Bauchgefühle
Mimi streckt den Bauch raus. Das wird schon noch!
Mimi streckt den Bauch raus. Das wird schon noch!
Gerade habe ich mir den Textausschnitt meiner Kindergeschichte vom NaNoWriMo noch mal durchgelesen und merke, dass ich im fliegenden Wechsel, die beiden Jungennamen ausgetauscht habe. Ob es jemand merkt, dass der erste Stefan der richtige Stefan ist und der zweite Stefan nicht der echte, sondern der umgetaufte Thomas, der der Bruder von Dieter ist und dessen kleiner Bruder Frank heißt, weil er unmöglich Peter heißen kann, denn dann müsste er ja mit Pit abgekürzt werden und das wäre wirklich ganz schrecklich?
Nein, ich glaube nicht, dass das jemanden aufgefallen ist.
Manchmal. Und selbst wenn es nur die kleinen Wünsche sind, dann kann die Freude doch sehr groß sein. Wie in meinem Fall, als ich hörte, dass es tatsächlich eine Fortsetzung der Kommisarin Lund gibt. Auch wenn ich kaum zu denken wage, dass sie es schaffen, die Qualität zu halten.
Und hoffentlich nicht mehr so spät. Man sieht, kaum wird ein Wunsch erfüllt, kommen weitere Wünsche nach. So sind die Menschen im Allgemeinen und ich im Besonderen.
Der NaNoWriMo ist morgen vorbei. Für mich war er schon etwas früher beendet. Ich habe es geschafft. Habe die unglaubliche Menge von 50000 Wörtern erreicht. Was für eine Herausforderung! Ich habe eine schöne Kindergeschichte geschrieben. Sehr leise und trotzdem intensiv. Jetzt muss ich noch ein paar Restaurationsarbeiten vornehmen, dann ist die Geschichte abgeschlossen. Nein, ich kann nicht sagen, dass die Qualität unter dem Vielschreiben leidet. Das ganz sicher nicht. Für mich selbst kann ich sagen, dass ich das NaNo-Gruppengefühl nicht brauche, um schreiben zu können. So nett die Unterhaltungen im Forum sind, ich habe sie weder als Motivation noch als Zeitvertreib benötigt. Vielleicht weil ich in einem Alter bin, in dem die Motivation von innen kommt.
Aber ohne den NaNoWriMo hätte ich mich nicht so schnell daran gewagt fiktionale Texte zu schreiben. Also hat er mir einen großen Gewinn gebracht. Mit oder ohne Gemeinschaftsgefühl, das ist nicht so wichtig.

Fleißig gelernt habe ich die letzten drei Tage. Gut, dass ich für den NaNoWriMo schon viel vorgearbeitet habe. Der Rest ist nur noch ein Klacks. Schwieriger wird sein, mich für die Überarbeitung zu motivieren. Die Arbeit lässt mir im Moment wenig Zeit und wahrscheinlich muss ich warten bis ich ein paar Tage frei habe. Denn die Überarbeitung wird auch noch mal eine Herausforderung werden. The next Challenge.
Um fünf vor zwölf spätestens ist es so weit, dann wissen wir endlich, wer Nanna Birk Larsen ermordet hat. 70% der Dänen saßen vor dem Fernseher als die Serie “Kommisarin Lund” damals in Dänemark ausgestrahlt wurde. Das ist fast nicht vorstellbar, aber der Krimi ist wirklich sehr klasse. Ich habe bestimmt seit fünf Jahren nichts mehr im Fernsehen gesehen, was diese Qualität erreichte. Aber warum so spät?
sorgt für Entrüstung. Klar, wer wäre nicht geschockt, ob der Tatsache, dass die Eltern einfach ihre Kinder im Krankenhaus abgeben? Nebraska wollte mit seinem Babyklappengesetz jungen Eltern in Notlagen helfen. Statt Babys werden Teenager und Kinder abgegeben. 35 sind es bisher. Babies sind nicht dabei.
Ich denke nicht, dass den Eltern ihre Kinder egal sind. Jedenfalls nicht in diesem Fall. Ich denke, dass die Not sehr groß sein muss, wenn die Eltern diesen Schritt gehen. Eltern sind nicht immer nur stark. Manchmal sind sie auch mit ihrer Kraft am Ende.
Das Einhorn legt sich nieder. Es ist leise und still auf dem Einhornplanet.
Flocken fallen
Wünsche und Gedanken
für die Prinzessin
Es ist leise und still.
Hier ist es so still und leise, weil ich mich in mein Schneckenhaus zurückgezogen habe. Vorübergehend. Immer wenn ich meine Fühler ausstrecke, spüre ich einen Widerstand und ziehe mich sicherheithalber zurück. Es ist grade nicht so besonders wohlig in diesem Schneckenhaus. Eine Höhle wäre mir lieber. Aber die Höhle ist mir abhanden gekommen.
Ansonsten warte ich auf den Wintereinbruch.
Hoffentlich ist das Schneckenhaus gut isoliert.
Das war vielleicht spannend gestern Abend. Lassen die einfach den netten Jan Meyer sterben. Die Guten dürfen doch nicht sterben! Die müssen irgendwie überleben. Mit dem Feuerzeug als Lebensretter, das war doch gut. Also ich schwanke immer noch zwischen Troels Hartmann oder dem Möbelpacker Vagn Skærbæk als Mörder. Wobei der Politiker Hartmann immer unheimlicher wird.
In der Nacht habe ich mir einen weiteren Verdächtigen erträumt. Einen, der bisher nicht in den Folgen vorkam. Es scheint mich sehr zu beschäftigen: Das Verbrechen. Jetzt bin ich müde, aber hilft nichts, die Nano-Wörter müssen geschrieben werden.