Was Saatgut und Software gemeinsam haben
Silke Helfrich auf der re:publica 2012 zu Commons – auf Keimform
Silke Helfrich auf der re:publica 2012 zu Commons – auf Keimform
Benchmarking und Klickzahlenmessung ist bullshit. Weil Benchmarking und Klickzahlenmessung implementierter Konformismus sind, die Neues per default ausschließen.
Die unvergleichliche Antje Schrupp mal wieder!
Sehr selbstbewusst:
Ich schreibe meinen Blog deshalb nicht für euch. Aber auch nicht nur für mich. Sondern ich schreibe meinen Blog, weil ich der Meinung bin, dass das, was ich hier schreibe, geschrieben werden muss, weil ich glaube, dass die Welt das braucht.
Nachtrag: Beantwortet von das Nuf – die sich für Klickzahlen und Relefanz ausspricht und das nicht für Bullshit hält. (Liest sich in meinen Augen ein bisschen nach Anbiederung an die Klickzahlen-Bullshit-Szene und ist es wahrscheinlich auch.)
Nachtrag II: Claudia Klinger antwortet – oder auch nicht – fasst zusammen, postgender sind wir noch lange nicht.
Da könnt ihr alle noch so sehr mit eurem Postgender-Fähnlein wedeln!
Kaum zu glauben, aber wahr: Japan gibt es jetzt auch ohne Atomstrom.
Fast nicht vorstellbar und traurig, dass dazu so eine große Katastrophe eintreten muss.
Awesome – Das war wunderbar. Dem schließe ich mich an. Wirklich wunderbar. Awesome sagen die einen, die anderen flauscheln und die letzten lassen die Untertassen — ähmm die Kobbois — fliegen.
http://www.isla-volante.ch/kein-windportrait/
In eine neue Umlaufbahn geschossen: so hätte ich es nicht ausgedrückt. Aber ja, das neue Gelände war wunderbar angepasst, designt für die hohen Ansrüche der republica-Besucherinnen und Besucher.
Eine Wohlfühlumgebung – und einige unken schon: das kann nicht gut gehen, mit so viel Harmonie. Aber von mir aus kann es ruhig heißen: Viva la re-publica!
Im MoMag habe ich noch angemerkt:
Es ist erstaunlich wie positiv die Ausstrahlung eines Ortes wirken kann. Mir ist erst am zweiten und dritten Tag aufgefallen, wie groß die Anstrengungen der Veranstalter waren, die wesentlichen Elemente, die dieses Wohlfùhlen mit hervorbrachten, in diesen Räumlichkeiten umzusetzen.
Auf die Zusammenfassung des dritten Tages der republica müsst ihr noch ein bisschen warten. 24 Stunden ab jetzt, oder auch etwas früher. Heute schreibe ich das nicht mehr und morgen früh wahrscheinlich auch nicht. Wie wenig man eigentlich von so einer Stimmung übermitteln kann, wundert mich immer wieder.
Und nein: wie in den Kommentaren schon angedeutet: selbstverständlich kennt dort nicht jeder jeden, auch wenn das manchmal beim Lesen den Anschein erweckt – und nicht jedem ist es gegeben, sich ohne Rückhalt eines kleines Netzwerks in so einer Masse zu bewegen. Die Girls On WebSociety schlagen ein Treffen wãhrend der Party vor: toll für die, die sich eh alle kennen, aber nicht wirklich eine praktikable Möglichkeit um zusammenzukommen.
Man sieht sich, wir haben ja Twitter – sagte ein anderer im Vorfeld. Gute Idee, die aber ausgerechnet auf der republica auch schiefgehen kann. Dort hat nämlich immer mal der eine oder die andere Probleme mit dem Netz. Über das WLAN sprechen wir in diesem Zusammenhängen am Besten gar nichts, das war nämlich drei Tage nicht existent.
So ist das. Wer sich treffen will und Anschluss sucht, muss auf sich selbst vertrauen und dabei aber einkalkulieren, dass die vernetzten Menschen eine unheimliche Konzentration in ihre elektronischen Geräte stecken. Da ist eine Barriere zu überwinden.
Also nicht entmutigen lassen! Es ist schön, wenn man sich mit der Atmosphäre treiben lassen kann.
Am zweiten Tag läuft alles viel besser, statt wie am ersten Tag, erstmal zur U-Bahn-Station zurückzulaufen, mit dem Schienenersatzverkehr in falsche Richtung fahren, um dann den gleichen Weg noch einmal zu laufen, habe ich das ganze vereinfacht, bin zwei Stationen in die falsche Richtung gefahren, dann ausgestiegen und auf der anderen Seite wieder eingestiegen, was wirklich sehr praktisch war, immerhin war es spät für mich geworden.
Falls ihr die Vorgänge jetzt nicht ganz nachvollziehen konntet, ich kann euch beruhigen: ihr könnt den Artikel trotzdem zu Ende lesen. Wichtig ist nur die Aussage: jeden Tag wird alles einfacher hier auf der republica.
