Gleichgewichtsverlust

vorsichtig
die Liebe
ertappt

sie
biegt sich
unter
dem Gewicht
des Herzens

ACTA im Sommer

Und Sie machen, was sie wollen

Der Ausschuss für Internationalen Handel (INTA) im Europaparlament hat heute überraschend mit deutlicher Mehrheit abgelehnt, den Europäischen Gerichtshof mit eigenen Fragen zu ACTA anzusprechen. Gleichzeitig hat der Berichterstatter David Martin (S&D) auf Twitter angekündigt, dass das EU-Parlament seinen ursprünglichen Zeitplan beibehalten wird und somit bereits im Juni über ACTA abstimmen könnte.

zum Artikel bei der Digitalen Gesellschaft

Müde

Müde – und ihr so?

Morgenlaune

Das da draußen kann niemand ernsthaft Vogelgesang nennen, Lärmangriff bzw. Lärmabwehr trifft es besser.
Die Augen aufgekriegt, obwohl sie richtig knirschen. Fühlt sich an als hätte mir das Sandmännchen einen Eimer Sand reingekippt.
Die Vorboten der Allergie, noch zu ertragen.

Unmut

Die reinste Verarsche ist dieses „Große-Kolition-Gedöns“ – Demokratie stelle ich mir anders vor. Lässt sich aber wohl nicht verhindern und ehe diese Strategie den beiden beteiligten Partei so richtig schadet, wird noch etwas weiter am politischen Filz gearbeitet. Wäre doch gelacht, wenn die Berufspolitikerinnen und Politiker ihr Feld nicht ordentlich bestellen.
Netzwerken unter Freunden nennt man das heute.
Das Wahlvolk dient als Albi und dann den Rest machen die „Freunde“ unter sich aus.
Pech gehabt, wer da durchs Raster fällt und angewiesen ist. Auf Unterstützung, auf die Gesellschaft, auf das soziale Netz.

Wochenend mit Sonnenschein

Die Verstimmungen zum Teufel gejagt, mag der sich mit denen auseinandersetzen. Zu diesem Traumwetter-Wochenende wollen sie nicht richtig passen. Es wird feines Essen geben. Muschelnsoße und jede Menge Salat. Rotwein und Schafskäse dazu. Alles was mich glücklich macht.
Ich zähle die Tage. Wieder einmal und im Briefkasten lag eine Überraschung, die mmich zum Schmunzeln bringt.
Die Taktik ist aufgegangen. Auch schön!

schwere Kost

Das Buch der Erinnerungen abgeholt. Aus Versehen noch ein anderes Buch mitgenommen. Eins von dem ich dachte, das ist doch von dem, aber leider war es nicht der, sondern ein ganz anderer. Nun ja, es liegen hier doch wieder zwei schwere Wälzer herum.
Hätte nicht sein müssen.

Das Wetter strahlt um de Wette. Kein Wölkchen am Himmel, allerdings genug Menschen unterwegs, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die eine Nervensäge dabei ist, die mir die Stimmung vermasselt. Nun ja, es heißt immer, man könne sich die Stimmung nur selbst vermiesen. Da mag was dran sein. Leider habe ich es in fünf Lebensjahrzehnten noch nicht geschafft, in solchen Situationen gegenzuhalten oder gelassen zu sein.
Wenn ich mich so umsehe, dann bin ich mit dieser Schwäche nicht allein.

Aber jetzt ist erstmal Wochenende. Lesezeit. Lebenszeit.

Frühlingstage

Schön, so ein Frühlingstag. Selbst wenn nur ein paar Minuten am Morgen und in der Mittagspause bleiben, um ihn draußen zu genießen. Die wenigen Minuten reichen um das Herz zu erfreuen und die Seele zu erweichen. Einfach gestrickt mein Gemüt. Die Äußerlichkeiten wirken vorhersehbar. Im Augenblick erscheint mir aber, sie wirken mit den Jahren, mit den Jahrzehnten immer stärker, immer direkter, immer durchsichtiger.
Das Leben wird so zerbrechlich mit den Jahren.
So filligran.

Kein Entkommen

Wut
hält das
Herz gefangen

und ist nie
bereit für
den

Gefangenenaustausch

Welttag der Poesie

Ist er heute? Der Welttag der Poesie? Möglich.
Bei mir ist fast jeden Tag „Tag der Poesie“. Sie macht das Leben knuspriger. Vor allem so ein Hamsterleben wie ich es führe, ist um einiges besser mit Poesie zu ertragen. Hach, da kann es ruhig quietschen das Hamsterrad. Mir bleibt die Lyrik. Mir bleibt die Poesie und das Gefühl. Die Emotionen. Mir bleiben die Rosinen sozusagen.
Ich gebe es zu: ich fühle mich priviligiert.

Freude, einfach so. Nennt sich wahrscheinlich Lebensfreude. Liegt bestimmt auch am Wetter. An der Sonne und dem blauen Himmel. Vielleicht auch dem Love-Hurts-Song den ich mir runtergeladen habe. Genau. Zu jeder Lebensfreude gehört so eine Prise Herzschmerz. Ein bisschen Sehnsucht. Verlangen auch manchmal.

In kleinen Dosen selbstverständlich. Nur schade, dass die Dosierung oft so kompliziert ist.