Im Wendland ist bekanntermaßen wieder Castor-Zeit. Zwei Blogger von Metronaut.de hatten sich am Donnerstag spontan entschieden, von den Castor-Protesten im Wendland per Podcast zu berichten und Beiträge für das Radio Freies Wendland zu produzieren.
via netzpolitik
ich reiß mich
selbst in Stücke
steh auf einem Bein
will nicht tanzen
können
dreh mich doch
im Kreis
Melusine Barby schreibt Kluges dazu.
Mein Kommentar:
Ich hasse die von dir beschriebene Form des Mitleidens so sehr, dass ich in meinem beruflichen Umfeld sehr stark aufpassen muss, dass ich diese Emotion nicht zu stark vertrete. Denn es diejenige, die sich so emotional gegen das Charity-Gedöns äußert, die ist in jeder Hinsicht verdächtig.
Dennoch möchte ich an dieser Stelle eine Lanze für das Mitleiden brechen. Echtes Mitgefühl ist eine menschliche Tugend. Sich wirklich in die Situation des anderen hineinversetzen können ist eine Gabe. Und sie ist Tausend Universen weit von dem entfernt, was der Kapitalismus an Mitleidsritualen erfunden hat, um das Oben-Unten-Gefühl zu zelebrieren.
Immer wenn in der letzten Zeit jemand behauptet, die Gesellschaft hat ein Problem, antwortet meine innere Stimme: Hat die Gesellschaft dieses Problem oder ist die Gesellschaft das Problem?
Beim Fussball z.B. Ich kenne mich ja nicht sonderlich gut damit aus. Aber der letzte Skandal besteht darin, dass Leuchtraketen und Leuchtfeuer hin und hergeschossen wurden. Schön buntes, feuriges Geschütz. Mitten in den Gegner. Gar nicht virtuell, ganz real. Wenn ich da stehen würde, ginge ich ganz schön in Deckung. Bin ja eine Angsthäsin. Wenn ich es im Fernsehen sehe, kann ich verstehen, dass es fliegt. Ist alles so schön bunt und feurig hier. Wenn ich die Nachrichten sehe, dann wundere ich mich, dass so wenig davon fliegt und nur ab und an. Für mich als Angsthäsin ist das natürlich ein Glück. Für die Gesellschaft? Da weiß ich es nicht.
Wenn V-Leute dabei sind, nun organisiert gemordet werden, wenn die Freiheit gegen Überwachung eingetauscht wird und wenn die Krise dazu führt, dass es Menschen gibt, die so reich werden, dass es unser Vorstellungsvermögen übersteigt, dann ist vielleicht doch die Gesellschaft das Problem.
ein Puzzlestück
das nicht ins
Leben passt
daneben steht
die Schachtel
mit den Aussortierten
claudia November 25th,2011
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Eingeschlafen – aufgewacht. Die Seele nimmt sich was sie braucht und saugt die Energie notfalls im Schlaf auf. Ein Notausschalter der bei mir funktioniert.
Allerdings mit dem Nebeneffekt, dass so mancher Zeitplan durcheinander gerät.
Nieder mit dem Freizeitstress!
Ich hab’s vernommen.
claudia November 25th,2011
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Gemüt,
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nur noch der
Schimmer am Horizont
weiß
von dem Tag
und verspricht
doch
die Nacht
Wenn ich ein Katze hätte, dann würde ich jetzt Katzencontent posten. Einfach ein süßes Bildchen. Hübsch zum Ansehen. Gut als Pausenbild.
In der letzen Woche haben sich so viele Veränderungen ergeben, jede einzelne davon gravierender als alle Veränderungen der letzten 10 Jahre. Ich schaue mich um und wundere mich. Zack, zack, zack. Da ist es dahin, mein festes Gefüge. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Eine Möglichkeit wäre, jetzt an meinen Gitterstäben zu rütteln. Muss nicht sein – wäre aber eine Option.
Und habt ihr euch heute alle von dem Zeitdieb-Doodle berauben lassen? Ich habe es doch glatt geschafft, der Versuchung bis zum Feierabend zu wiederstehen. Dann bin ich ihr auch erlegen.
(Und wie war das noch mal? Ich bin keine Spieletyp und spiele nicht?)
Der heutige Tag war mit Abstand der Tag mit der größten Wörter-Ausbeute. Dabei habe ich meine Abendsitzungen noch gar nicht angefangen. Um diese Zeit bin ich üblicherweise zufrieden, wenn ich 600 Wörter geschrieben habe, dann bleiben am Abend noch 1000. Heute waren es bis jetzt 2000.
Langsam wird mir das Ganze unheimlich. Es soll ja auch so etwas wie eine Schreibsucht geben.
Was auch immer man sich mit diesem NaNoWriMo beweisen will: ich hab es geschafft. Bis zum Wochenende werde ich noch weiterschreiben. Dann mache ich Schluss. Arbeitstechnisch begründet. Aber bis dahin habe ich meine Wörterzahl längst erreicht.
Im Anschluss kommt dann die Quallitätssicherung.
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…