Sammelbilder
Die Vorwürfe an Herrn Wulff als Sammelbilder. Zusätzlich zum Ehrensold noch etwas Ehre – nice.
Die Vorwürfe an Herrn Wulff als Sammelbilder. Zusätzlich zum Ehrensold noch etwas Ehre – nice.
Ich kann mich immer noch nicht richtig einkriegen über diese Bezeichnung. Wer macht da eigentlich wem Ehre und wer ist wessen Söldner?
Nicht so wichtig: Hauptsache das Geld fließt. Vorallem in die richtigen Kanäle, damit es auch professionell den Wirtschaftskreislauf ankurbel kann.
Aber er hätte ja vielleicht auch ein Kranzgeld genommen? Nachdem ihm so viel versprochen und er dann so von seinem Volk verraten wurde.
Wie viele abgeschlossene Berufsausbildungen besitze ich?
Schätzungen werden gerne angenommen. Es zählen nur Ausbildungen nach harten Qualitätsmerkmalen, keine ominösen Zusatz- oder Pseudoausbildungen – ihr merkt schon, die habe ich nicht.
Wie viele unterschiedliche berufliche Tätigenkeiten habe ich schon ausgeübt? Es zählen nur Tätigkeiten, die mindestens ein viertel Jahr ausgeübt wurden und für die ich ein reguläres Gehalt erhalten habe.
Ehrensold für Schlecker-Mitarbeiterinnen – das wäre doch was!
Ich habe bei meiner Lyrik und bei den poetischen Texten immer wieder das Problem, dass sie offensichtlich so überzeugend und anrührend wirken, dass sich manche Blogleserinnen und Blogleser Sorgen machen. Deshalb habe ich schon die Kategorie „Vorsicht Literatur!“ hinzugefügt (die ich allerdings beim angesprochenen Gedicht vergass bzw. das habe ich nicht so eingeschätzt, dass es die Kategorie benötigt.)
Einerseits zeigen mir diese Reaktionen oft, dass ich den richtigen Ton gefunden habe, aber andererseits sehe ich auch die Komplikationen, die diese Verwechslung zwischen Realität und künstlerischer Ausgestaltung bringt.
Selbstverständlich schwingt in jedem dieser Gedichte meine Persönlichkeit und mein Erfahrungsumfeld mit. Aber es wird nicht eins zu eins wiedergespiegelt. Sonst wäre es ja auch keine Kunst, sondern Selbsthilfetherapie bzw. Lebensbewältigungsstrategie und da sehe ich mich mit meiner Lyrik nicht.
Ich versuche Stimmungen und Athmosphären einzufangen, Lebenswirklichkeiten künstlerisch zu verarbeiten. Mein Anliegen ist es den richtigen Ton zu treffen, um beim Gegenüber Emotionen und Gefühle auszulösen. Trotzdem ist dieses „lyrische Ich“ – das ich aus den genannten Gründen schon fast ganz aus meiner Poesie verbannt habe und das dennoch immer der Träger des Gefühls meiner Gedichte ist – nicht mit meiner Person identisch!
Schwierig, schwierig. Ich weiß und es bringt mich einerseits in die Bredouille, wenn ich merke, dass ihr davon so berührt seid und diese Rührung und Emotion auf meine reale Person übertragt, andererseits bin ich dann auch immer sehr stolz, weil ich offensichtlich genau den Punkt getroffen habe.
Im angesprochenen Gedicht ist es die Hoffnungs- und Kraftlosigkeit, die aus einem fremdbestimmten Leben erwächst.
Vielen lieben Dank für all das Feedback, das ich in dieser Hinsicht bekomme – und bitte nicht vergessen: Vorsicht Literatur!
Antwort auf Piri’s Frage, ob ich mich wohlfühle.
Binnen-I-Entfernplugin – oder wie soziale Probleme mit technischen Mitteln gelöst werden.
(bzw. neue technische Probleme auslösen)
Im Dezember initiierten Bundestagsabgeordnete aus allen Parteien die “Berliner Erklärung”, in der sie eine gesetzliche Frauenquote für die Wirtschaft fordern. Seitdem haben mehr als 12.000 Unterstützerinnen die Erklärung unterzeichnet, die Aktion läuft noch weiter.
Der Wortlaut der Berliner Erklärung bei Frau Lila
Niedlich war das Mädchen in der Fußgängerzone, das heute vor mir herging. Die ca. 12-Jährige erklärte ihrer Mutter und ihrer Oma die ACTA-Problematik durchaus korrekt und anschaulich in einfachen Sätzen.
Innerlich grinsen musste ich allerdings, als sie zu dem Schluss kam: Und deshalb demonstrieren und campen sie jetzt in diesen Zelten. Denn sonst nützt die Demonstration ja nichts.
Aber immerhin, der Anfang ist getan. Jetzt müssen nur noch die Details geklärt werden.
die Seele
hat Ausgang
Freigang allemal
bis zum Morgengrauen
da kehrt sie
wieder
in ihr Gitterhäuschen
ein
Sind wir immer noch nicht weiter gekommen? Nach sovielen Jahren, Jahrzehnten, immer noch die gleichen seichten, faden Sprüche.
Es lässt sich darüber streiten, warum sich eine Kampagne gegen sexualisierte Gewalt in erster Linie an (potentiell) Betroffene und nicht an (potentielle) Täter richtet, viel skandalöser ist allerdings die Tatsache, dass die lokale Polizei die Kampagne nicht unterstützt:
Man sei überrascht, sagt Rainer Samietz vom Kommissariat zur Bekämpfung von Sexualdelikten. Er kennt die Problematik mit den K.-o.-Tropfen; eine Häufung der Fälle kann er aber nicht bestätigen. Samietz sagt, dass auch Frauen “wahnsinnig viel trinken und dann nichts mehr wissen”. Würde weniger getrunken, hätte man weniger Fälle von sexuellen Übergriffen.
Die Mädchenmannschaft hat sich des Themas zum wiederholten Mal gewidmet.