Nicht lieben können ist ein Fluch. Nur lieben können auch, kommt die Antwort prompt über Twitter. Mag sein: trotzdem. Lieben können ist von allen Verwünschungen die intensivste. Manchmal bittersüß, trotzdem anziehend und stark.
Lieben kommt aus der Mode. Lieben wie ich es verstehe. Ganz in Mode ist ein Romantik-Kitsch-Gedöns mit rosarotem Hintergrund und Schnulzenklägen. Nichts gegen Schnulzen und Romantik, aber Liebe kratzt mehr an der Seele. Sie gräbt sich in das Herz und klammert sich an das Gemüt. Liebe knirscht und knarrt. Ohne Verletzungen und Narben geht das nicht.
Lieben ist eine Tãtigkeit. Eine Aktivität. Ein Lebensinhalt – vielleicht auch eine Lebensauffassung.
Lieben können ist ein Segen.
Kampf mit ungleichen Waffen. Wir sollen das ganze religiöse Geschwurbel hinnehmen (Frauenfeindlichkeit, Homosexualität ist eine Krankheit, Verhütung ist unmoralisch usw.) und sie wollen der Kunst mit dem Blasphemie-Paragrafen an den Kragen.
Was soll das für eine Freiheit der Kunst bzw. Meinungsfreiheit sein, wenn ich Angst haben muss dafür ins Gefängnis zu kommen? Wer sperrt die ins Gefängnis, die Menschen mit ihrem Sünden-Gedöns regelrecht traumatisieren? In welcher Welt wollen wir leben? Ich bin da eindeutig für eine, die auf den demokratischen Grundsätzen beruht.
http://www.heise.de/tp/blogs/6/152482
Wo wir da landen sehen wir in Russland. – Ach ja, da gibt es noch ein paar junge Frauen, die Unterstützung brauchen: http://www.freepussyriot.com/de/
Bin wieder hier aber noch nicht ganz da. Noch etwas geschockt von der Vehemenz, die mein Körper an den Tag legt. Nicht ganz sicher, ob die Kraft ausreicht. Heute schon, aber Morgen?
Sollte mir dringend eine Portion Zuversicht kaufen, wenn sie im Angebot ist.
die Wünsche
fallen in den
nüchternen Magen
verschlucken
sich
vor Ort
zum Himmel
schreie ich
lautlos
Es scheint ein geheimes Euro-Kommando unter dem Decknamen „Hopp oder top“ zu geben. Umgesetzt wird es in der Praxis in dem Griechenland die Hopp-Karte zugeschoben wird und Spaniens Würfel auf top fallen.
Spielen wir also weiter! Wir sind doch die, die am Karten ausgeben sind – oder etwas nicht?
Bin mir manchmal nicht sicher, wer dieses wir ist. Seit wann gehöre ich zu den Kapitalisten? Wahrscheinlich habe ich da wieder etwas durcheinander gebracht. Ist ja alles so schrecklich komplex dieses Wirtschaftsgedöns. Das ist nur etwas für Expertinnen. Bitten wir doch mal die Erstklässerinnen um Hilfe, die haben den Instinkt, die richtigen Fragen zu stellen, damit sich die Antworten selbst entlarven.
Bin heute beim Text für das neue Projekt kläglich gescheitert. Gestern pausiert, am Wochenende keine Zeit. Wie soll das nur weiter gehen? Und vorallem: Warum habe ich heute nur Stroh im Kopf?
Das Wetter ist keine Ausrede. Nie und nimmer.
Und doch ist manches Blog ein Internet-Tagebuch. Zum Glück für mich, denn ich bin eine leidenschaftliche Tagebuchleserin und kann mich dem nicht anschließen, dass Tagebücher immer nur für sich selbst geschrieben werden, nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind und nicht auch objektiv sein können.
Mich wundert, wie schnell manche Menschen, das was für sie gilt, verallgemeinern. Ihre kleine Welt ist dann einfach eine Standarddefiniton. Punkt.
Spricht für ziemlich viel Selbstbewusstsein. Mehr aber nicht.
Nachtrag: Mir scheint es unmöglich, dass es in absehbarer Zeit eine Definition von Blogs in einem Satz gibt, die für mehr als 90% der Blogs zutrifft.
Klar, dass diese Untersuchung fällig war. Die Persönlichkeit anhand der Tweeds auswerten. Alles eine Frage der Sicherheit.
I close my eyes
only for a moment
and the moments gone
all my dreams
pass before my eyes in curiosity
dust in the wind,
all they are is dust in the wind Read the rest of this entry »