Schlaflos
Kampfgeist
im Morgengrauen
ganz ohne
Duell und Waffen
nur mit
der Lust und der
Laune
aus dem
Hintergrund
brüllt die Pflicht
Kampfgeist
im Morgengrauen
ganz ohne
Duell und Waffen
nur mit
der Lust und der
Laune
aus dem
Hintergrund
brüllt die Pflicht
Malte Welding stellt auf Facebook eine Frage zum Analverkehr. Den Link erspare ich den Nicht-Facebook-Affinen. Frau Fragmente twittert über ihre körperliche Lust.
Es gibt immer mal wieder Situationen, in denen es mich in den Fingern juckt, meine Meinung, meine Ansichten zu diesen Fragen kundzutun. Malte Welding schreibt eine wunderbare, tiefsinnige und feinfühlige Kolumne über die zeitgenössische Liebe und Sexualität.
Seine Frage löst bei mir das Bedürfnis aus, auch dazu was zu sagen. Viel zu sagen.
Geht aber nicht. Die Sammelmappe ist SFW. (Safe for Work) Safe for Children. Safe for minderjährige Angehörige, die sich auch immer mal wieder hierher verirren.
Ich merke schon, es gilt prinzipiell: Jeder hat etwas zu verstecken, es fragt sich nur vor wem. – Nein, war Spaß. Trotzdem manchmal ist es schade, hier bestimmte Themen ausklammern zu müssen. Aber das ist das Los, das ich mir gezogen habe.
Hätte schlimmer kommen können.
laute Träume
erheitern die
Mitschläfer
setzen Ideen frei
und Phantasien
kleinkariertes Papier
für übermütige Gedanken
Ich leg mich zurück und lese. Jede freie Minute, jeden freien Tag. Ich lese, lese, lese. Höre nicht, was um mich herum vorgeht und nehme nicht wahr, was um mich herum passiert.
Und zum Schluss nenne ich das: Glücklichsein.
Nach außen nenne ich das Glücklichsein.
Nach innen ist es für mich Glückseeligkeit. Das verrate ich nicht, damit sie mich nicht für vollkommen verrückt halten.
Außerdem muss man den Weg zum Glück nicht jedem verraten.
Hab gesehen, dass es den 1500 Seiten Roman von David Foster Wallace auch auf deutsch für den Kindl gibt. Bezahlbar.
Was ja immer noch nicht selbstverstãndlich ist.
Ich bin eine Banausin und lehne mich zurück. Ziehe mich in mein Schneckenhaus ein und bin glücklich.
Für mich.
Und freue mich daran, dass es die Menschen gibt. Die einen und die anderen und die ganz anderen.
Dass es wieder einen Präsidenten gibt, nehme ich zur Kenntnis. Nein, es ist nicht mein Bundesprãsident. Nein, das Amt soll nicht abgeschafft werden, ich trage die Hoffnung in mir, dass irgendwann eine Präsidentin oder ein Präsident gewählt wird, der auch mich repräsentiert.
So schwer ist das nicht.
Ich bin auch das Volk.
Gedanken zu einer Lebensführung der Anteilnahme
Vorgebracht bei einem wichtigem Anlass
von David Foster Wallace
zum Nachdenken und In-Sich-Aufnehmen
+++ Frühlingsgefühle und Vorfreude als optimale Mischung für die Glückshormone +++ we don’t need no education +++ wenn Erwachsene doch endlich mal die Kinder achten würden +++ Besserwisserei als Lebensphilosophie greift um sich +++ lesen ist mein Paradies +++ Love hurts und Musik geht unter die Haut +++ meine Hang zum Kitsch löst Wohlbehagen aus +++ die Zukunft findet schon morgen statt +++ der Samstag knuddelt in der Fußballecke +++ Enttäuschungen sind nie eingeplant +++ Spracherkennungssoftware sorgt für kreative Kommunikation +++ eine Neuauflage des letzten Jahrs wird abgelehnt +++ Kunst steht immer vorne +++
geh der Sonne entgegen
und tanze den Sonnentanz
lass die Wörter schweben
heute morgen ganz
nimm sie mit
auf die Reise ins Sonnenland
steck sie ein
und geh zum Meeresstrand
geh der Sonne entgegen
am Büro vorbei
geh der Sonne entgegen
fühl dich einmal frei
geh der Sonne entgegen
und tanze den Sonnentanz
lass die Wörter schweben
heute morgen ganz
Ich habe nichts gegen Bücher aus Papier. Oder besser gesagt, nicht viel. Hab sie ja lange genug gelesen. Allerdings besitzen sie einen erheblichen Nachteil. Sie sind schwer. Ich bin keine Gewichtheberin und schleppe trotzdem überall viel zu viel Gepãck mit. Zu viel, weil immer so viel gebraucht wird. Ordner und Unterlagen, die im Original benötigt werden, elektronische Gerãte und das diverse persönlich Zeugs, das ein mobiles Büro so benötigt.
E-Books machen mir das Leben leichter. Nicht nur im übertragenen Sinn. Deshalb denke ich: her mit den E-Books! Ich lese, was ich kriegen kann, und das ist erbãrmlich wenig in deutscher Sprache.
Macht nichts! Ich lese alles weg, was nicht allzusehr unter der Gürtellinie ist und wenn ihr dann immer noch nicht rüberkommt mit den E-Books, lese ich in Englisch und in Spanisch. Das ist bequem auf dem Reader. Das jeweilige Lexikon mit den Erläuterungen ist gleich integriert. Die kleinen Stolpersteine, die das Lesen in fremden Sprachen so unsäglich langsam machten, sind ausgeräumt.
Macht ihr doch euer Ding und ich mach meins.
Jedenfalls habe ich genug Bücher durch mein Leben geschleppt, ich mache jetzt mal Pause.
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Die 200 Frauenrechtlerinnen, die sich im Januar zur Bloggerkonferenz Tech Women in Kairo trafen, hatten viele Fragen. Marek Tuszynski flog damals von Berlin nach Kairo, um Antworten zu geben. Das ist sein Job: Er nennt sich Info-Aktivist.
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