Journal25022023
Es gibt Situationen, in denen man notwendigerweise Krieg führen muss – weil alles andere noch schlimmer wäre.
Tiefer Zustimmungsseufzer meinerseits.
Es gibt Situationen, in denen man notwendigerweise Krieg führen muss – weil alles andere noch schlimmer wäre.
Tiefer Zustimmungsseufzer meinerseits.
Freitag.
Das Wochenende heiß ersehnt. Erschöpft auf die Ziellinie zu gekrabbelt. Jetzt noch ein paar tiefe Seufzer ausstoßen und den Rest der Arbeitswoche zusammenkehren.
Strahlend bblauer Rosenmontag. Ruhiger Bürotag mit langen Gesprächen, Vernichtungsaktionen und ein paar Scherben, die ich nicht kitten kann.

Wir waren im Museum für moderne Kunst MMK in Frankfurt und Jutta schreibt darüber.

Für mich war diese Ausstellung ein Glücksgriff. Es ist eine Freude, die vielen unterschiedlichen Werke wahrzunehmen. Und was für ein Humor, da ab und an verborgen ist!
Ich gehe bestimmt noch einmal hin. Hab ja jetzt endlich wieder eine Museumsufercard.
Das ist eine Ausstellung, die nicht nur über das Auge anspricht. Heute Nacht träumte ich intensiv davon. Mein ganzes Leben finde ich da wieder.
Das Jahr schreitet über mein Leben hinweg. Konsequent und entschlossen. Voller Selbstbewusstsein.
Tag um Tag.
Ich höre den Schritt.
Klack, klack, Klacks.
Alles wird gut, wünscht sich mein Herz.
mit beiden Händen
nach dem Leben greifen
auch wenn es immer
weiter durch die
Finger rieselt
Ein Anflug von Leichtigkeit bringt dieser Samstagmorgen.
Ganz und gar ungewohntes Gefühl seit Monaten und vollkommen anlasslos.
So viel Vergangenheit, so kostbar-begrenzte Zukunft.
Ich entwickle mich zur perfekten Klischee-Senorin und schwelge in Erinnerungen jeglicher Art. Was für ein Geschenk ist es, diese Erinnerungen zu teilen!
Nicht nur die Geschichten weitererzählen, sondern sie mit den Menschen zu teilen, die gemeinsam mit mir verschiedene Lebenszeiten durchschritten. Wie wertvoll das ist!
Vergangenheit. Gegenwart. Zukunft. Nie war ich mir bewusster, dass sie fließend ineinander überwechseln.
Mein Leben. Gestern. Jetzt. Und irgendwann.
Die Zeit tut was sie kann, sie vergeht.
Ich dreh den rosa Regenschirm
unter den Tropfen
schnurrt das Leben
brummt die Zeit
schleudert alte Träume durch die Nacht
Ich mache es wie angekündigt und taste mich Wort um Wort weiter in diesem Blog. Noch nie ist es mir so schwer gefallen, weiter zu schreiben. Etwas lastet schwer auf mir und flüstert mir tief in die Seele: Lass es sein! Sei still! Gib nichts von dir preis! Mach dich nicht verwundbar! Sei ganz, ganz leise.
Es ist eine verführerische Stimme. Sie klingt sanft und beruhigend.
Aber mein Kopf weiß: Das ist keine Freundin, die zu mir spricht.
Es ist eine toxische Stimme, die es ganz und gar nicht gut meint.
Deshalb schreibe ich kurz und sehe der Sonne beim Aufgehen zu.
Habt einen guten Tag!