Wir beide
ich halt dich fest
bind dich mit meinen Blicken
spinne ein Netz
das du dann doch
zerreißt
Immer wieder schön: Menschen, die einem mit einem einzigen beruhigenden Satz, die ganze Last von den Schultern nehmen.
Mit einer EMMA-Verbrennung hätte das ja jetzt nicht enden müssen – wenn es nach mir ginge. Bei den Piraten sieht das halt etwas anders aus. Nicht weil die meisten Piraten das gut finden, sondern einfach weil es da immer wieder Menschen gibt, die sich für außerordentlich originell halten und dabei doch einfach an einer Pubertätsneurose leiden.
(Ich nehme das sofort zurück: Das wäre ja Altersdiskriminierung.)
Noch ein Arbeitstag vor dem großen Fest der Freiheit. Der Koffer sollte längst gepackt in der Ecke stehen. Denke viel über Freundschaft nach. Freundschaft hat viele Facetten. Mehr als üblicherweise herangezogen werden. Mein erster Weihnachtswunsch geht nie in Erfüllung, das liegt daran, dass mein Wunschzettel immer verloren geht. Mein zweiter Wunsch heißt Glück, Liebe und Sex (damit verrate ich Euch heute mal eins meiner Geheimnisse) der ist den letzten Jahren immer in Erfüllung gegangen. Hab in den letzten Wochen ein tiefes Bedürfnis nach Kitsch und Sehnsucht. Vielleicht auch eine der Nebenwirkungen der Wechseljahre – oder ein Zeichen von Überspanntheit.
Schreibe schon seit Wochen an einem Liebestext, wahrscheinlich für den Papierkorb. Vielleicht aber auch für die Seele.
Denke wieder über Freundschaft nach.
Ein bisschen spät bin ich mit der Verlinkung, aber lesenswert ist der Text auch jetzt.
werden in diesem Leben wohl keine Freundinnen mehr.
NIcht nur, weil in der Piratenpartei nicht alle die Feminismusschule besucht haben.
weiche Flocken fallen lautlos aus der Nacht
finden Halt in deinem Haar
krönen dich für einen Augenblick
sind auf einmal nicht mehr da
Ist nicht von mir – singt sich lieblich, sentimental
zaghaft
die Linie suchen
die nie gezogen
doch immer geahnt
Hab bisher nicht viel von Weihnachtsstimmung mitgekriegt. Vielleicht bin ich einfach immun dagegen, denn immerhin war ich schon auf drei Weihnachtsfeiern und der örtlliche Weihnachtsmarkt hat vierzehn Abende mein Zimmer mit einer Disneystimmung erhellt.
Kaufhäuser liegen nicht auf meinen Fuß- und Reisewegen, Schneeflöckchen gab es gestern in romantischer Athmosphäre – es gibt immer einen Punkt für Weihnachten und einen dagegen.
Macht nichts. Ich freue mich auf die freien Tage. Sie rücken näher.
Ich freu mich drauf.
mich müde seufzen
bis der Staub der Arbeit
von meiner Seele bröckelt