Dabei heißt es doch immer, der Mensch tue gut daran in der Gegenwart und nicht in der Zukunft zu leben. Aber was wäre dann mit: Vorfreude ist die schönste Freude.
Ich sollte etwas schreiben, ich möchte gerne etwas schreiben, meine Inneres drängt mich danach etwas zu schreiben – aber meine Schreibkehle ist wie zugeschnürt.
Ein paar Tage schon. Zuerst denke ich: keine Panik! Bleib ruhig! Alles ist gut, nichts ist passiert, du kannst schreiben und sagen, was und wann du es willst. Die Welt steht dir offen, dein Blog steht dir offen, die Sammelmappe wartet auf dich – alles wird gut.
Als wenn irgendwas je von alleine gut werden würde. Wir wiederholen diese Wortrituale, weil sie doch irgendwie wahr sein müssen, wenn sie so oft schon gesagt sind.
Aber wann war jemals etwas umfassend gut?
(Ungeborene Babys und Wetterleuchten ausgenommen.)
Zwanzig Jahre ist es her. Rostock Lichtenhagen. Und die FAZ hat sich vorgenommen zu diesem Anlass zu beweisen, dass sich rechtes Denken nicht nur in Gewaltausschreitungen zeigt, sondern auch sehr viel Platz in “bürgerlichen Zeitungen” bekommt.
Schon allein der Titel. “Terror gegen Asylanten. Lichtenhagen: Ende der Sozialromantik”, steht da geschrieben. Oder genauer: stand da geschrieben. Denn den Teil mit der Sozialromantik hat die FAZ nach Protesten dann gestern schonmal entfernt. Genauso wurde der Teaser verändert. Das alles ohne Kommentar. Und besser wurde damit natürlich auch nichts.
Der Bauspeicheldrüsenkrebs wird normalerweise erst entdeckt, wenn es zu spät für eine Behandlung ist. Das liegt daran, dass man überhaupt keine Schmerzen hat, und auch andere Symptome zeigen sich nicht – oder werden nicht erkannt! So war es ja bei mir; schon ein gutes halbes Jahr waren Symptome da, die hätte man ernstnehmen und nachprüfen können.
Ich lese auf den einschlägigen Internetseiten, dass in einigen Fällen (weniger als 20%) ein Bauchspeicheldrüsen-Tumor im frühen Stadium entfernt werden kann. Es könnte ja sein, dass bei diesem ersten Druckgefühl durch Hosenbund oder Gürtel der Tumor noch zu operieren wäre. Deshalb möchte ich möglichst vielen Menschen mitteilen, dass sie auf so etwas achten sollen?
In einem ersten Eintrag schreibt sie:
Aber nun meine Warnung und Mahnung:
Wenn irgend jemand feststellt, dass die Schlupfhose, oder überhaupt der Hosenbund oder der Gürtel beim Liegen in der Taille drückt:
Sofort zum Arzt, und zwingt ihn, das ernst zu nehmen und auf Krebs untersuchen zu lassen!!
Die Bauchspeicheldrüse liegt etwas unter dem Rippenbogen – also bei Frauen direkt in der Taille -, etwas links von der Mitte.
Auf der Internet-Konferenz Campus Party in Berlin wurde am Donnerstag der “Woman in Tech-Day” ausgerufen. Hyperland hat drei Frauen befragt, die in der stark männerdominierten Technologie-Branche arbeiten: “Wie schätzen Sie die momentane Situation ein, wie sind Ihre eigenen Erfahrungen und was würden Sie anderen Frauen mit auf den Weg geben?”
Köln, 19. August 2012. Der heute veröffentlichte Film „Coffee to go – Mit dem Geschmack der Vertreibung“ erinnert zum elften Jahrestag an eine blutige Tat mit deutscher Beteiligung: Am 19. August 2001 vertrieb die ugandische Armee die Bevölkerung mehrerer Dörfer in der Nähe von Mubende von ihrem Land. Bis heute wurden die Betroffenen nicht entschädigt. Nutznießer ist die Hamburger Neumann Kaffee Gruppe, die auf dem Land die Kaweri Kaffeeplantage betreibt.
Im Film kommen Betroffene wie die junge Ingabire Betty zu Wort. Sie berichtet von der Vertrei-bung, die sie zur Waise gemacht hat. Der Bauer Kasoma Aminadabu wiederum hat ein Kind verloren. Soldaten brannten Häuser, Kaffee- und Bananenstauden nieder, ihr Hab und Gut mussten die über 2.000 Dorfbewohnerinnen und Bewohner zurücklassen. Der Grund: Die ugandische Regierung hat das Land der Kaweri Coffee Plantation Ltd., einer Tochtergesellschaft des deutschen Unternehmens Neumann Kaffee Gruppe, verpachtet. Read the rest of this entry »
Manchmal möchte ich nicht ins Bett gehen, mich nicht schlafen legen und schon gar nicht den Tag beenden; ohne einen Eintrag in die Sammelmappe gestellt zu haben.
Vielleicht erscheint mir der Tag dadurch dokumentierter, festgehaltener, auch wenn ich den Tag gar nicht wirklich beschreibe. Zu viel Persönliches, zu viel Spezielles, zu viel Alltägliches, das hier seinen Platz nicht finden soll.
Nur das Gefühl des Festhaltens will ich notieren. Einen Marker setzen für mich. Ein Zeichen, eine Freundlichkeit – gewidmet diesem Sonnen-Arbeits-und Freundschaftstag.
„Von der Hand zum Hirn und nie wieder zurück“ trifft den heutigen Informationskonsum ziemlich genau. Vielleicht ist das Problem gar…