Aus gegebenen Anlass habe ich in den letzten Tagen über das Thema Wechseljahre recheriert und festgestellt, was für ominöse Symptome mit ihnen einhergehen können. Besonders tröstlich fand ich einen Artikel, der diese Symptome detailliert auflistet und mit der Beruhigung endet, dass mit 65 Jahren wieder alles im Lot sei.
Es ist lange her, dass ich diese Form der Auseinandersetzung über die Art meines Bloggens oder Mikrobloggens führen musste. Manche Muster wiederholen sich mit anderen beteiligten Personen. Aber ich will versuchen von vorne anzufangen.
Mir ist es sowohl in der realen als auch in der virtuellen Welt nicht fremd, dass ich auf Menschen stoße – bzw. eher umgekehrt, diese Menschen stoßen auf mich, machen sich ein Bild von mir und nach einer Weile fühlen sie sich provoziert, weil irgendetwas in diesem Bild nicht mit der Vorstellung, die sie sich von mir machen übereinstimmt. Je nach Persönlichkeit dieser Personen wird mir dann mehr oder weniger aggressiv gegenüber getreten. Mir werden Fehler in der Kommunikation vorgeworfen, mir wird erläutert, was die richtigen oder wichtigen Probleme, Themen oder Lebensentwürfe wären. Mir wird auseinandergesetzt, welche Reaktionen man sich von mir erwarten würde – und ganz wichtig: mir wird versichert, wie hoch man mich schätze und dass man deshalb zu meinem Besten in diese Dikussion mit mir eintrete.
Das ist eine Zusammenfassung des Musters das in dieser Form der Auseinandersetzung abläuft. Leserinnen und Leser der Sammelmappe konnten das hier in den vergangenen Jahren auch schon mehrfach miterleben.
Manche dieser Zusammenstöße laufen vor und manche finden hinter den Kulissen statt.
Mein Statement dazu:
1) es ist nicht mein Ziel Menschen zu provozieren
2) ich bin aber auch nicht verantwortlich, wenn sich Menschen durch meine Art des Bloggens provoziert fühlen
3) meine Art und Form des Bloggens ist intensiv auf mich und meine Lebensweise ausgerichtet, wenn sich dadurch manchmal Menschen ausgegrenzt fühlen, tut mir das leid, aber das lässt sich für mich nicht ändern
Bin mir nicht sicher, ob die Fische wirklich stumm sind. Nein, wahrscheinlich sind sie untereinander ganz und gar nicht stumm. Nur weil wir ihren Gesprächen mit unseren Ohren nicht folgen können, behaupten wir, dass Fische stumm seien, denn wir sind das Mass aller Dinge. Und wir sind die, die uns das Recht nehmen, das Mass zu nehmen.
Ich nehme auch mein Mass und Messe damit die Welt. Mal mehr und mal weniger genau, aber immer davon überzeugt, dass dieses Mass ein Ausgangswert ist. Ein Vergleichswert, eine Möglichkeit, die Welt in kleine Einheiten einzuteilen. Sie ist leichter zugeniesen, so eine kleine Häppchenwelt.
Leichter verdauerlich und handlicher zu verarbeiten.
zum Himmel
schreie ich
lautlos
claudia Dezember 16th,2011
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du
weißt mehr von mir
als du zu wissen
glaubst
mit diesem Wissen
ist der Zaun
gebaut
unsichtbar
doch wirkungsvoll
elektrisch
bis ins Mark
claudia Dezember 14th,2011
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Ich sollte keine Nachrichten schauen. Ich weiß doch schon längst, dass ich sie nicht verkraften kann. Wie war das? Wenn man genaue Antworten erhalten will, dann muss man genauere Fragen stellen?
Was seid ihr doch nur für eine dummdreiste Bxxxxxx! Ich verkneife mir das jetzt mal. Aber mein Herz und meine Emotionen, die verkneifen sich das nicht. Das ist die tägliche Provokation, die auch im kleinen um sich gegriffen hat. Was wollt ihr denn von uns? Wenn ihr wissen wollt in welchem Mauseloch, wir die Beute dieses Mal versteckt haben, dann zeigt doch mit dem Finger drauf.
Wer will eigentlich noch etwas mit Politkern oder Politikerinnen zu tun haben? Sie spielen damit und zãhlen offensichtlich darauf, dass sie uns so anekeln, dass wir uns umdrehen und nicht mehr so genau hinschauen.
Mir fällt dazu nichts seriöses mehr ein, was ich in der Sammelmappe schreiben könnte. Nur Wut.
die Sehnsucht
nach der Antwort
lässt das Herz
zu Taten schreiten
für die es sich
zu Tode schämt
aber das ist besser
als ins Leere
zu klopfen
Leise hüpft das
Herz
ins Bodenlose
kullert
ins Eck
und prallt wieder auf
claudia Dezember 12th,2011
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Wenn ich aus dem Fenster sehe, kann ich von weitem eine Disney-Land-Beleuchtung sehen. So muss ein Weihnachtsmarkt heute wohl aussehen. Aber ich hab Glück, wenn ich an ihm vorbei muss, sind die Lichter aus. Allerdings hat das wiederum den Nachteil, dass ich noch nicht zum Glühweintrinken gekommen bin.
Schade.
Im Schwimmbad hab ich heute ein paarmal was auf die nicht vorhandene Mütze gekriegt. Ein Wunder, dass ich morgen ohne blaues Auge in die Sitzung gehen kann.
Mehr Gedanken habe ich heute nicht zu bieten. Oder höchstens: Wäsche waschen, Tasche packen, Vorbereitungen für die nächsten Arbeitstage. Küche aufräumen und was auch immer.
Wir wünschen Karl-Theodor zu Guttenberg in seinem neuen Job als EU-Berater für Internetsicherheit immer genügend Disketten!