Novemberschreiben

Ich muss mein Novemberschreiben vorverlegen. Müsste eigentlich schon angefangen haben. Bin schon ein paar Stunden im Rückstand. Hab mir Großes vorgenommen, bin aber nicht ganz überzeugt. Die böse, innere Stimme, eine Dauernörgerlin.
Was will ich mit der Challenge, wenn ich die Texte der vergangenen Jahre unüberarbeitet in den Ordnern und Dateien liegen habe? Melusine ist fleißig und überarbeitet ihren Roman, engl hat ihre Kurzgeschichten abgeschlossen.
Vorbilder, die ich ignorieren werde.
Hab nie ein Vorbild in einem Leben gebraucht. Wahrscheinlich hätte es mich mehr irritiert als inspiriert.

Trotzdem: warum immer diese Zweifel? Warum immer dieser Widerstand? Sie sind überflüssig. Ich weiß es, aber mir ist das Gefühl noch nicht zugänglich. Ich weiß schon jetzt, dass mich der Schreibrausch wieder packen wird.

Ich nenne es jetzt auch nicht mehr NaNoWriMo. Ist viel zu kompliziert und ich mag ja doch am liebsten meine eigenen Regeln.

Ziel

ich möchte spielen
mit der Erinnerung
in den Bildern
tanzen
 

mein Leben
von deinem
entflechten

Hardcore-Feminismus

Ach, ich schaff das jetzt nicht, diesen Artikel über den Ahnungslosen Hardcore-Feminismus von Melusine zu verlinken.

Das iPad will den Weg aus Facebook nicht finden. Ich hole das nach, sobald ich kann. ( Wäre schön, wenn jemanden den Link dazu in den Kommentaren postet.) Schon geschehen – vielen Dank!

Nachtrag: Vielleicht gelingt es mir wenigstens den Kontext über den Beitrag von Antje zu verlinken.

 

Episode 3: Platter Sexismus beim ZDF

Und dann kam abends noch über Twitter und Blogs der Hinweis auf eine (Achtung: Hier wird ein sexueller Übergriff gezeigt) Sendung in ZDF neo (ungefähr ab Minute 4-5), wo zwei junge Männer vor der Kamera eine Mutprobe daraus machen, einer Messehostess ohne deren Zustimmung an die Brüste und an den Hintern zu fassen und anschließend über die Reaktion der belästigten Frau zu lästern. Sie halten das für witzig.

Darüber gebloggt haben zuerst Der springende Punkt, dann Katrin Ganz, dann Helga Hansen, und vermutlich noch einige andere (und vielleicht gibt es auch noch weitere Aktionen).

Nachtrag 2: Der springende Punkt
die mädchenmannschaft hat in ihrer blogschau auf den übergriff hingewiesen – vielen dank dafür!
viele menschen sind auf den übergriff aufmerksam gewurden und haben beschwerdemails sowie beschwerdetweets verfasst, so z. b. helga hansen, antje schrupp, iheartdigitallife, antje asmus, anna berg, fernseher kaputt, eva mathar, …das kann hier leider gerade nur eine kleine auswahl sein, aber es sind definitiv noch viel mehr menschen, die sich gegen den übergriff ausgesprochen haben.
Vielen Dank auch von mir, er so oft die Worte fehlen.
Nachtrag 3: Ein Lehrstück in Sachen Blogosphäre

Politik und Geschlechterdifferenz

Antje Schrupp – Vortrag vom 22.09.2012 auf der openmind in Kassel

Sprache und Plattformneutralität

Anatol Stefanowitsch –

Vortrag vom 22.09.2012 auf der openmind in Kassel.

Unwillig

Unwillig verlasse ich das Land der Träume, von mir aus könnte das Traumnetz immer weiter und weiter gespinnt werden, über die Freizeit hinaus, alle Lebenswelten miteinander verstrickt und in einander verwebt. Das wäre das Paradies.
Aber das würden sie nie unzerstört lassen.

Träumerinnen sind gefährlich, sie ecken an – selbst wenn sie schweben. Sie erwecken Neid und Unwilligkeit. Vielleicht auch Unbehagen.
Nur eine Traumkunst ist erwünscht: die, die sich in Cash umwandelt. Was Geld bringt, muss von dieser Welt sein. Alles andere ist ungesundes Querulantentum.

Die Blätter müssen weg

Großer Schwindel

Oder der Schrei mal anders.

Der Schrei – animiert

Am Abend

Bloggen im Telegrammstil. Mehr ist nicht drin. Bin müde, erschöpft und ausgekühlt. Fühle mich hungrig und vollgefuttert zu gleich.
Drei Stunden ausgelaugt durch eine wunderbare Herbstlandschaft gefahren. In den Emmotionen hin und her geschüttelt. Mein Hamsterrad gleicht in diesen Tagen einem Labyrinth ohne Ausgang.
Hysterische Wutausbrüche mit zu erleben fand ich schon immer peinlich. Virtuelle, öffentliche Zorneseruptionen erst recht.

Herbst. Das ist überhaupt das Stichwort. Er kleidet sich wunderschön und ist doch trotzdem ungeliebt.
Manchmal wache ich Morgens auf und überlege, ob Weihnachten, Frühling oder Sommer ist.
Die Zeit scheint in der Nacht zu verfließen und sich erst mühselig wieder in ihren Lauf zu finden.
Vielleicht auch eine Alterserscheinung?
Der Blick auf die anderen entflammt sich ungewollt.

Überhaupt: die anderen. Es sind immer die anderen und ganz selten das Gegenüber.

Notizen

What do you do in case of nuclear accident?
Teach your children: don’t trust your government.

Steht in meinem Notizheft. Aus welchem Zusammenhang ich das aufgeschrieben habe, steht da nicht und ist in meiner Erinnerung nicht mehr zu finden. Nur der eindringliche Gedanke: wenn es dann dazu nicht zu spät ist. Eltern sollten das ihren Kindern immer beibringen. Kann Leben retten, Unheil vermeiden sicher nicht, denn das mit dem Unheil schaffen die Regierungen ja immer wieder.

Heute stand im Zeichen der Zukunftsplanung. Dienstliche Zukunftsplanung. Dort steht zwar auch noch alles in den Sternen, geplant wird aber trotzdem. Es muss ja weitergehen mit der Bürokratie. Am Freitag muss ich in die analoge Zeitplanung noch zwei Termine einflicken:
Den 6. bis 8. Mai und den 3. bis 7.Juli im nächsten Jahr. Da bin ich verhindert. Für amtliche Belange nicht erreichbar.
Hoffentlich.