Glück ist der Zustand den man nicht spürt, sagt das Zitat.
Kann sein, muss nicht sein. Das Glück schleicht sich wortlos an – ist meine These. Was es dann bewirkt ist unterschiedlich. Mal laut, mal leise.
Ich habe es oft gespürt, das Glück. Himmelhoch jauchzend. Bilderbuchartig.
Claudia September 6th,2012
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Claudia September 5th,2012
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„die Liebe will nicht wissen “
steht in meinem Notizheft. An den Zusammenhang des Zitats kann ich mich nicht mehr erinnern, aber jedesmal wenn ich den Satz lese, nicke ich instinktiv.
Genau so ist das mit der Liebe: sie will nicht wissen.
Sie setzt sich über das Wissen weg.
Claudia September 4th,2012
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I’ve been to Hollywood, I’ve been to Redwood
I’ve crossed the ocean for a heart of gold
I’ve been in my mind, it’s such a fine line
That keeps me searching for a heart of gold
And I’m getting old
Keeps me searching for a heart of gold
And I’m getting old
Claudia September 3rd,2012
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Vielleicht finde ich Kommissarin Lund so faszinierend, weil ich insgeheim bewundere, wie die Figur in ihrer Arbeit aufgeht.
Kann sein. Das ist die dunkle Stelle, das schwarze Loch in meiner Seele.
Den Rest des Gedichts sage ich leise vor mich hin.
Es ist wie es ist
Vielleicht kommen jetzt die Tage der Distanz. Die Distanz zur Sammelmappe. Weiß noch nicht so genau. Lasse mich treiben.
Ober schwebe ich?
Kurz festhalten für das Protokoll: Mir geht es gut. Ich freue mich.

claudia August 29th,2012
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in der Nacht
stecken manchmal
die Träume fest
gehen verloren
im dunklen Labyrinth
aber wenn du
aufmerksam
lauschst
hörst du
sie klapern
und rascheln
dann bring sie schnell in Sicherheit
Weiß nicht richtig, ob ich wirklich darüber schreiben soll – und kann es doch nicht lassen. Also schreibe ich, noch ehe ich weiß, ob ich soll, kann oder muss oder lieber nicht. Alles wieder viel zu kompliziert.
Ich möchte also darüber schreiben. Nennen wir es doch einfach so. Es ist mein Wunsch darüber zu schreiben. Mein Wunsch an mich selbst. Eine Erinnerungsstütze. Eine Hilfe gegen das Vergessen, was ich nicht vergessen möchte. Nicht diesen flüchtigen Moment. Nein, den ganz besonders nicht.
Bald ist es zehn Jahre her. Zehn Jahre Lebenszeit, die sie nicht mehr mit uns zusammen erlebt hat. Zehn Jahre. So lange schon.
Es hätte ihr nicht gefallen, es würde ihr nicht gefallen, wenn sie sehen könnte, was eingetreten ist. Aber so ist das Leben auch: Menschen treffen sich, Menschen entfernen sich. Auch die, die am Leben bleiben.
Heute Nacht im Traum war sie wieder da. Präsent. Selbstverständlich. Krank und schwach – aber trotzdem hier. Mit neuen Aufgaben. Wichtigen Aufgaben. Und dann wäre alles wieder anders.
Bewusster und voller Wert.
Ich war so froh, dass sie da war. Obwohl ich auch im Traum wusste, dass ich aufwachen werde. Lass mich dich umarmen, bevor ich aufwache, sagte ich zu ihr – und ich hatte unendlich viel Angst, dass sie daran zerbrechen könnte. Sie lachte nur und ich dachte: Das ist das gute am Träumen. Wenn du es wirklich willst, dann geht es auch.
Der letzte Satz ist natürlich ein typischer Traum-Quatsch-Satz. Wie selten klappt das im Traum mit dem Wollen.
Wow – die femgeeks nehmen die Wikipedia unter der Lupe. Unter die Gender-Lupe besser gesagt. Hab den Artikel noch nicht ganz durchgelesen. Steht noch auf meiner Leseliste. Geflattrt habe ich schon.
Der schäbische Umgang der Wikipedia-Community mit Frauen ist ja leider schon ewig bekannt. Passiert ist wenig bis nichts. Sind doch selbst dran schuld, die blöden Frauen, dass sie sich so schnell vergraulen lassen.
Z.b. durch solche Kommentare:
Och Mensch Finchen, kleines Knuddelchen. 10 Stunden am Tag Artikel korrigiert, gegen den allmächtigen Patriarchalismus angekämpft und am Ende doch verloren? Nimms positiv, jetzt hast Du viel mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens: Kochen, Abwaschen, Putzen, Schuhe kaufen und für den Partner da sein. Schreib doch mal bei Stupidedia, die brauchen Dich da ganz dolle und da kannst Du auch mit wenig Zeiteinsatz wirklich noch was bewirken. Auf dass Pi endlich kleiner als 3 wird, das ist nämlich mysogyn und faschistisch!
„Von der Hand zum Hirn und nie wieder zurück“ trifft den heutigen Informationskonsum ziemlich genau. Vielleicht ist das Problem gar…