Die Wildgans hat es genau bemerkt: Später hat gestern angefangen. Wenn einem die Arbeit über den Kopf wächst, dann kommt immer noch eins zum anderen. Über das Chaos der Berufsarbeit schweige ich an dieser Stelle. Aber auch das private Freizeitvergnügen hat so seine Highlights. Ich gebe es zu, ich habe das Matheblog vernachlässigt. Schon seit eine Weile und als die automatisierten Delicious-Einträge nicht mehr geklappt haben, habe ich mehrere Male versucht den Fehler zu finden. War aber erfolglos. Als ich heute die Weihnachts- und Feiertagsgrüße in das Matheblog stellen wollte, war ich überrascht, dort folgende Meldung vorzufinden:
We have a concern about some of the content on your blog.
Ah, dachte ich bei mir. Mathematik ist gefährlich, daran hatte ich noch nicht gedacht. Mein Blog ist jetzt also gesperrt, weil es bedenkliche Inhalte verlinkt. Was tun? Auf den Link klicken und um eine Antwort bitten. Das habe ich heute früh getan und jetzt erhalte ich die Mail:
Please remove any p0kerstrategy affiliate links from the blog – these are not permitted here.
Ich habe mich dumm und dämlich gesucht, aber natürlich keine entsprechenden Links gefunden. Ich erinnere mich höchstens daran, dass Turing mal was über P-Dingens geschrieben hat. Wie auch immer, mein Blog ist gesperrt. Man kann es zwar noch aufrufen, ich kann aber nichts posten. Bin gespannt, wie sich das Problem löst. Ob es sich löst.
Claudia Dezember 19th,2008
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Ja, ich bin noch hier. Bin kurz untergetaucht und tauche in eine neue Geschichte ein. Alles andere habe ich nach hinten geschoben. Updates instalieren, die Mädchengeschichte überarbeiten, meine Blogroll endlich überarbeiten; alles wird auf später verschoben. Hätte ich eine ToDo-Liste für alle Arbeiten, dann käme mittlerweiler bestimmt schon eine Seite an Arbeiten zusammen, die ich noch machen will oder muss. Wie man es nimmt. Aber morgen ist Schluss mit der Verschieberei. Ab morgen beginnt später!
Ich wünsche euch allen wenig Streß und viel gute Laune!
Claudia Dezember 18th,2008
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wäre das Update schief gegangen. Konkreter gesagt: Es ist schief gegangen und ich musste das Backup einspielen. Ich habe Blut, Tränen und Schweiß geschwitzt und an den Bembel gedacht. Jetzt ist alles weg, dachte ich.
Nach dem Backup ist Gottseidank wieder alles da, aber alles was deutsch war, spricht jetzt englisch. Macht nichts. Ist mir auch recht. Nur wann und wie ich das Update jetzt tatsächlich einspiele, weiß ich noch nicht.
Claudia Dezember 13th,2008
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Im Schatten von Ingrid Betancourt
Ich weiß nicht, ob ich mir morgen die Sendung in mona lisa ansehen werde. Mich regt das Drumherum immer noch ziemlich auf. Besser wäre es also wegzusehen. Aber der Mensch ist ja von Natur aus neugierig und Dinge, die ihn aufregen, ziehen ihn doch immer wieder an. Oder etwa nicht?
Claudia Dezember 13th,2008
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Wie und wo lernt man eigentlich weben? Und wie kauft man einen Webstuhl?
Würde mich interessieren, weil es in meine Geschichte passt.
Claudia Dezember 11th,2008
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Claudia Dezember 11th,2008
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ist es noch zu früh. Aber ich kann mich nicht daran hindern darüber nachzudenken, wie dieses Jahr für mich gelaufen ist und was ich noch erreichen möchte. Erreichen ist nicht das passende Wort. Erledigen auch nicht. Wie so oft zum Jahresende geht mir die Luft aus. Oder die Kraft, die Geduld, die Zeit. Ich zähle die Tage, bis ich die Arbeit einstellen kann. Und für die Zeit danach habe ich eine lange Liste, die ich abarbeiten will. Abarbeiten, erledigen, abhaken. Man sieht: Mir fehlt der Spaß und die Freude.
Aber das ist nur die eine Seite. Hinter meinem Jammern und Stöhnen gut verborgen ist der Spaß, die Freude und die Lust an meinen Projekten an meinem Schreiben. Das Jahr 2008 war ein aussergewöhnliches Jahr für mich. Ein Jahr, das mich viel weitergebracht hat. Vielleicht wird es auch das Jahr der Blogschließungen für mich. Stillgelegt habe ich schon einige Projekte und bis zum Jahresende kommen vielleicht noch ein paar dazu. Ich muss mich erst noch an den Gedanken gewöhnen. Aber 2008 ist dafür sicher ein geeignetes Jahr. Warum sollte ich dieses Jahr nicht nützen, um Nägel mit Köpfen zu machen. Ein bisschen aufräumen kann nicht schaden, um dann an anderer Stelle weiter zu machen. Unter einer neuen Flagge und mit einer neuen Hymne.
Claudia Dezember 9th,2008
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Da einige gerne noch weiter in der Kindergeschichte lesen möchten, werde ich im Laufe der Woche einen zweiten Ausschnitt in die Sammelmappe stellen. Gleiches Passwort, geiches Verfahren. Ich brauche nur noch einen Moment Zeit, um einen geeigneten Ausschnitt zu suchen und dann tief durchatmen und hoffen, dass die Kritik auch weiterhin so possitiv ausfällt. Aus internen Kreisen gelangte nämlich das Gerücht an die Öffentlichkeit, dass ich nicht gerührt, sondern stolz auf die Rückmeldungen war. Und wir wissen ja alle: Wer hoch steigt, fällt tief. Oder so ähnlich hieß es doch?
Wem die Kindergeschichten nicht zusagen, für den hätte ich idyllisches Meer auf der Insel zu bieten. Oder die Fundstellenauffinderin Wildgans. Aber vielleicht interessiert euch mehr das Glück in der Return-Schleife oder das Unglück des Bembelkandidaten. Und wem das alles nicht gefällt, dem empfehle ich den einfachsten Turing-Test, den ich je gesehen habe.
Macht’s gut. Mir bleiben noch neun Türchen.
Gestern habe ich zwei sehr ausführliche Rückmeldungen zu meinem Textausschnitt Am Bach erhalten. Ich war richtig gerührt darüber und sehe darin die unerhoffte Bestätigung, dass die Geschichte der drei Mädchen lebendig ist.
Noch bin ich sehr unsicher in dieser Welt des fiktionalen Schreibens. Aber sie hat mich so gepackt, dass ich gleich die nächste Geschichte begonnen habe. Mehr als 10000 Wörter habe ich schon geschrieben und kann es selbst nicht so richtig fassen. Seltsam ist, dass ich es tatsächlich schaffe, in den kleinen Freizeitslücken mit meiner Geschichte fortzufahren. Nur die Überarbeitung braucht viel mehr Konzentration. Sonst passieren eben solche Fehler, wie die des falschen Stefans.
So viele Sorgen , Kummer und schlechte Nachrichten machen mich traurig. Dann tröste ich mich mit dem Fußgängerzonenwellengleichklang