheldrüsen-Tumor im frühen Stadium entfernt werden kann. Es könnte ja sein, dass bei diesem ersten Druckgefühl durch Hosenbund oder Gürtel der Tumor noch zu operieren wäre. Deshalb möchte ich möglichst vielen Menschen mitteilen, dass sie auf so etwas achten sollen?

In einem ersten Eintrag schreibt sie:

Aber nun meine Warnung und Mahnung:

Wenn irgend jemand feststellt, dass die Schlupfhose, oder überhaupt der Hosenbund oder der Gürtel beim Liegen in der Taille drückt:

Sofort zum Arzt, und zwingt ihn, das ernst zu nehmen und auf Krebs untersuchen zu lassen!!

Die Bauchspeicheldrüse liegt etwas unter dem Rippenbogen – also bei Frauen direkt in der Taille -, etwas links von der Mitte.

Wer Schmetterlinge lachen hört

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein, ungestört
von Furcht, die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Stier, zum Narr, zum Weisen.
Und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Novalis

Woman in Tech-Day

Auf der Internet-Konferenz Campus Party in Berlin wurde am Donnerstag der “Woman in Tech-Day” ausgerufen. Hyperland hat drei Frauen befragt, die in der stark männerdominierten Technologie-Branche arbeiten: “Wie schätzen Sie die momentane Situation ein, wie sind Ihre eigenen Erfahrungen und was würden Sie anderen Frauen mit auf den Weg geben?”

 

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Freedom Not Fear Demo

Vom 14. Bis 17.09.2012 findet in Brüssel die Freedom-Not-Fear-Demo in Brüssel statt.

Freedom Not Fear

Der Foebud organisiert Unterkunft und Anfahrt auch über seinen Shop.