Die Planung z.B. Es ist jetzt 6:51 und ich habe meine Tagesplanung schon seit 20 Minuten abgeschlossen. Alles ganz easy. Am dritten Tag schon Routine, da werde ich die Probleme mit der Logistik auch noch in den Griff kriegen.
Wie war das jetzt gestern?
Der Tag begann dünn besetzt, was sicher an der Uhrzeit lag, mit Integrität durch Technik.
Eine gut besetzte Talkrunde zu der ich mir folgende Aussagen merken wollte:
Es gibt einen strukturellen Mangel in unserer Gesellschaft an Transparenz.
Andererseits wird Transparenz oft als Entschuldigung für unintegeres Verhalten herangezogen.
Transparenz reicht nicht aus, es braucht Regulierung und einen gesetzlichen Rahmen.
Ganz wichtig: der Einsatz von Technik kann Menschen ausschließen. ( jetzt hatte ich mich verschrieben, dann stand da: der Einsatz von Menschen kann Technik ausschließen. Auch sehr sinnig.)
Danach habe ich Doreen vom Wortmeer, Franzesca und Katharina getroffen.
Weiter ging es mit der digitalen Gesellschaft. Ja, klar, ist alles wichtig, riecht aber für mich auch immer nach Menschen, die sich wichtig nehmen. Wahrscheinlich ein Vorurteil von mir. Im Prinzip sind aber alle Informationen aus diesem Vortrag besser und schnell online über das Netz zu erhalten.
Trotzdem: alles Stoff mit Ausrufezeichen.
Dann für mich Prämiere auf Stage 1. Welche Möglichkeiten gibt es Protestbewegungen zu unterstützen? Auf Stage 1 finden meist die Veranstaltungen mit den internationalen speakern statt.
Nachmittags dann die Foodbloogs. Bei denen ich als Nicht-Foodblogleserin gelernt habe:
Der Foodblog ist politisch.
Am Beispiel der Rezepte lässt sich die Urheberrechtsproblematik gut schildern und verstehen.
An dieser Stelle verlassen mich – verursacht durch wiederholte Tintenkatastrophen – meine Notizen.
Es ging weiter mit den Transmedia-Menschen und ihrem Story-Telling-Konzept, mit einer Untersuchung der Mechanismen der Occupy-Bewegung und endete mit dem fulminanten Auftritt der vier Damen in schwarz zum Poetry SPAM.
Am Abend noch immer warm, weich, laut und zum Schluss habe auch ich die Thecke mit dem Freibier gefunden.
(ich sag ja: die logistischen Probleme legen sich)
Morgen früh, hole ich es nach und schreibe, was mir noch einfällt zu diesem Tag. Vielleicht. Ich werde mich bemühen.
Ansonsten nur kurz: schön, schöner, am Schönsten trifft es wahrscheinlich am ehesten.
Gute Nacht!
Gestern versprochen, dass ich heute morgen noch etwas vom ersten republica-Tag zusammenfassen will. Aber mein Kopf will sich nicht mit der Analyse beschäftigten. Es fällt mir schwer, die inneren Eindrücke nach außen zutragen – und ehrlich gesagt: das möchte ich im Moment auch gar nicht. Ich möchte meine innere Konferenzstimmung geniesen und mich nicht rausreißen lassen. Daher nur ein paar Assoziationen vom gestrigen Tag. Gedankenfetzen, die mir durch den Kopf gingen bzw. Sätze mit zentraler Bedeutung aus den Veranstaltungen.
Der Begriff Slacktivism diskreditiert den Online-Aktivismus
(FROM SLACKTIVISM TO REAL COMMITMENT)
talk to ELIZA – lange vergessen, dass es diese Programm mal gab. Der Computer als Therapeut
DER WANDELNDE COMPUTER-USER
UTOPIEN DER MOBILEN VERNETZUNG (1945-2012)
Langeweile ist ausgebrochen und ich hab mich davon gemacht.
DELIBERATION 3.0
DAS GESPENST DER DIGITALEN DEMOKRATIE GEHT UM
Nicht über Netzfeminismus reden, sondern ??
KOMPETENZ VOR QUOTE
WARUM DIE #DMWHH NICHT SCHNACKEN, SONDERN MACHEN!
Warum machen Frauen Projekte, wenn sie keine Zeit haben?
Weil das Thema wichtig ist, die Links dazu
Spenden
DAS WEBMAGAZIN FEATURETTE – ACTION FÜR MEHR SICHTBARKEIT
Zeitweilig unterhaltsam, aber wenig neues, die Zuschaueranfragen seltsam gestelzt.
ANONYMOUS
Menschenrechte und Internet gesponsert von einer Google-Stiftung, weiß nicht, was ich davon halten soll
MENSCHENRECHTE UND INTERNET – ZUGANG, FREIHEIT UND KONTROLLE
Bin müde daher nur kurz. Es gefällt mir gut, die neuen Hallen, das neue Gelände, die Atmosphäre. Genug Licht, genug Raum, genug Platz – was der Mensch so braucht ist da.
Von den Vorträgen habe ich mehr mitbekommen als im Chaos beim letzten Mal. Neue Gedanken und Inspirationen waren allerdings noch nicht dabei.
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…