Immer wieder
die Wünsche
fallen in den
nüchternen Magen
verschlucken
sich
vor Ort
zum Himmel
schreie ich
lautlos
Es scheint ein geheimes Euro-Kommando unter dem Decknamen „Hopp oder top“ zu geben. Umgesetzt wird es in der Praxis in dem Griechenland die Hopp-Karte zugeschoben wird und Spaniens Würfel auf top fallen.
Spielen wir also weiter! Wir sind doch die, die am Karten ausgeben sind – oder etwas nicht?
Bin mir manchmal nicht sicher, wer dieses wir ist. Seit wann gehöre ich zu den Kapitalisten? Wahrscheinlich habe ich da wieder etwas durcheinander gebracht. Ist ja alles so schrecklich komplex dieses Wirtschaftsgedöns. Das ist nur etwas für Expertinnen. Bitten wir doch mal die Erstklässerinnen um Hilfe, die haben den Instinkt, die richtigen Fragen zu stellen, damit sich die Antworten selbst entlarven.
Bin heute beim Text für das neue Projekt kläglich gescheitert. Gestern pausiert, am Wochenende keine Zeit. Wie soll das nur weiter gehen? Und vorallem: Warum habe ich heute nur Stroh im Kopf?
Das Wetter ist keine Ausrede. Nie und nimmer.
Und doch ist manches Blog ein Internet-Tagebuch. Zum Glück für mich, denn ich bin eine leidenschaftliche Tagebuchleserin und kann mich dem nicht anschließen, dass Tagebücher immer nur für sich selbst geschrieben werden, nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind und nicht auch objektiv sein können.
Mich wundert, wie schnell manche Menschen, das was für sie gilt, verallgemeinern. Ihre kleine Welt ist dann einfach eine Standarddefiniton. Punkt.
Spricht für ziemlich viel Selbstbewusstsein. Mehr aber nicht.
Nachtrag: Mir scheint es unmöglich, dass es in absehbarer Zeit eine Definition von Blogs in einem Satz gibt, die für mehr als 90% der Blogs zutrifft.
Klar, dass diese Untersuchung fällig war. Die Persönlichkeit anhand der Tweeds auswerten. Alles eine Frage der Sicherheit.
I close my eyes
only for a moment
and the moments gone
all my dreams
pass before my eyes in curiosity
dust in the wind,
all they are is dust in the wind Read the rest of this entry »
Piri klagt über ihren Juckreiz und ich leide mit. Nichts ist okay, wenn der Juckreiz so stark ist. Überhaupt das Wort Juckreiz! Es ist viel zu schwach um das zu beschreiben, was da passiert. Bei mir jedenfalls war das so. Es hat mehrere Jahre gedauert bis ich herausgefunden habe, dass es eine Allergie gegen Brot und Backwaren ist.
Zum Schluss hatte ich manchmal sieben oder acht „Schübe“ am Tag. So nannte ich das. Die Schübe dauerten zwischen 20 – 30 Minuten und der Juckreiz selbst war – oder ist, denn manchmal erwischt er mich auch heute noch – wie ein Nervenschmerz. Er geht durch Mark, Bein, Hirn, Seele und Geist. Unbeschreiblich, wirklich unbeschreiblich und kaum zu vermitteln. Immer auf der Hut sein, um nicht doch aus Versehen zu Kratzen und damit das Leiden noch mehr zu verstärken.
Ja, die Haut ist der Spiegel zur Seele. Aber es ist auch umgekehrt: Wenn es der Haut nicht gut geht, wie kann es dann der Seele gut gehen?
Hätte ich die Ursache nicht nach diesen vielen Jahren gefunden, dann wäre mein Nervenkostüm sicher über kurz oder lang am Ende gewesen. Das lässt sich auf die Dauer nicht ertragen.
Höchstens mit einem Narkosemittel. Am Besten Vollnarkose. (Der Schluss ist nicht ernst gemeint und trotzdem ernst.)
Zum Beten verdonnert – oder besser gesagt: verurteilt. Arme Grundschulkinder. Ob das nicht anders ginge?
Mich macht es traurig, wenn ich das lese, aber ich gebe zu, wahrscheinlich ist es auch heute oft noch nötig. Da müssen sich manche Menschen entscheiden: Will in meine Träume verwirklichen oder will ich offen zu meiner sexuellen Identität stehen.
Ich kann verstehen, dass sich manche oder mancher für die beruflichen Träume entscheiden.
Traurig ist das dennoch.
Sehr, sehr traurig.
„Von der Hand zum Hirn und nie wieder zurück“ trifft den heutigen Informationskonsum ziemlich genau. Vielleicht ist das Problem gar…