Farbfernsehen

Der Start des Farbfernsehens in der Bundesrepublik Deutschland erfolgte am 25. August 1967 um 10:57 Uhr anlässlich der Internationalen Funkausstellung (IFA) in West-Berlin durch den berühmten Druck auf den roten Knopf (der eine Attrappe war) durch Willy Brandt

Der erste in Farbe ausgetragene Spielfilm im Deutschen Fernsehen war der Spielfilm “Cartouche der Bandit mit Claudia Cardinale und Jean-Paul Belmondo und die erste Unterhaltungssendung “Der goldene Schuss” mit Vico Torriani.

Keine perfekte Feier

Ein Trauma ist eine sehr schlimme Sache. Wenn sich das Trauma zum Größenwahn entwickelt, ist es schwer dafür Symphatie auf zu bringen. Aber Verständnis für die Überreaktion habe ich noch. Ein trauriges Verständnis.

Nobelpreisfeier ohne Preis

Vor vielen Jahren

lag ich unter der Bettdecke,

mit dem Ohr auf dem Lautsprecher des Kassettenrecorders, hörte die Lieder, dachte jedes Mal: “Nur noch dieses eine Mal”, drückte die Taste für den Rücklauf, drückte wieder auf Play. Hörte das Lied und das nächste noch. Dachte: “Jetzt ist es aber spät, nur noch das eine Lied”, drückte den Rücklauf, auf Play, war nicht die richtige Stelle, wieder den Rücklauf – ahh zu weit – aber das ist auch schön, noch mal den Rücklauf, dann auf Play. Nur dieses eine Mal noch.

Und heute mache ich das mit dem verflixten Blip – nur die Stellung ist etwas unbequemer als damals mit dem Ohr auf dem Kassettenrecorder. Das hatte etwas kissenähnliches.

Früher war immer besser.

Gedanken

an ein ganz besonderes Einhorn.

NaNoWriMo-Forum

Trotz Lampenfieber, Aufregung, Erwartungen – ich will es schaffen.

Mag sich jemand mit mir im deutschsprachigen Mixxt-Forum über den NaNoWriMo austauschen? In der geschlossenen Gruppe ist das geschützt möglich. Wer macht mit?

Marienkäfer-Meldestelle

Die Sammelmappe verpuppt sich aus aktuellem Anlass und kleidet sich in das Gewand einer Marienkäfer-Meldestelle. Wie man sieht, erlebt ganz Deutschland eine Invasion der Krabbelkäfer. Aber wie sieht es in der Schweiz oder in Österreich aus? Und wo gibt es weitere Meldestellen für die Inversion der Käfertiere?

Wie nennt ihr euch, wenn ihr Selbstgespräche führt

Fragen über Fragen. Und weil heute anscheinend der Tag der Fragen ist, gleich die nächste tiefsinnige Frage: Wie nennt ihr euch, wenn ihr Selbstgespräche führt?

Ich scheine da eine Ausnahme zu sein. Ich rede mich meistens mit dem Vornamen an, in schwerwiegenderen Fällen rede ich mich per Sie an und in sehr seltenen Fällen spreche ich von mir als Dödel. Dabei heißt es doch korrekt Dödeline.

Marienkäfer

Hat heute jemand von euch ungewöhnlich viele Marienkäfer gesichtet?, schreibt Christian Spannagel in Twitter.

Was der Grund für diese Frage ist, weiß ich leider nicht. Aber ja, auch in Gießen gab es heute eine Marienkäferinvasion.

Es scheint jedenfalls relevant zu sein. So sehr, dass sich auch einige fragen, warum sie keine haben.

Lampenfieber

SuMuse fragt nach, ob ich die Texte, die ich für meinen NaNoWriMo schreibe, hier einstellen werde. Diese Frage habe ich mir selbst schon gestellt. Aber noch habe ich Lampenfieber. So schnell geschriebene Texte strotzen vor Fehler und ich bin immer noch etwas unsicher, was meine Möglichkeiten anbelangt, fiktionale Texte zu schreiben.
Um mich etwas zu beruhigen, versuche ich über das Jahr 1967 zu recherchieren. Die Nachrichten, das Fernsehprogramm, die Schlager-Hits. Über das Wetter habe ich im Internet noch kein Archiv gefunden, das wäre auch interessant. Ich brauche die Details nicht für meinen Plot, nur um mich in die Stimmung zu versetzen, die Atmosphäre in mich aufzunehmen.

Ich bin aufgeregt und habe wahrscheinlich zu hohe Erwartungen. Wenn ich die Texte hier einstellen würde, dann würde ich mich schon über Feedback freuen. Aber während der Schreibzeit im November wäre es vielleicht nicht klug, sich mit dem Feedback zu konfrontieren, weil es mich vielleicht blockiert. Andererseits könnten Anregungen natürlich auch eine Hilfe sein.

Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, wenn ich einige Textauszüge einstellen würde?

1967

Zur Vorbereitung meines NaNoWriMo habe ich mir das Jahr 1967 ausgesucht. Ziemlich willkürlich. Denn wenn meinem Roman auch der Plot noch fehlt, so wollte ich ihn wenigstens zeitlich fest verankern. Zuerst dachte ich ein paar Mal: Mist warum hast du dir nicht ein späteres Jahr ausgesucht. Das Jahr der Mondlandung 1969 zB. oder die Olympischen Spiele 1972 oder wenigstens ein Jahr mit Fußballweltmeisterschaften.

Mittlerweile finde ich das Jahr 1967 ziemlich spannend: Es war das Jahr in dem Benno Ohnesorg ermordet wurde (was zur Radikalisierung der damaligen westdeutschen Studentenbewegung führte, später zur Gründung der Gruppe 2. Juni) und in dem Adenauer starb. In dem die Beatles “All you need ist love” sangen und der San Francisco ein Nr.-Eins-Hit wurde. Und zu meiner Freude erschien im Jahr zuvor “Das kleine Gespenst”.

Für die Handlung spielt das alles so gut wie keine Rolle, aber es schadet sicher auch nichts, ein kleines Fähnlein auf das unentdeckte Land zu setzen.