Piratenpartei – keine Alternative – für SozialistInnen und GewerkschafterInnen

Ein bisschen spät bin ich mit der Verlinkung, aber lesenswert ist der Text auch jetzt.

Die Piratinnen und die EMMA

werden in diesem Leben wohl keine Freundinnen mehr.
NIcht nur, weil in der Piratenpartei nicht alle die Feminismusschule besucht haben.

Flocken

weiche Flocken fallen lautlos aus der Nacht
finden Halt in deinem Haar
krönen dich für einen Augenblick
sind auf einmal nicht mehr da

Ist nicht von mir – singt sich lieblich, sentimental

Wege

zaghaft
die Linie suchen
die nie gezogen
doch immer geahnt

Weihnachtsendzeitstimmung

Hab bisher nicht viel von Weihnachtsstimmung mitgekriegt. Vielleicht bin ich einfach immun dagegen, denn immerhin war ich schon auf drei Weihnachtsfeiern und der örtlliche Weihnachtsmarkt hat vierzehn Abende mein Zimmer mit einer Disneystimmung erhellt.
Kaufhäuser liegen nicht auf meinen Fuß- und Reisewegen, Schneeflöckchen gab es gestern in romantischer Athmosphäre – es gibt immer einen Punkt für Weihnachten und einen dagegen.
Macht nichts. Ich freue mich auf die freien Tage. Sie rücken näher.
Ich freu mich drauf.

Zum Schluss

mich müde seufzen
bis der Staub der Arbeit
von meiner Seele bröckelt

Mythos Freundschaft

Die Freundschaft ist männlich und gipfelt in der Blutbrüderschaft wie bei Old Shatterhand und Winnetou. Die beste Freundin ist weiblich und der Verrat ist unerträglich.
Die Freundschaft, sie wird hoch gelobt und nur von einer übertroffen: der Gesundheit. Das Wichtigste im Leben scheint die Gesundheit zu sein. Sie wird von den gesunden Menschen immer gerne zitiert.
Freundschaften kennen wir aus unterschiedlichen Zusammenhängen. Es beginnt mit der treuen Freundschaft vom Tiger und – ja von wem? – im Kinderbuch und wir sind alle ganz sicher: Sie ist etwas Edles und Wertvolles. So edel und wertvoll, dass sie nicht in unser modernes Leben passt – aber das geben wir selbstverständlich nicht zu. Die ideale Freundschaft für die lügen wir uns etwas in die Tasche. Mehr als wir es für die romantische Liebe tun.
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und es ward Schnee

Gestern habe ich mich über die Eisblumen am Monitor gefreut, heute Morgen hat mich der Schnee ein bisschen Nerven gekostet. Die Wortkette „Schneeflocken – Deutsche Bahn – Pechvogel“ kam zur Anwendung. Nun ja, der Tag ist dennoch im wesentlichen so gelaufen, wie ich mir das wünschte.
Jetzt bleiben noch drei Arbeitstage, die wollen gut dosiert werden. Das habe ich mir versprochen, damit sie nicht bis zur letzten Sekunde des Arbeitsjahres angefüllt sind. Es ist eh ein wahres Wachstumswunder, wie sich die Arbeit immer weiter vermehrt.

let it snow

Habt ihr auch schon Eisblumen auf euren Bildschirm wachsen lassen?
Einfach mal „let it snow“ bei Google eingeben.

Das lyrische Ich

Bin heute voller poetischem Selbstbewusstsein.

Das lyrische Ich.
Zentral und mittig, aber kein bisschen geerdet.