Habt ihr eine allererste Erinnerung?

Acqua stellt interessante Fragen und erhält lesenswerte Antworten. Meine allerfrüheste Erinnerung erzähle ich erst später. Nachher. Irgendwann.

Das E-Book ist der Sta der Messe

Im nächsten Jahr sollen die verschiedenen Lesegeräte für das E-Book auf den deutschen Markt kommen und alle sind sich einig, dass sie kräftig für Wirbel sorgen werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Lesegeräte praktisch und brauchbar sind. Gerade für Vielleserinnen und -leser wie mich. Die Technik scheint ausgereift zu sein. Das Problem ist die Bindung der Inhalte an die Geräte. Da kann man nur hoffen, dass sich ein offener Standard durchsetzt.

Der Börsenverein hat noch einmal betont, dass in Deutschland die Buchpreisbindung auch für E-Books gilt. Das sehen manche als Nachteil an. Aber wenn ich denke, wie viele Bücher ich herum stehen habe, die ich nur einmal gelesen habe und jetzt nagen sie an meiner Stauballergie, dann wäre ich durchaus bereit, diesen Preis zu zahlen. Und die Bücher, die ich 10 oder 20 mal lese, die könnte ich mir dann immer noch als gedrucktes Buch anschaffen. So weit hört sich das für mich alles sehr gut an.

(Auch als die Taschenbücher sich immer mehr verbreiteten gab es Menschen, die das ganz und gar nicht toll fanden. )

Kommisarin Lund

Mein Hals kratzt. Das Gesicht ist geschwollen – und die 6. Folge der Kommisarin Lund wurde um eine Woche verschoben. Am letzten Sonntag hat sie mich schon in mein Unglück gestürtzt, weil ich unbedingt die nach hinten verschobene 5. Folge sehen wollte. Ende 1:05 Uhr. Der Montag war gelaufen für mich.

Außer zur Kulturzeit und Buchzeit sieht mein Fernsehgerät nicht viel von mir. Nur die hohe Kunst der Krimis lockt mich hinter meinem Laptop hervor. Aber seit wann versteht das Fernsehen etwas von Krimis? Keine Ahnung, wann es sich besonnen hat. 1000 Minuten Sendezeit für die Lösung eines Falles. Die Reihe hat richtiges Suchtpotenzial, steht bei den Pressestimmen. Auf mich trifft das jedenfalls zu.

Aber verdammt noch mal, warum macht sie jetzt eine Woche Pause?

Eins, zwei, drei – los

Endlich habe ich einen Arbeitstitel für meinen Roman gefunden. Mit Titel lebt es sich viel besser. Schreibt es sich viel besser. Muss ja nicht der endgültige Titel sein. Jetzt habe ich schon so vielen Menschen von meinem NaNoWriMo erzählt, dass ich nicht mehr zurück kann. Jetzt muss ich durch.

Ich freue mich.

Ich war’s nicht!

Muss ich mir Gedanken machen, wenn die Bundesagentur für Arbeit über den Suchbegriff “Claudia Kilian ist böse” zur Sammelmappe findet?

Ich war’s wirklich nicht! Ich habe niemanden die Arbeit geklaut.

Ein virtuell vermeertes Meer

Meer

wartet auf der Insel auf mich. Herzlichen Dank!

Marienkäfer-Frage

Christian Spannnagel geht dem Ursprung der Marienkäferfrage noch mal ausführlich auf den Grund und stellt Überlegungen an, wie neue Themen im Netz emergieren. Ich habe dem fast nichts hinzuzufügen, außer dass bei meiner unbeabsichtigten Marienkäfermeldestelle jetzt der erste Kommentar eingetrudelt ist, der meldet, dass keine Marienkäfer mehr da sind.

Der Marienkäferbefall hat der Sammelmappe in den letzten Tagen einen statistischen Pik bei den Zugriffen beschert. Aber die Welle schwappt jetzt ab und mit den Marienkäfern verschwinden wohl auch die flüchtigen Leserinnen und Leser.

Es war ein witziges Phänomen und die Kommentare sind überwiegend liebenswert und rührend in ihrer Ernsthaftigkeit. Ein kleines Ereignis, das viele bewegt. Finanzkrise hin, Finanzkrise her.

Barrierefreie Fernsehbühnen

gibt es in Deutschland eher selten. Christane beschreibt die Peinlichkeit bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises, die den Machern selbst offensichtlich nicht peinlich ist.

Lehrerzimmer

Ich lese gerade die Satire “Lehrerzimmer” von Markus Orths. Das löst ein nie gekanntes Mitgefühl mit den armen Lehrern aus.

NaNoWriMo-Links

Ich habe jetzt auch endlich das deutschsprachige Forum zum NaNOWriMo gefunden und dort hat mich Annemarie auf ihre schon bestehende Online-Schreibgruppe aufmerksam gemacht. Ob sich die Mixxt-Gruppe wirklich mit Leben füllt, wird sich in den nächsten Tagen hoffentlich zeigen.