Außer Rand und Band
Wie eine außer Rand und Band geratene Kinderhorte agiert Anonymous in der Urheberrechtsdebatte. Schwierig, schwierig wird es werden, die Scherben wieder aufzuräumen, meint auch das kotzende Einhorn.
Wie eine außer Rand und Band geratene Kinderhorte agiert Anonymous in der Urheberrechtsdebatte. Schwierig, schwierig wird es werden, die Scherben wieder aufzuräumen, meint auch das kotzende Einhorn.
Diaspora ist eine der dezentral organisierten Open-Source-Alternative zu Facebook. Am Anfang war da vieles karg und grau, aber in den letzten Monaten hat sich einiges dort getan. Ich mag die Menschen und die bunte Timeline dort. Falls ihr euch angemeldet habt und schon lange nicht mehr dort gewesen seid: kommt doch mal rüber.
Es lohnt sich. Nicht nur wegen den coolen Sprüchen, aber auch.
Es gibt ja immer wieder so Trends, die an mir vorbeigehen. Der 3D-Drucker ist so ein Beispiel. Aus der Theorie kannte ich ihn schon lange, dass es aber überall schon Menschen gibt, die diese genialen kleinen Geräte zusammenbauen und damit experimentieren, das wurde mir erst auf der diesjährigen republica bewusst.
Heute lese ich diese Nachricht. Da wurde zum ersten Mal einer Frau ein Implantant eingesetzt, das den unteren Kieferknochen ersetzt, das mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde.
Die Zeiten ändern sich.
Ein Twittergottesdienst – gibt es tatsächlich in Frankfurt. Als Atheistin unterdrücke ich höflicherweise meinen persönlichen Kommentar, als überzeugte Micro- und Maxibloggerin finde ich es witzig. Stelle mir schon auf der nächsten Republica den Programmpunkt Twittergottesdienst statt Poetrspam vor.
Obwohl, wenn es da nach mir ginge, dann könnten sie besser den Seibert mit der Regierungspropaganda ersetzen.
(Für alle Links, außer dem Kontakt, gilt eine Triggerwarung, da Gewalterfahrungen beschrieben werden.
Über sexualisierte Gewalt und Vergewaltigungen herrschen immer noch viele Mythen und Entschuldigungen vor. Doch wer einmal genauer hinschaut merkt oft, dass vieles nicht stimmt. Ein immer wiederkehrendes Muster ist aber der Fokus auf diese Entschuldigungen, mit dem Effekt, dass die Stimmen der Opfer abgewertet werden und sich dann noch weniger zu Wort melden.
Um dies zu ändern, läuft im Mai die Kampagne #ichhabnichtangezeigt, organisiert vom Münchener Kommunikationszentrum für Frauen und Arbeit. Vorbild sind die Twitter-Kampagnen #ididnotreport in Großbritannien und#jenaipasportéplainte in Frankreich. Wie der Name schon sagt geht es um die Gründe, die Opfer von der Anzeige bei der Polizei abhielten.
Es dreht sich nicht.
Eine umfangreiche Blogschau hat die Mädchenmannschaft diese Woche zusammengestellt. Da geht es in die Tiefe und in die Breite.
Der Blick nach draußen lässt Schlimmes ahnen. Gestern weit über 30 Grad als ich hier angekommen bin, heute alles zerzaust.
Habe fest vor mir heute süße kleine Schaumdingens zu kaufen, die mit dem früheren unkorrekten Namen, von dem mir die neuen nie so eingängig sind. Geplant ist weiß und schwarz und wahrscheinlich im Doppelpack, weil einmal keinmal ist und die Übelkeitsgrenze erst bei fünf beginnt.
Ansonsten ist Konzentration gefragt. Ausnahmsweise aufs Äußere und aufs Innere. Wird schon werden denke ich mir, während mein Puls unaufhörlich steigt.
Wird schon werden, auch wenn das Herz im Halse bubbert.
Wo ich gerade bei den lustigen Links bin, hier noch der Artikel Mein Rad – kreativer Beitrag zum Urheberrecht.
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…