Industrie-Idylle
So ein Kind der BASF fühlt sich doch in den Ecken am wohlsten, in denen der Arbeitslärm ein ständiges Hintergrundgeräuch bleibt. Und schön ist es dort auch manchmal.

So ein Kind der BASF fühlt sich doch in den Ecken am wohlsten, in denen der Arbeitslärm ein ständiges Hintergrundgeräuch bleibt. Und schön ist es dort auch manchmal.

Die schaue ich mir jetzt auf 3sat an.
Ein 30 Minuten langes Special über den Chaos Computer Club: Die Akte CCC. Das kann man sich auch schon vorab als MP4 herunterladen.
neues spezial erforscht die Welt des CCC`s, schaut hinter die Kulissen der Nerds, stellt Macher vor, zeigt den Wandel des Clubs auf und seine Bedeutung für unsere Gesellschaft.
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Zum ersten Mal habe ich ein Buch von Esmahan Aykol gelesen. Seltsam dass mir als Krimifan noch kein Buch ihrer Kati Hirschel Serie in die Hand gefallen ist. Goodbye Istanbul ist kein Krimi. Es ist ein Buch über die Liebe, über Migration, über das Vergessen, über die Tradition, über das Geschichten erzählen und über Freundschaften und Verwandtschaft.
Lesenswert!
Ob ihr das gefallen hätte? Die Bezeichung „Mutter der friedlichen Revolution“? Bärbel Bohley war eine mutige Frau. Eine Künstlerin, eine Malerin, die nicht wegsehen konnte.
„Ich bin eigentlich ein friedlicher Typ. Ich weiß überhaupt nicht, warum die Mächtigen solch eine Wut auf mich haben.“
Das ist das Zitat von ihr, das ich am meisten mag. Es ist so defensiv weiblich – aber so mancher hat das defensiv Weibliche schon unterschätzt.
Reibt euch die Augen! Denn so passiert das Unmögliche.
Es gibt jede Menge Verschwörungstheorien darüber, was am 11. September 2001 wirklich geschehen ist. Als würde es nicht ausreichen, das zu benennen und zu beschreiben, was wir alle wissen.
Der amerikanische Präsident meinte: Amerika wird angegriffen. Aber dazu musste er lange überlegen. Später hat er dann nicht mehr überlegt. Er hat zu geschlagen. Seine Öl-Reserven gesichert. Die der Familie Bush meine ich. Selten war eine Strategie so klar und deutlich, so offensichtlich – und trotzdem hat der größte Teil der amerikanischen Bevölkerung an den Krieg der „Gutmenschen“ oder besser gesagt an den der „Gutstaaten“ geglaubt.
Ehrlich gesagt, auch ich habe gedacht: Jetzt greifen sie uns an. (An den Krieg der Gutstaaten habe ich selbstverständlich nie geglaubt. Nur an den Angriff.)
Uns, die wir so lange auf ihre Kosten lebten und uns so überheblich gaben. Ich dachte: Jetzt ist es aus und vorbei, jetzt wissen sie, wie sie uns in Angst und Schrecken versetzen können. Jetzt ist es vorbei mit unserer Sicherheit.
Naja. Vorbei war es dann ja auch. Aber mehr mit der Freiheit, denn mit der Sicherheit. Jetzt werden im Namen einer Pseudo-Sicherheit Staats-Gewalten aufgebaut, die übermächtig alles erdrückten, was nicht in ihre Norm passt.
Aber was wird aus uns? Was wird aus unserem Bedürfnis nach Gewaltlosigkeit? Nach Frieden und Freiheit?
Es ist schade, dass ich nicht in Berlin sein kann und ich freue mich, dass es andere Menschen für mich mittun: Demonstrieren. Für eine bessere Welt. Eine andere Welt.
„Plötzlich und unerwartet ging sie von uns: Die Publizierung“, heißt es in einer Todesanzeige in diesen Tagen. „Es trauern: Die Surfenden bei ARD & ZDF. Und die Redakteure, auch bekannt als: „Depublizierer“. Was aussieht wie ein Scherz, ist keiner.
Weitere Blog-Artikel zu diesem Thema:
» NDR-Zapp über Depubizieren — netzpolitik.org
» Zapp zur Absurdität des Depublizierens — Text & Blog
» 7 WWMAG-Surftipps: Paywall, Blogcharts, Twitter-Facebook-Verbindung, Googles Religion u. mehr — Webwriting-Magazin
Einfach klasse haben die beiden Mädels diesen braunen Möchte-Gern-Religionskenner Michael Stürzenberger alias byzanz in Grund und Boden argumentiert. Hut ab! Das war wirklich toll. Mutig, beharrlich und hartnäckig.
Sarrazin-Fan wird von Teenagern vorgeführt – göttlich!
Es geht mir gut.
Langsam geht es mir wieder besser. Das Leben tröpfelt in mich hinein. Die Fahne wird noch eine Weile auf Halbmast hängen. Das ist klar. Das ist das Leben – das ist der Tod. Das Leben.
Das ist mein Leben.
Es geht mir gut.
Äußerlich und innerlich. So oder so. Mittendrin und außenrum.
Es geht mir gut.
Das ist das Leben.
Es ist mein Leben. Meine Zeit.
Meine Lebenszeit.
Schön, dass es sie gibt.
Blütenträume beim Urbancamp gibt es bei Ina
Für den Deutschen Buchpreis nominierte die Jury die Autoren Jan Faktor (Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag), Thomas Lehr (September. Fata Morgana), Melinda Nadj Abonji (Tauben fliegen auf), Doron Rabinovici (Andernorts), Peter Wawerzinek (Rabenliebe) und Judith Zander (Dinge, die wir heute sagten).