Menschsein
roter Pinselstrich
leuchtet
durch
die Jahrhunderte
das Feuer der Menschheit
And the World remembers the face
Jedes Jahr wenn es August wird, heiß, Sommer, dann kommt die Erinnerung an das Schreckliche. An das Grauen.
An den kleinen Jungen. The Little Boy. So nannten sie die Bombe.
Es dauert noch ein bisschen bis der Jahrestag kommt und die Glocken läuten. In meinem Herzen beginnen sie manchmal früher zu läuten – und nie, nie, nie hab ich das Leid ermessen können.
Hiroshima.
There’s a shadow of a man at Hiroshima
where he’d pass the noon
in a wonderland at Hiroshima
’neath the August moon
And the world remembers his face
– remembers the place was here…
Fly metal bird to Hiroshima
and away your load
Speak the magic word to Hiroshima
let the sky explode
And the world remembers his name
– remembers the flame was here…
Hiroshima
And the world remembers his name
– remembers the flame was here…
Hiroshima…
(Hiroshima, Japanese city of three hundred
thousand people
Ceased to exist at 9: 15 on a Monday morning
While going about its business in the sunshine
of a hot summer day.
It vanished in a huge ball of fire and a cloud
of boiling smoke
Obliterated by the first atom bomb used in the
history of world war terror
Such is the electrifying report of the American
crew of the superforce who dropped the bomb
as a cataclysmic warning to the Japs to get out
of war or be destroyed.
Hiroshima, the whole crew agreed was blotted
out but a flash more brilliant than the sun)
Ob ich in Hattingen bekannte Gesichter treffe? Würde mich freuen.
Das „Punk-Gebet“ der Band „Pussy Riot“
„Mutter Gottes, du Jungfrau, vertreibe Putin!
Vertreibe Putin, vertreibe Putin! Schwarzer Priesterrock, goldene Schulterklappen –
Alle Pfarrkinder kriechen zur Verbeugung
Kosmologie ist selbst für Physiker kein Kindergeburtstag – meint Aleks Scholz. Und der muss das wissen.
Trotzdem eins der schönsten wissenschaftlichen Fächer. Wird nur noch von der Neandertaler-Forschung übertroffen. Und selbst da bin ich mir nicht ganz sicher.
Dass Facebook doof ist, wissen wir ja alle und dass sie dringend Geld verdienen müssen nach dem Börsengang auch. Und womit könnten sie Geld verdienen? Mit unseren Daten und unserer Aufmerksamkeit.
So ist das Leben. Das Kapitalistische ganz besonders.
Es hilft nichts. Wer nicht mitmachen will, der sucht sich am Besten andere Plattformen, wer da sein will, wo der Mainstream brummt, der wird die Mainstream-Angewohnheiten ertragen müssen.
NGOs zahlen schon heute viel Geld für Werbung und PR. Jedenfalls eine bestimmte Sorte von NGOs – und die anderen? Nun ja, die werden sich wieder ihre Wege suchen müssen. Wir früher auch.
Bei Telepolis gibt es Infos über die Musikerinnen und den Prozeß.
Nicht lieben können ist ein Fluch. Nur lieben können auch, kommt die Antwort prompt über Twitter. Mag sein: trotzdem. Lieben können ist von allen Verwünschungen die intensivste. Manchmal bittersüß, trotzdem anziehend und stark.
Lieben kommt aus der Mode. Lieben wie ich es verstehe. Ganz in Mode ist ein Romantik-Kitsch-Gedöns mit rosarotem Hintergrund und Schnulzenklägen. Nichts gegen Schnulzen und Romantik, aber Liebe kratzt mehr an der Seele. Sie gräbt sich in das Herz und klammert sich an das Gemüt. Liebe knirscht und knarrt. Ohne Verletzungen und Narben geht das nicht.
Lieben ist eine Tãtigkeit. Eine Aktivität. Ein Lebensinhalt – vielleicht auch eine Lebensauffassung.
Lieben können ist ein Segen.
Kampf mit ungleichen Waffen. Wir sollen das ganze religiöse Geschwurbel hinnehmen (Frauenfeindlichkeit, Homosexualität ist eine Krankheit, Verhütung ist unmoralisch usw.) und sie wollen der Kunst mit dem Blasphemie-Paragrafen an den Kragen.
Was soll das für eine Freiheit der Kunst bzw. Meinungsfreiheit sein, wenn ich Angst haben muss dafür ins Gefängnis zu kommen? Wer sperrt die ins Gefängnis, die Menschen mit ihrem Sünden-Gedöns regelrecht traumatisieren? In welcher Welt wollen wir leben? Ich bin da eindeutig für eine, die auf den demokratischen Grundsätzen beruht.
http://www.heise.de/tp/blogs/6/152482
Wo wir da landen sehen wir in Russland. – Ach ja, da gibt es noch ein paar junge Frauen, die Unterstützung brauchen: http://www.freepussyriot.com/de/
Bin wieder hier aber noch nicht ganz da. Noch etwas geschockt von der Vehemenz, die mein Körper an den Tag legt. Nicht ganz sicher, ob die Kraft ausreicht. Heute schon, aber Morgen?
Sollte mir dringend eine Portion Zuversicht kaufen, wenn sie im Angebot ist.
„Von der Hand zum Hirn und nie wieder zurück“ trifft den heutigen Informationskonsum ziemlich genau. Vielleicht ist das Problem gar…