Bloggerinnen-Treffen
Freitag Mittag am 1. März gemischtes Bloggerinnen-Blogger-Treffen in Frankfurt am Main.
Zeit und Ort gerne per Mail.
Abends bin ich dann hier:
Freitag Mittag am 1. März gemischtes Bloggerinnen-Blogger-Treffen in Frankfurt am Main.
Zeit und Ort gerne per Mail.
Abends bin ich dann hier:
Vor fünf Wochen habe ich wieder mit dem Stricken begonnen. Drei Paar Socken, zwei Strickgraffiti und ein Schal sind fertig. Zwei Pullover gleichzeitig in Arbeit und schon ziemlich weit gediehen.
Sagte ich schon, dass ich das Stricken vor einem Jahrzehnt aufgab, weil es Suchtstrukturen bei mir offen legte?
Habt ihr schon das Video zu dem Stift gesehen, mit dem Mensch dreidimensional malen kann?
Total faszinierend.
So ein Polizeikongress scheint eine deftige Veranstaltung zu sein. Da kann sich der Mensch hinstellen und radikale Theorie von sich geben und wird von allen beklatscht. Im Sinne von Zustimmung.
Wer sich ins Internet begibt, bewegt sich im öffentlichen Raum und hat keine Privatsphäre mehr. – Aha.
Es gibt keine Hackerethik, weil Hacker alle kriminell sind. – Aha.
Hacktivismus ist eine Straftat. – Aha.
Das Volk ist ein kolletiv auftretender Schädling, der der Politik und den Mächtigen das Leben schwer macht. (Das ist jetzt meine Interpretation.)
Mir tut das körperlich weh, wenn ich es lese. Vorallem weil in diesem Vortrag so viele Positionen eingenommen werden, die eindeutig gegen mein Rechtsverständnis verstoßen.
So ein Polizeikongreß scheint eine sehr extremistische Veranstaltung zu sein. Geheimtitel: Wie schaffen wir die freiheitliche Grundordnung ab?
Autismus begegnet uns heute allerorten als Metapher, ob in den Medien, in der Politik, in der Wirtschaft, in der Architektur, oder auch auf dem Schulhof des Colegio Andino, der Deutschen Schule in Bogotá, Kolumbien, wo mein Bruder als Lehrer arbeitet und hörte, wie sich ein Junge über einen anderen ärgerte: “¿Eres autístico?”
Doch was macht die Autismusmetapher so reizvoll?
Unbedingt lesen!
Mit Tränen in den Augen über die Brücke nach Hause gelaufen. Tränen der Rührung beim Hören eines bestimmten Songs von meinem Player. Wunderliche Dinge passieren. Sie nennen sich Wechseljahre und scheinen heiter zu werden.
Als konturlos möchte ich diesen Tag beschreiben. Alles steckt in ihm, aber nichts spezielles ist von außen sichtbar. Einer von fünf Tagen in dieser Woche. Alles wird reingestopft und ich laufe am Limit. Wider die Vernunft, aber auch weil es keine anderen Gänge gibt, die ich einlegen kann. Ganz oder gar nicht – alles andere ist nicht praktizierbar.
Die Vernunft ruft ab und zu zur Ordnung. Aber wer will sie hören?
Nein, ganz so schlimm ist es nicht. Ich höre alles, was die Vernunft mir einflüstert – nur danach handeln kann ich nicht immer.
Die Welt wäre langweilig und trüb, wenn es nur vernünftige Verhaltensweisen gäbe.
Ich gebe es gleich am Anfang zu: der Kern des viel empfohlenen Blogartikels erschließt sich mir nicht.
Was ich verstanden habe:
1. rosafizierte Mädchen sind ein Problem – das kann ich nachvollziehen, denn Rosa ist eine Beleidigung für das Auge
2. die Rosafizierung der Mädchen ist teuer, die Soldatifizierung der Jungs ist traumatisch – gut, oder weniger gut, kann ich nachvollziehen,
3. Stelle gerade fest, dass es ein drittens nicht gibt, nur eine Schlussfolgerung, die ich persönlich mit einziehe: Kindersachen sind teuer, zu teuer und auf diesem Weg wird jetzt irgendwie die Klassenfrage daraus
Disclamer: aus den vielen Empfehlungen schließe ich, dass der Artikel noch einen tieferen Sinn enthält, der mir entgangen ist. Mir ist auch im vollem Umfang klar, dass es sich um ein ernstes Thema handelt, aber es erschließt sich mir aus dem langen, verschwurbelten Text nicht.
Nicole bloggt darüber, wie wir über Kinder sprechen.
Mein Kommentar dazu:
Über den zweiten Teil muss ich noch nachdenken. Beim ersten Teil hast Du den wunden Punkt getroffen. Das Wort “haben”. Dass Eltern – welcher Art auch immer – ihre Kinder immer als Besitz bezeichnen fällt mir -der Kinderlosen – schon seit Jahrzehnten auf.
Übrigens bezeichne ich mich selbst nur als Kinderlose, weil diese Bezeichnung verstanden wird. In meinem Leben gab es immer Kinder denen meine Aufmerksamkeit galt. Das zieht sich durch drei Jahrzehnte Erwachsenenzeit durch und auch die Erkenntnis, dass der Umgang mit Kindern nicht nur mit Besitzverhältnissen verbunden ist. Auch nicht mit Verwandschaft.
Noch mal zurück zum Kinderbesitz. Das es Bereich gibt, die auch vom Besitz geprägt sind, leuchtet mir ein: die elterliche Sorge, aber auch die enge emotionale Bindung zum Kleinkind usw. Was mir aber immer aufgestoßen ist, ist die Ausschließlichkeit des Besitzbegriffes.
Vielleicht gefällt mir daher der Begriff Kinderlose auf eine ironische Art: ich bin die, die die Kinder nicht besitzt.
Ist schön, dass das ausgesprochen bzw. ausgeschrieben wird. Nein, Trolle gehören nicht dazu und sorgen für eine schlechte Aura. Die mag niemand. Vertrolltes Gelände ist vermintes Gelände, da will niemand sein. Sich niemand aufhalten, der Interesse an sozialem Austausch hat.
Aber warum sollte ich Leute die ich nicht in meine Wohnung lassen würde auf meiner Webseite kommentieren lassen?
Genau. Warum sollte ich das tun? Ich mache es nicht – und im Gegensatz zu früher, habe ich auch kein schlechtes Gewissen mehr dabei. Ich möchte, dass sich meine Leserinnen und Leser wohlfühlen und dass sie nicht angerüpelt und angepöbelt werden. Die Atmosphäre, die ein Blog ausstrahlt wird viel durch die Kommentarmoderation beeinflusst. Vielleicht sogar mehr, als die Texte selbst.