Eingeschlafen – aufgewacht

Eingeschlafen – aufgewacht. Die Seele nimmt sich was sie braucht und saugt die Energie notfalls im Schlaf auf. Ein Notausschalter der bei mir funktioniert.
Allerdings mit dem Nebeneffekt, dass so mancher Zeitplan durcheinander gerät.
Nieder mit dem Freizeitstress!

Ich hab’s vernommen.

Zeitenwechsel

nur noch der
Schimmer am Horizont
weiß
von dem Tag

und verspricht
doch

die Nacht

Katzencontent

Wenn ich ein Katze hätte, dann würde ich jetzt Katzencontent posten. Einfach ein süßes Bildchen. Hübsch zum Ansehen. Gut als Pausenbild.

In der letzen Woche haben sich so viele Veränderungen ergeben, jede einzelne davon gravierender als alle Veränderungen der letzten 10 Jahre. Ich schaue mich um und wundere mich. Zack, zack, zack. Da ist es dahin, mein festes Gefüge. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Eine Möglichkeit wäre, jetzt an meinen Gitterstäben zu rütteln. Muss nicht sein – wäre aber eine Option.

Zeitdieb Doodle

Und habt ihr euch heute alle von dem Zeitdieb-Doodle berauben lassen? Ich habe es doch glatt geschafft, der Versuchung bis zum Feierabend zu wiederstehen. Dann bin ich ihr auch erlegen.

(Und wie war das noch mal? Ich bin keine Spieletyp und spiele nicht?)

Schreibrausch

Der heutige Tag war mit Abstand der Tag mit der größten Wörter-Ausbeute. Dabei habe ich meine Abendsitzungen noch gar nicht angefangen. Um diese Zeit bin ich üblicherweise zufrieden, wenn ich 600 Wörter geschrieben habe, dann bleiben am Abend noch 1000. Heute waren es bis jetzt 2000.
Langsam wird mir das Ganze unheimlich. Es soll ja auch so etwas wie eine Schreibsucht geben.

Was auch immer man sich mit diesem NaNoWriMo beweisen will: ich hab es geschafft. Bis zum Wochenende werde ich noch weiterschreiben. Dann mache ich Schluss. Arbeitstechnisch begründet. Aber bis dahin habe ich meine Wörterzahl längst erreicht.

Im Anschluss kommt dann die Quallitätssicherung.

Jährlich eine Viertelmillion „Stille SMS“

Über 250.000 Mal haben Verfolgungsbehörden in Nordrhein-Westfalen letztes Jahr sogenannte „Ortungsimpulse“ verschickt. Bislang war keine Größenordnung dieser ausufernden polizeilichen Maßnahme zur „telekommunikativen Spurensuche“ bekannt

zum Artikel von Matthias Monroy

Schreiben

Noch stecke ich mitten im NaNoWriMo und schon denke ich über die Zeit danach nach. Das Schreiben diszipliniert. Es funktioniert nur, wenn die magere Freizeitgut strukturiert genutzt wird – und es klappt. Es wirkt.

Vielleicht sollte ich es auch nach dem NaNoWriMo fortsetzen. Mit einer reduzierteren Wörterzahl. Wie wäre’s mit 800?

Ich werde darüber nachdenken.

Klare Ansage

harter Schnitt
mit weichen Bandagen

ein Wunschtraum
im Handkantenformat

Poetisches Lebensgefühl

Gedichte erzeugen Lebensbilder. Innere genauso wie äußere. Die Lyrik schafft einen Lebensraum, der der Seele genügend Platz einräumt. Das ist nicht selbstverständlich in diesen Tagen. Zu oft wird die Seele eingezwängt und eingedrückt.
Platt gemacht im schlimmsten Fall. Dagegen helfen die Lyrik und die Poesie.

Gerade wenn der Schuh am Schlimmsten drückt hat es sich bewährt: das poetische Lebensgefühl.

Rachsucht im Gleitzeit-Stundentakt

Rachsucht im Gleitzeit-Stundentakt

gespitzte Lippen
flöten Töne
weisen Schuld

verdrehte Augen
zeigen Häme