Unplanbarer Stuhlgang
Hihi, der Troll und das Team der deutschen Bahn.
Nicht zu beneiden.
Immer wieder bestürzend zu hören, wie die ach so objektiven öffentlich-rechtlichen Nachrichten hetzen. Die faulen Kredite der Banken anderer Länder belasten Deutschland und die EU. Faule Kredite, ach ja. Die gewünschte Assoziation ist klar.
Für die Veranstaltung am Montag habe ich mir ein Kleid gekauft, das farblich zu den Handzetteln passt. Unbewusst selbstverstãndlich. Passt aber trotzdem gut.
Die Urheberrechtsdebatte verliert jedes Maß und Ziel. Je detaillierter und tiefgründiger die eine Seite argumentiert, desto flacher, dreister und oberflächlicher agiert die andere Seite. Zum Fremdschämen ist das. Aber niemand schämt sich.
Das kenne ich aus meinem Reallife, da hätte auch einige Menschen Grund sich fremdzuschämen, aber sie wachsen über sich hinaus und stecken immer mehr Menschen in die Tasche. Weil sie es können, würden sie mir wahrscheinlich Antworten, wenn ich sie zur Rede stellen dürfte.
Und schon wieder eine nichtssagende Kampagne von Künstlern für das Urheberrecht.
Treten wir sie los die Debatten, treten sie ein in die Welt der Uninformiertheit. Machen sie mit und ziehen sie sich warm an.
Das ist genau das Problem. Wer kompromisslos ist und keine Mittel scheut, der muss sich auf Argumente der (vermeintlichen) Gegenseite nicht einlassen und findet dann eben auch Geheimverhandlungen wie bei ACTA, Netzsperren und Kriminalisierung von Downloads in Ordnung. Ob die Mehrheit der Kunstschaffenden von so einer Haltung letztlich profitiert, darf zumindest bezweifelt werden.
Fast so schön, wie die Meldung von der Imbissbude, die die Polizei betrieb.
Auf Netzpolitik findet sich eine Veranstaltungsübersicht zu netzfeministischen Themen.
Warum diese so aktuell sind, kann mensch direkt an den Kommentaren sehen. Das wird nichts mehr in diesem Leben, mit den Frauen und den Piraten. Aber macht nichts. Sie sind ja eine liberale Partei, die kommen ohne Frauen ganz gut zurecht.
Mein Personalausweis sei jetzt zur Fahndung ausgeschrieben, sagte der Beamte. Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass ich nicht zur Fahndung ausgeschrieben wurde. Wegen fortgesetzter Kopflosigkeit. Ist vielleicht mittlerweile auch strafbar.
kein Gedicht heute
für die Lade nicht
und nicht für den Schub
nur ein poetisches Herz
das lyrisch schlägt
Fühle mich geliebt und sollte mich doch befreundet fühlen. Immer eine Nummer zu intensiv. Immer eine Nummer zu stark die Gefühle.
Die großen Komplimente kommen oft in einem bescheidenen Gewand daher.
Ist mir nicht erst seit heute aufgefallen. Aber heute ist ein Tag an dem es mir besonders auffällt.
Nicht Kotzen, agieren – das scheint das Fazit des kotzenden Einhorns zur republica 12 zu sein. Das Blog für Liebe, Kultur & Revolution in Zeiten der Lethargie – Prioritäten muss der Mensch setzen. Mir gefallen diese.
Was ist ein safe space?
Ein Platz, wo alle sich entspannen und sie selbst sein können, ohne Angst, sich unkomfortabel, unwillkommen oder bedroht zu fühlen, aufgrund ihres biologischen Geschlechts, Rasse/Ethnizität, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, kulturellem Hintergrund, Alters oder physischer oder geistigen Fähigkeiten; ein Platz wo die die Regeln den Selbstrespekt und Würde einer jeden Person schützen und alle ermuten, sich gegenseitig zu respektieren.
Helga dokumentiert ihren republica-Workshop How to make your activist space a safe space
Mehr von diesen safe spacces könnten wir brauchen und dazu braucht es Ideen und Energie um sie umzusetzen.
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…