Interessen – heißt mit anderen Worten: Krieg, Tod, Gewalt, Verstümmelung. Meistens heißt es auch: Folter, Vergewaltigung, Antipersonen-Minen (was für ein Wort). Aber sie schämen sich immer weniger, es auszusprechen, was sie lange schon machen: Menschen aus wirtschaftlichen Gründen zu töten.
Um das jetzt mal so auszudrücken, denn daran lässt sich nichts rütteln: töten und verstümmeln – das sind die sachlichen Verben für das, was militärische Interessen praktisch bedeuten.
In den Ring werfen könnte ich aber auch die Verben:
morden, erschießen aus dem Hinterhalt, aus Vergeltung bombardieren (geschieht aber nur im seltensten Fall mit Schulkindern und Zivilisten), demütigen, jagen, erschlagen, zerfetzen, verhören, einschüchtern, traumatisieren
Ich geb’s auf. Mir wird schlecht. Mir ist schlecht, Herr Köhler.
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Handtuchtag - Towelday
Nicht vergessen: Morgen ist Towel Day. Zu deutsch Handtuch-Tag, der Gedenktag für Douglas Adams.
Am 11. Mai 2001 ist er gestorben.
So lange ist das schon her. Don’t Panic!
Wonnentage im Mai, wer hätte das gedacht bei diesen Anfangsfrösteleien? Verwöhnende Sonne mit irrlichtenden Strahlen – für mich; jetzt dann doch – für mich. Der Mittelpunkt meines Kreises heißt wieder mal: ich.
Alles nah, alles fern – zum Glück bewegt sich diese Erde noch, selbst dann wenn wir sie mit unseren gemeinsamen Ansinnen gerne stoppen würden. Nur kurz, nur so zum Spaß, um sie später wieder anzuschubsen. Die Welt in der wir leben.
So klein und doch so gewagt. Wie gemacht für uns, oder doch nicht?
„…, doch dann war ich eines Tages in der Universitätsstadt bei der Freundin einer Freundin zu Gast, der großen Raucherin, heute unterm vergilbten Rasen.“
Sarah Kirsch, Prosa

Laute Stimmen, eilige Schritte
Tüten rascheln, wie die Tauben flattern!
Bank um Bank besetzt
von Pauseneitelkeiten
Einer fidelt, eine stöhnt
viele kichern, finden neue Wege
auf dem bloßen Boden
geht es auch
Nach der Sonne ausgerichtet
oder der Turmuhr, die von
allen Seiten schlägt
es bleibt Zeit für
Pausenfreundlichkeiten
Claudia Mai 22nd,2010
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Manche Dinge darf man wiederholen. Schönes ohnehin. Ist die Wiederholung nicht oft auch ein kreatives Stilelement?
