Ich habe keine Zeit. Ich muss dringend häkeln. Nein, nicht häckseln, liebe Autokorrektur: häkeln.
Die Kartons sind noch nicht aus gepackt, die Bestellung war falsch abgeschickt, der Alltagsärger noch nicht geklãrt und morgen muss ich wieder arbeiten.
Arbeiten. Im Büro. Dort kann Mensch fast alles machen bzw. so tun als ob. Nur eins kann ich dort nicht: häkeln.
Ich weiß wirklich noch nicht, ob ich morgen Zeit zum Arbeiten haben.
Ich muss dringend häkeln.
Also bitte nicht stören.
Zöe Beck bloggt über ihren sexistischen Alltag und reflektiert darüber, welche Gefühle Männer bei ihr auslösen.
Sehr ehrlich und detailliert. Ich bewundere einige ihrer knallharten Entscheidungen und denke nach wie meine Strategien mich durch den sexistischen Alltag getragen haben. Ich bin keine Frau der Konfrontation und wähle meistens die Ausweichmanöver. Mein Energievorrat ist sehr beschränkt und daher ist das Haushalten mit den Energiereserven eine Leitlinie an der ich mich immer orientiere.
Aber ich bin froh um jede Frau, die sich offen wehrt und damit das Problem aufzeigt. Insgeheim hoffe ich dabei aber auch immer, dass sie nicht zu viel Energien verschwendet. Das Leben ist lang und die sexistischen Auslöser werden nicht weniger. Sie verändern sich nur deutlich mit dem Alter.
Der Mindestlohn für Blogbetreiberinnen seien Shares, Likes und Links heißt es beim Wortbetrieb.
Sag ich doch!
Und der Mindestlohn ist aktuell immer noch zu niedrig angesetzt.
Mehr Shares, mehr Likes und mehr Links sind angesagt.
Auf Ladies! Lasst euch nicht lumpen.
Treiben wir unsere Werte hoch.
Wunderbar gemachtes Video zum Thema Überwachungsstaat.
Nein, 1984 war nicht als Anleitung gedacht.
http://youtu.be/iHlzsURb0WI
Antje Schrupp greift das Thema der asylsuchenden Kofferträger auf und ich werde zynisch.
Kann mir beim Besten Willen nicht vorstellen, dass da ein guter Gedanke dahinter stehen soll. Wer Asylbewerberinnen den Weg zum Geldverdienen verstellt hat sich das gut überlegt. Es ist eine Machtdemonstration der übelsten Art.
Ich bin da sehr skeptisch und vielleicht auch etwas mißtrauisch aus Erfahrung. Du hättest wahrscheinlich eine Lösung gesucht. Menschen, die bei Asylbewerbern Kofferträger assoziieren und an Uniformen denken sicher nicht.
Es ist zehn Jahre her, da habe ich aus Verzweiflung gesagt – und insgeheim gehofft, dass ich nicht recht habe – sie sind erst zufrieden, wenn es wieder Schuhputzer gibt. Erst dann macht dieser ganze Kapitalismus Sinn: wenn es Menschen gibt, die sich vor dir beugen müssen. Kofferträger kommt da schon ganz gut ran.
Der Kofferträger ist nebenbei männlich, Jung und gesund. Dann gäbe es noch die Jobs für weiblich, Jung und gesund – ich werde zynisch – und für unisex und gesund blieben die Toiletten. Für die ist ja auch nicht gesorgt.
Nee, wenn die Bahn umbaut, dann ist es auch ihr – und damit unser aller – Problem, die Koffer von a nach b zu bringen, für die, die das nicht alleine können.
Gewusst hatte ich es, aber wieder vergessen.
Der Biometrie-Schily will alles mit ins Grab nehmen. Wie war das noch mal mit dem Verraten?
Da verwechseln aber verdammt viele Menschen die Vokabeln.
Was will ich mit einer Bundeskanzlerin und einem Bundespräsidenten, die m i c h verraten?
Das Thema lässt mich emotional nicht los. Die Total-Überwachung stellt sich als schlimmer heraus, als alles was die abstrusesten Verschwörungstheorien schwarzmalten.
Als Sahnehäubchen erhalten wir alle noch eine Beleidigung mit obendrauf. Die von Schily wird nicht die letzte gewesen sein.
Wenn du ihnen zu nahe kommst, schlagen sie um sich, denn sie haben etwas zu verlieren.
Ihr Volk? Wahrscheinlich ist alles noch viel schlimmer. Wir, das Volk, haben schon lange unseren Staat verloren.
Ich denke ganz naiv nach. Sie reden immer von der Terrorabwehr, aber sie können doch wirklich nicht so blöd sein, dass sie nicht begreifen, dass es keine 100%ige Terrorabwehr gibt. Was treibt sie dazu, trotzdem diesen immensen Aufwand zu betreiben? Technisch und wirtschaftlich. Unter Aushebelung aller ethischen und demokratischen Grundsätze.
Darauf gibt es nur eine Antwort: sie sind längst in einer kriegerischen Phase mit ihrem Volk. Sie betreiben Vorbereitung für Unruhe und Volksaufstände.
Sie trauen ihrem eigenen Wirtschaftssystem nicht und fangen schon mal an ihre Felder abzustecken.
Wahrscheinlich ist es auch bei dieser Theorie so: in der Realität ist alles viel schlimmer, als wir dass mit den schwärzesten Phantasien ausmalen können.
Die Landesregierung Sachsen-Anhalt beabsichtig, das Landesblinden- und Gehörlosengeld in Sachsen-Anhalt um etwa 35 % des Nachteilsausgleiches zu kürzen. Somit würde sich die schon schwierige Lebenssituation dieser Menschen in Sachsen-Anhalt deutlich verschlechtern.
Damit sind wir nicht einverstanden!
Wenn auch Sie damit nicht einverstanden sind, dann unterstützen Sie uns mit dieser Aktion.
Blinden- und Sehbehinderten-Verband Sachsen-Anhalt e. V. (BSVSA)
Empfänger:
Landesregierung Sachsen-Anhalt, Ministerpräsident Dr. Reiner Haselhoff
Landesregierung Sachsen-Anhalt
Ministerpräsident Dr. Reiner Haselhoff
Der Blinden- und Sehbehinderten-Verband Sachsen-Anhalt protestiert gegen die Pläne der Landesregierung, das Blinden- und Gehörlosengeldes in Sachsen-Anhalt drastisch zu kürzen.
Diese unsozialen Pläne bedrohen die Lebensumstände von rund 7.000 blinden, hochgradig sehbehinderten und gehörlosen Menschen und ihrer Familien….
Zur Petition