Über 250.000 Mal haben Verfolgungsbehörden in Nordrhein-Westfalen letztes Jahr sogenannte „Ortungsimpulse“ verschickt. Bislang war keine Größenordnung dieser ausufernden polizeilichen Maßnahme zur „telekommunikativen Spurensuche“ bekannt
zum Artikel von Matthias Monroy
Noch stecke ich mitten im NaNoWriMo und schon denke ich über die Zeit danach nach. Das Schreiben diszipliniert. Es funktioniert nur, wenn die magere Freizeitgut strukturiert genutzt wird – und es klappt. Es wirkt.
Vielleicht sollte ich es auch nach dem NaNoWriMo fortsetzen. Mit einer reduzierteren Wörterzahl. Wie wäre’s mit 800?
Ich werde darüber nachdenken.
harter Schnitt
mit weichen Bandagen
ein Wunschtraum
im Handkantenformat
Gedichte erzeugen Lebensbilder. Innere genauso wie äußere. Die Lyrik schafft einen Lebensraum, der der Seele genügend Platz einräumt. Das ist nicht selbstverständlich in diesen Tagen. Zu oft wird die Seele eingezwängt und eingedrückt.
Platt gemacht im schlimmsten Fall. Dagegen helfen die Lyrik und die Poesie.
Gerade wenn der Schuh am Schlimmsten drückt hat es sich bewährt: das poetische Lebensgefühl.
Rachsucht im Gleitzeit-Stundentakt
gespitzte Lippen
flöten Töne
weisen Schuld
verdrehte Augen
zeigen Häme
Eine französische Bloggerin strickt sich die Welt zurecht: Die Affäre Strauss-Kahn war ihr erstes Werk – Seither strickt sie aktuelle Ereignisse nach
Lille – Die etwas andere Art sich mit aktuellen Ereignissen zu befassen zeigt eine französische Bloggerin: Sie strickt sich die Welt zurecht. Mit Strickfiguren stellt Anna, die ihre Identität nicht preisgeben will, wichtige Ereignisse wie die Geburt der Tochter von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy nach
zum Artikel bei Die Standard
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Heute große Schreibdefizite. Trotz Selbstdisziplin. War lange vor dem NaNoWriMo-Text gesessen und trotzdem bisher gerade mal 120 Wörter geschrieben. Ausgerechnet am Wochenende. Das Wochenende sollte doch immer dazu dienen ein Polster zu erschreiben. Ist bisher nie gelungen. Muss mich aber auch nicht sonderlich stören, weil ich instinkiv weiß, dass ich schon ziemlich weit bin. Die Quantität macht mir also bei diesem Mal keine Probleme. Die Qualität ist es, die mir Zweifel bereitet.
Heute Morgen habe ich einen großen Teil des bereits geschriebenen Textes gelesen und immer wenn ich den Text lese, folgt die Schreibhemmung. Soll ich das wirklich weiterschreiben. Lohnt sich das? Ist das nicht quälend langweilig?
Viele meine Texte sind Innenansichten. Da fehlt Action. Die Dynamik entsteht auschließlich über die innere Spannung. Vielleicht ist das zu wenig.
Der tiefere Sinn des NaNoWriMo ist ja, genau diese Gedanken nicht zuzulassen. Durch den Schreibdruck sollen sie erst gar nicht entstehen. Aber sie sind wohl tief im Innern verwurzelt und schaffen es doch immer wieder an die Oberfläche zu gelangen.
Der Björn kann’s.
Ned schaut mich an, ballt die Hand zur Faust und schlägt zweimal mit den Knöcheln gegen die Mauer. Das ist laut. Zweimal läuft ein dumpfes Peitschen durch den Beton. Dann wieder Stille.
Keine Antwort.
JVA Preungesheim
Die Schäfchenwolken täuschen Heimeligkeit vor.
Bilderbuchwetter von drinnen betrachtet. Nasse Kälte für die, die draußen im Wind steht und den Anschluss verpasst hat.
Trost findet sich im geschriebenen Unglück der Talentierten, Zuversicht krabbelt unvermittelt aus dem Unbewussten hervor. Nimmt überhand und täuscht Zukunft vor, wo doch nur die Gegenwart zählt.
Einsamkeit hat viele Gesichter, aber nur wenige davon sind angenehm anzusehen. Die meisten sind hässliche Fratzen – mehr oder weniger auffällig geschminkt.
Maskenbildner scheint es genug zu geben.
Wie sicher müssen sich Menschen fühlen, die immer mit beiden Füßen am Boden stehen? Was muss das für ein Gefühl sein, nicht mit dem Kopf in den Wolken zu schweben?
Standfestigkeit.
Das wünsche ich mir, aber ich schwebe davon, kapsle mich ab, schwebe der Sonne entgegen. Auf den Horizont zu. Lebe mein eigenes Märchen.
Nein, es muss mir niemand sagen: Ich weiß selbst, wie gefährlich das ist. Ich werfe die Leine nach unten und zähle darauf, dass ihr sie ergreifen werdet, wenn ich über euch schwebe auf der Reise in mein persönliches Fantasie- und Märchenparadies.
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…