Zwei Meter hohe Glaswände sollen das Grabmal von Oscar Wilde vor Küssen schützen. Kann mir nicht vorstellen, dass ihm das gefallen hätte.
Was spricht eigentlich dagegen, dass ein Grabstein sich verändert? Ich hätte beinahe verwittert geschrieben. Aber ist es nicht eine Art von Verwitterung? Eine Lebensverwitterung?
So ein Mausoleum ist doch fad!
Geträumt von einem Versehrtenorchester, das seit 20 Jahren auf Weltreise ist und gegen den Krieg anspielt. Insgeheim wünschen sich die Mitglieder des Orchesters, dass die Kriege nie zu Ende gehen, denn sie haben alle keine Arbeit und keinen Ort mehr, an den sie zurückkehren können.
Der Titanmann tanzt mit der Knochenfrau
Im Jahr 2008 trafen sich das erste Mal ein Haufen Wissenschaftler in Wien, um dort ihre Doktorarbeiten vorzutanzen. Damals waren auch viele Astronomen dabei und ich habe hier über ihre Darbietungen berichtet. Der „Dance Your Ph.D.“-Contest ist seitdem immer erfolgreicher geworden. Vor einiger Zeit wurden die Gewinner des Jahres 2011 verkündet.
Die Mädchenmannschaft sucht wieder die Bloggerin des Jahres. Habt Ihr Vorschläge?
Bloggermädchen des Jahres!
2009 machte Frau Liebe knapp vor Anne Roth das Rennen, den dritten Platz teilten sich Das Mädchenblog und Frl. Zucker. 2010 verlieht ihr die Auszeichnung an Kathrin von Drüberleben, auf dem zweiten und dritten Platz landeten Anke Gröner und Antje Schrupp.
mein Herz
schweigt lauter
als du
schreien
kannst
im Herzen
keine Sonne
kein Leben
nur
Glut
funkensprühend
lavaschäumend
zischend
gefährliches Innengelände
kein Hort
für friedliche
Seelen
Hab den letzten Eintrag wieder gelöscht. Manchmal bringt es nichts, wenn die Dinge schwarz auf weiß besiegelt werden. Sie wirken um so nachdrücklicher.
Hier in meinem Notizbuch stehen drei Gedichte, die ich mir schon ein paar Mal vorgenommen hatte. Sie sind auch nicht schlecht, im Gegenteil: sie gefallen mir gut. Aber ich kann nicht richtig den Anfang und das Ende erkennen.
Ja, ihr habt richtig gelesen. Irgendwie fließen sie ineinander über und sind dennoch getrennte Gedichte.
Drei siamesische Gedichte vielleicht.
claudia November 28th,2011
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4 Comments
Immer wenn es im Netz zu Spendenaktivitäten kommt, da kriechen sie hervor, die Besserwisser und Alleskönner. Die, die ihr Leben immer im Griff haben und die immer wissen wo es lang geht und wer den Weg gehen darf und wer dazu ungeeignet ist.
Draufhauen ist die Devise. Virtuell bzw. verbal draufhauen. Die Gesellschaft hat sich schon gewöhnt daran.
Creezy ist ja leider nicht die einzige, der das passiert. Das ist das eigentliche Drama daran. Wäre wirklich schön, wenn sich ein paar von den Spenderinnen und Spendern die Situation zum Anlass nähmen, nach den Ursachen zu schauen. Sich informieren über das bedingungslose Grundeinkommen wäre eine Möglichkeit.
Nicht die schlechteste.
Geschafft. Heute schließe ich den NaNoWriMo vorzeitig ab. 56629 Wörter habe ich geschafft. Was die Geschichte wert ist, das wird erst die Überarbeitung zeigen, aber ehrlich gesagt, ich bin jetzt schon ziemlich stolz auf das bisherige Ergebnis. Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass ich das Novemberschreiben mit dieser Leichtigkeit durchziehen kann.
Jetzt habe ich mir ein neues Großprojekt vorgenommen. Das 800-Wörter-Schreiben bis zum nächsten November. Bin mal gespannt, wie ich das durchhalten kann.
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…