Lebensgefühl
die i-Tüpfelchen
so lange umgruppiert
bis das Große
vom Ganzen
unterschieden
die i-Tüpfelchen
so lange umgruppiert
bis das Große
vom Ganzen
unterschieden
Er hat zugeschlagen bei mir: der Nach-republica-Blues. Offensichtlich bin ich nicht die einzige, bei der er wirkt – das lassen die Tweets ahnen. Was für ein GefühL! Wie amputiert fühlt sich das an. Ich kann verstehen, dass „die Anderen“ uns den „Kirchentag der Netzgemeinde“ nannten. Obwohl: Kirchentag – nichts stünde mir ferner.
Was war das? Viele Vorträge, tausende von fremden Leuten, eine riesige Halle. War es eine? Nicht mal das weiß ich wirklich.
Was ist es, das dieses heimische Gefühl aufkommen lässt?
Ich weiß es nicht. Ich kann es nicht sagen. Vielleicht bei jeder und jedem etwas anderes.
Bei mir das Gefühl, mich mit den Themen beschäftigen zu können, die mir wichtig sind – und zu spüren: da stehen Menschen dahinter. So banal. So schrecklich banal und trotzdem nahe am Kern. Da kommt kein Lifestream mit.
Aber was ich noch sagen wollte: Zur Entschuldigung oder als Selbstbeschreibung. Ich bin k e i n Augenmensch. Eher ein Seelenmensch, eine Frau mit Herzschlag, eine Traumtänzerin. Der entgeht so einiges.
noch zögere ich
mit dem Liebesgedicht
aber irgendwann
nehme ich mein Herz
an die Hand
und überreiche es dir
denn ohne dich
schlägt es nicht
Ich habe meinen Spaß beim Bloggen. Fast jeden Tag – und wie ich sehe, haben das einige andere um mich herum auch. Trotzdem finde ich den Aufruf gut:
Lasst uns bloggen.
Bloggen war einmal ein Lifestyle im Digitalen und kann es wieder werden! Was es braucht ist ein einziger Schritt, der für mich ebenso klar wie schwierig umzusetzen ist: Hört auf allein an euer Ego zu denken und lasst uns uns alle wieder mit Spaß (!) in den Dienst der Sache stellen und geile, kleine Blogs zu machen und zu bloggen.
Im Bundestag fand heute die Anhörung zur Petition gegen ACTA statt, die im Frühjahr dieses Jahres von 61.305 Bürgern mitgezeichnet wurde.
…
Der Petent Herbert Bredthauer erschien mit seinem Sohn und brachte in seinem Eingangsstatement alle relevanten Kritikpunkte an ACTA unter, die wir auch in unserem Flyer und unserer letzten Broschüre zusammengefasst haben. “Wer sich dagegen wehrt, ist kein Internetaktivist, sondern ein Demokrat. Und so sehen wir uns auch”, fasste Bredthauer seine Motivation zusammen. “Ich bin heute hier, um den Bundestag aufzufordern, dieses Abkommen nicht zu ratifizieren, damit dieses Abkommen in Europa nicht gültig wird.”
Ja, ist schon merkwürdig, dass das Ganze im Internet übertragen wird und dass trotzdem niemand während der Anhörung twittern kann.
Nach so viel republica-content schalte ich jetzt mal um. Um ins reallife, was auch immer das ist. Da sind z.B. die Sportgroßereignisse. Was in der Ukraine los ist, sehen wir zur Zeit ja täglich in den Medien. Plötzlich wird aus einer korrupten Großunternehmerin eine weibliche Nelson-Mandela-Figur. Nicht dass es in Ordnung wäre, die nicht würdig zu behandeln, aber auffällig ist das schon, wie die Darstellung in den traditionellen Medien erfolgt.
Kommen wir zu einem anderen Thema:
WM 2014 in Brasilien – Von der FIFA ist man ja einiges gewohnt. 150 000 werden in Sao Paulo für das Großereignis vertrieben. Informationen und einen Link zur Petition gibt es hier.
In Gedanken bin ich noch unterwegs.
Christiane vom Behindertenparkplatz hat ihre Eindrücke von der republica auch zusammengefasst.
Ja, es gibt mehr von uns als ihr denkt.
Nach dem Verlusttrauma der vorigen Woche folgerichtig die Trennungsängste
Nachtrag: Dass da so viele Menschen, so viel Energie für mich geopfert haben, habe ich erst am zweiten und dritten Tag zu schätzen gewusst. Herzlichen Dank!
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…