Was ist Diaspora?
Eine schöne übersichtliche deutschsprachige Seite haben die Diaspora-Leute zusammengestellt. Dort ist alles beschrieben, was mensch so wissen möchte. Wir wollen doch auch ein paar öffentliche Räume im Netz, die nicht zu den großen Firmen gehören, oder?
Ich schon.
claudia Oktober 16th,2011
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Diaspora,
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Eines Tages wird aus mir vielleicht auch noch eine echte Mobilbloggerin. Aber das dauert noch, denn so richtig will mein Schreibfluss an der Mini-Telefon-Tastatur nicht fließen. Die Ein-Finger-Tippmethode kommt meinem Gedankengängen nicht entgegen.
Es spammt aus allen Richtungen. Im Falle der Sammelmappe besonders aus der Ukraine und ich hoffe nur, dass nicht so viele brauchbare Kommentare im Spamfilter hängen bleiben, denn ich kann sie nur noch selten von Hand auslesen. Ein merkwürdiges Geschäft diese Spammerei und irgendwie schwer vorstellbar, dass Mensch so viel Geld damit verdienen kann.

Auf und ab – in einer Wellenbewegung rollt der Husten und der Schnupfen durch meinen Körper. Fast schien es schon überstanden, überlegte er es sich im letzten Moment doch noch anders und will mich nicht so leicht davon kommen lassen. Wir werden sehen, wie es weiter geht.
Vorhin kam mir kurz der Gedanke, dass vorspulen gar keine so schlechte Lösung wäre. Da war so eine seltsam lebensgroße Figur vor einem Geschäft, die sich bewegte und Weihnachtslieder von sich gab. Ja, vorspulen, dachte ich mir: gleich Weihnachten und Silvester auf einmal feiern und dann ist der Winter schon halb vorbei. Aber vorspulen ist ja frevelhaft. Nicht erlaubt, denn damit würde man sich ja das Leben vorbei wünschen – und wer will das schon.
Ich gehe den Fluß entlang. Kann kaum etwas erkennen, weil ich mit der falschen Brille unterwegs bin. Wahrscheinlich hatte ich mit der Sonne schon abgeschlossen. Mich innerlich abgewandt.
Rigoros – auch so ein Charakterzug von mir, der ab und an zum Tragen kommt.
In meinem Tagebuch stehen Fakten, die mir nach zehn Wochen schon entfallen sind. Nicht nur entfallen. Wenn mir das jemand sagen würde, würde ich das anzweifeln. Selbst meinem Tagebuch würde ich in dieser Hinsicht misstrauen, wenn diese Faken nur einmal erwähnt wären. Ein Versehen, ein Verschreiber, ein Irrtum. Aber dreimal in unterschiedlichen Zusammenhängen erwähnt, sollte ich doch nicht vergessen können?
Wenn es noch etwas Unangenehmes wäre, hätte ich wenigstens eine Erklärung dafür: Verdrängung.
Aber so?
Seifert © kobinet/rba
Berlin (kobinet) Der behindertenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Ilja Seifert, hat heute Abend bedauert, dass der Bundestag die im Mai eingeladenen 300 Menschen mit Behinderungen wieder ausgeladen hat. Im Mittelpunkt der Veranstaltung „Menschen mit Behinderungen im Deutschen Bundestag“ am 2. und 3. Dezember 2011 sollte der Dialog mit den Politikern zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention stehen.
Ziel einer Auftaktsitzung, Diskussionen in Arbeitsgruppen und einer abschließenden Sitzung im Plenarsaal war es, „ein gemeinsames Signal für die Bereitschaft zur Inklusion und zur Überwindung von Barrieren in allen Lebensbereichen auszusenden.“ Read the rest of this entry »
Grau, trist und nass ist es draußen. Es regnet die sprichwörtlichen Bindfäden: dünn, dicht und unaufhörlich. Kein Ende abzusehen. Die Lichter spiegeln sich auf der Straße und erinnern daran, dass die dunkle Jahreszeit bevorsteht. Eine Drohung, die ihre Wirkung auf mich nicht verliert.
Meine Bronchien knattern. Obwohl: es können nicht meine Bronchien sein, die haben noch nie zuvor geknattert und gerasselt. Jedenfalls kann ich mich nicht an dieses Geräusch erinnern. Nicht an diese inneren Vibrationen. Beim Heuschnupfen, war immer nur eine Last auf meinem Brustkorb zu spüren. Eine Last, die die Atemzüge schwer und mühsam machte. Aber dieses Knattern ist fremd.
Vielleicht bin ich mir über Nacht selbst fremd geworden. Überhaupt: wie kann es jetzt schon Herbst sein? Wie kann die Zeit mich einfach überrunden. Das hat sie doch getan, oder nicht? Die Zeit vergeht schneller, als ich leben kann. Wenn ich mithalten will, dann sollte ich jetzt vorspulen, das wäre eine Möglichkeit wieder ins Lot der Zeit zu kommen.
Aber was verpasse ich, wenn ich vorspule? Wenn ich weiterspule? Ist das nicht ein Frevel?
Ein Lebensfrevel.
Die Welt ist keine Scheibe, aber offensichtlich ist sie käuflich: die Welt.
Als Kind hatte ich eine Vorstellung von unserer Welt – von meiner Welt – als Erwachsene weiß ich nicht genau, wo ihre Grenzen liegen. Die Welt ist mehr als die Erde, stimmt aber nicht unbedingt mit dem Universum überein. Das Universium dehnt sich aus und die Welt trage ich auch in meinem Herzen. Da wäre es eindeutig zu eng für die schwarzen Löcher und Sternennebel.
Was kostet die Welt, fragen die einen übermütig, die anderen jammern selbstmitleidig: man kann doch die Leute nicht erschießen.
Sprache ist verräterisch – und mein Mimosenseelchen fühlt sich bedroht.
Kompetenz
auf den Punkt gebracht
der Fels
auf dem die Erfahrung
parkt
umtost vom Meer
der Grabenkämpfe
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…