E-Book-Management
So ganz verstehe ich das E-Book-Management mit Calibre nicht. Wahrscheinlich stehe ich auf der Leitung.
So ganz verstehe ich das E-Book-Management mit Calibre nicht. Wahrscheinlich stehe ich auf der Leitung.
Wenn ich den dritten Tag beim NaNoWriMo mit einem Wort beschreiben sollte, würde ich sagen: Lau. Handwarm. Unspektakulär. Heute morgen hat die Schreibsession gut geklappt. Heute mittag habe ich mich mit einem Mitarbeiter verquatscht, dadurch viel die Mittagssession aus – und jetzt sollte ich den Abend planen, aber mir fehlt die Energie.
Ich hoffe, das laue Gefühl ändert sich bald wieder und macht einer Schreib-Ekstase Platz. Ist ja sonst langweilig, das färbt auf den Text ab.
Yeah, ich hab mein Ticket gleich gekauft.

Die Location kenne ich nicht, aber ich freue mich, sie kennen zu lernen.
Tag zwei beim NaNoWriMo. Nach dem gestrigen fulmanten Start der mir einen wahren Schreibrausch bescherte, kam gestern Nacht der Rückschlag in Form einer schlaflosen Nacht. Der Schlaf wollte und wollte nicht kommen und zunächst hatte ich die schlaflose Zeit noch zum Schreiben genutzt, aber meine Schreibzeit beginnt Morgens um spätestens um sieben soll ich am Schreibtisch im Büro sitzen. Es war zum Verzweifeln und ich kann mir keinen Reim darauf machen, was der Auslöser war. Vielleicht bin ich ein bisschen zu tief in die Geschichte hineingeraten. Um dem entgegen zu wirken, hab ich mir jetzt einfach einen anderen Strang der Geschichte für die Mittgspause gepackt und dort weitergeschrieben. Wie viele Wörter es im Moment genau sind, kann ich gar nicht sagen, Sie sind über mehrere Dateien verteilt. Mein Hang zum Nestbau scheint sich bei der auch auf Schreibprojekte auszuwirken.
Nicht nur im November, aber da ganz besonders, denke ich an
das Band, das der Tod nicht trennen kann.
Liebe und Gedanken bleiben für immer
Auf der Gedankenreise durch die Zeit vor neun Jahren bleibe ich oft bei diesem Lied hängen. Sie hat es im Auto auf unseren letzten gemeinsamen Fahrt mehrmals gesungen. Als wir schon alle wußten, wie es weitergeht mit der Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose ALS. Als wir alle schon wussten, dass die Briefe bald nicht mehr ankommen werden und nur noch die Gedanken bleiben.
Was für ein Kleid! S. hätte sich amüsiert darüber und wahrscheinlich hätte es ihr gefallen. Mir gefällt es jedenfalls ich könnte die ganze Zeit kucken, wie sie das schafft.
Du meine Güte! Das war – oder besser gesagt – ist ein Start in den NaNoWriMo. Der Tag ist ja noch nicht vorbei. Gleich in der Frühe am Morgen habe ich mit dem Schreiben begonnen und später in der Mittagspause weitergemacht. Ich muss die Dateien noch zusammenführen, aber es sieht aus, als wäre ich schon in der Nähe der Anzahl der Wörter, die ich heute brauche. Und Schwimmen war ich auch.
Das könnte natürlich auch ein bisschen unheimlich sein. Dieser Schnellschuß. Irgendwie total ungewohnt, weil ich ja sonst wirklich um jedes Wort kämpfe. Sonst sprudeln meine Texte nicht, die tröpfeln höchstens.
Und was macht meine Geschichte? Die trifftet ab. Geht ihren eigenen Weg und ich möchte sie zurücklotsen. Komm her, hier ist dein Weg, dort wollen wir hin. Aber sie läuft nicht mit mir. Sie geht ihre eignen Wege.
Ich mache jetzt einfach noch ein bisschen Pause und schreibe nachher weiter.
Danke auch für die vielen guten Wünsche! Die konnte ich brauchen.
Morgen geht es los mit dem NaNoWriMo. Ich bin gespannt, wohin er mich dieses Mal führen wird. Beim letzten Mal hat er mich in die Kindheit der drei Mädchen geführt. Dieses Mal wird er von der Liebe handeln. Auch von der Liebe. Das Büro und die Arbeit werden noch einfließen.
Das Lampenfieber steigt und gute Wünsche kann ich brauchen.
Der Wortbruchstellenverursacher – ein Blogroman
“Eine Literatur, zur Gänze aus guten Büchern zusammengesetzt, wäre bald ohne Leser und ausgestorben, die Isolation zu groß. Wir benötigen auch die trivialen, kurzlebigen Bücher: Das sind die Ankleidezimmer, die Werkstätten, die Seitenflügel, die Spülküchen, die brodelnden Kessel, in denen das Leben siedet und dampft und immerzu hochkocht. Sie befruchten unseren Geist und machen ihn bereit für die großen Meisterwerke.”
Virginia Woolf