Netzpolitik wird bunt

Netzpolitik wird bunt und lässt den Mief raus! Den Schwarz-Weiß-Sehern gefällt das selbstverständlich nicht so gut. Aber die können sich ja gerne ihr kleines dunkles muffiges Hinterstübchen einrichten und dort unter sich bleiben.

Ecken im Netz gibt es ja genug, die diese Anforderungen erfüllen. Nicht nur piratige, aber davon gibt es auch jede Menge. Also Auswahl so viel das engmaschige Herz begehrt.

INDECT macht mir Angst

Am 23.02.2013 ist internationaler Aktionstag für Deine Privatsphäre. Twitter-Hashtag: #idp13

http://protestwiki.de/wiki/Hauptseite

https://netzpolitik.org/2012/was-kommt-nach-indect-ein-pladoyer-fur-eine-fundiertere-uberwachungskritik/

https://netzpolitik.org/2012/indect-ist-nur-ein-sympton-eu-forschung-braucht-effektive-kontrolle/

https://netzpolitik.org/2012/clean-it-der-geheime-plan-der-eu-der-keiner-war/

Den Himmel ausgeliehen

Ich leihe mir mal ein Stück vom Himmel von der Insel. Wirkt beruhigend. Aber noch erholsamer ist es die Insel zu besuchen.

Sexismus aus wissenschaftlicher Sicht

Ganz wichtiger Link zum Sexismus aus wissenschaftlicher Sicht.

Statt Ärger entsteht Angst in der Belästigungssituation.
Die Ilusion der eigenen Unverletzlichkeit.

Ein blödes Gefühl bleibt

Mir geht es, wie vielen anderen Menschen auch. Am liebsten gar nicht dran denken, was überwachungstechnisch alles möglich ist. Es macht mich manchmal kirre, dass das alles so möglich ist und nur mit einem schier unmöglichen Aufwand – und der dazugehörigen Selbstdisziplin – einzuschränken ist.

Resignieren mag ich nicht, aber viel Hoffnung habe ich auch nicht.

Typische Reaktion, wenn jemand mein Laptop sieht und bemerkt, dass die Kamera zugeklebt ist: Gekicher. Oder ein salopper Spruch, der suggeriert, dass das jetzt aber doch ein wenig übertrieben ist..?
Weniger denn je.

weiter bei Anne

Nachtrag: Und ja, ich habe etwas zu verbergen. Ich glaube jede und jeder hat was zu verbergen, es kommt nur darauf an vor wem. Bei mir ist das Bedürfnis sehr groß bestimmte Dinge für mich zu behalten – und da mag ich gerade mir fremde Menschen auf keinen Fall ausnehmen.

Wärmende Hülle

Die Strickomanie ist wieder ausgebrochen bei mir. Vor ein paar Jahren hab ich das Strickzeug aus der Hand gelegt. Die manischen Suchtstrukturen sind der reinste Beziehungskiller. Aber seit ich jetzt weiß, dass sich im Notfall auch Bäume und Brücken bestricken lassen, schrecke ich vor nichts zurück.

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Nie aufgeben!

mit beiden Händen
nach dem Leben greifen
auch wenn es immer
weiter durch die
Finger rieselt

Vom Aufschreien und Anecken

Ich muss aufpassen, dass ich nicht irgendwann schreibe oder sage: ich ecke gerne an. Das stimmt nämlich nicht. Ich ecke nicht gerne an, ich bin hoffnungslos harmoniebedürftig, konfliktscheu oder harmoniesüchtig. (Das sind alles Fremdbeschreibungen, aber ich gebe zu, dass sich auch mein Selbstbild als Friede-Freude-Eierkuchen-Liebhaberin darin wiederfindet.) Stolz bin ich darauf nicht, denn ich sehe, dass Menschen, die gerne diskutieren und streiten viel erreichen. Im positiven Sinn. Mein Vorteil ist, dass ich geübt bin einen Konsenz zu suchen und zu finden. Eine möglichst breite gemeinsame Basis finden ist immer mein wichtigstes Ziel in Beziehungen. Egal ob beruflich, privat oder was auch immer.

Die Aufschrei-Trolle bringen mich öfters dazu, dass ich den Satz denke: ich ecke gerne an – aber sofort merke ich, dass das kompletter Unsinn ist.
Erstens aus den oben beschriebenen Gründen.
Zweitens, weil es die Aufschrei-Trolle sind die anecken.

Sie rüpeln und pöbeln, buhlen um Aufmerksamkeit, machen Vorwürfe, die ihnen nicht zustehen, wissen alles Besser und – an dieser Stelle bleibe ich charmant – sie sind unhöflich.

Falls es mir doch mal rausrutschen sollte, dann wisst ihr, dass es nicht stimmt. Ich sage leider nicht immer die Wahrheit. Die kenne ich nicht immer. Oder ich vergesse sie ab und zu.
Was ich nicht vergesse ist, dass ich meine Ansprüche an wertschätzende Kommunikation nicht herunterschrauben werde. Warum auch?

Kommissarin Lund

Die beste Nachricht des Tages: Kommissarin Lund in der dritten Staffel ist endlich da.
Ich bin entzückt, auch wenn es mich um den Schlaf bringen wird. Die beste Figur einer Ermittlerin ever.
Yeah!

Von Männern, Baggern und Leben auf anderen Planeten

Als ich diese Woche in Nizza war, konnte ich das Männer-Bagger-Phänomen wieder beobachten. Ein Bagger gräbt am Strand und wer schaut zu?

Männer.
Nicht alle Männer, denn sicher haben nicht alle Zeit und andere interessieren sich nicht dafür. Aber jedenfalls sind von den Zuschauern 90% Männer und die 10% Frauen sind in männlicher Begleitung und verharren aus Höflichkeit.
Ich musste bei diesem Anblick grinsen und dachte an die Netzpolitik-Debatte zum Frauenanteil beim Blog Netzpolitik. ( die Parallele ist nicht ganz stimmig, denn es interessieren sich sicher mehr Frauen für Netzpolitik als für Bagger) Stellen wir uns doch jetzt mal die Frage: Warum interessieren sich so wenig Frauen für Bagger? Bagger sind doch so wichtig! Wir wohnen in Häusern und da musste zuerst mal gebaggert werden. Das gilt auch für Straßen, Kiesweiher und selbst ein Flussbett wird regelmäßig ausgebaggert.
So ein Bagger ist also ein wichtiges Instrument im gesamten Hoch- und Tiefbau und was machen die Frauen? SIe ignorieren ihn. Laufen einfach an ihm vorbei, interessieren sich nicht für seine Funktionsweise und zeugen auch dem Baggerfahrer nicht den geringsten Respekt.

Was lernen wir daraus? Manche Verhaltensweisen werden wir nie ergründen. Aber zum Glück hat es uns die Natur erspart, dass wir auf getrennten Planeten leben müssen und so bleibt dem einen Geschlecht ab und an, das heimliche Vergnügen sich an den Eigenheiten des jeweils anderen zu ergötzen.