Der ideale Moment
Den ideale Moment gibt es selten. Aber den Moment um zu sagen: schön, das du du bei uns bist.
Den ideale Moment gibt es selten. Aber den Moment um zu sagen: schön, das du du bei uns bist.
Manchmal bin ich wirklich erstaunt. Gestern und heute über die Altkleiderlüge. ja, was habt ihr euch denn dabei gedacht? Das geht doch schon seit mehr als einem Jahrzehnt so. Seitdem sind die Kleidercontainer in eurem Blickfeld und seitdem habt ihr im Fernsehn Dokumentationen über Afrika geschaut und gesehen, dass die Menschen dort in seltsamen T-Shirt-Kombinationen herumlaufen.
Ja, ja ich hör schon auf den Zeigefinger zu heben. Es ist schlimm, dass ich diese Dinge nicht hãufiger und öfters im Blog anspreche, aber ich mag dieses Image nicht und hab mich darauf zurückgezogen, dass ich meine Entscheidungen treffe, aber nicht missionarisch tätig werde.
Die Altkleidercontainer haben es fertig gebracht, dass meine friedfähige und gewaltlose Seele immer, wenn sie an einem vorgeht denkt: einen Eimer Farbe und Säure sollte ich reinschütten, um ihn zu vernichten, den scheinbaren Wert und das Gefühl, hier würde Müll „vermieden“.
Kafka über die Briefe von Vincent van Gogh
„Er läuft den Tatsachen nach wie ein Anfänger im Schlittschuhlaufen, der überdies irgendwo übt, wo es verboten ist.“
+++ der nanowrimo läuft besser als gedacht +++ andererseits verfehlt er vielleicht auch sein Ziel +++ ich vermisse die Lyrik +++ der Kalender für 2012 füllt sich mit beruflichen und privaten Terminen +++ Paris lockt +++ manchmal bin ich traurig +++ stolz aber auch +++ Kafka ist der Größte +++ Schatten sind unberührbar +++ musikalisch bin ich eine Analphabetin +++ Touchscreens im öffentlichen Raum sind nicht barrierefrei +++ Demokratie ist ein Mysterium +++ Disziplin ist gleichzeitig eine meiner Schwächen und meiner Stärken +++ Lesen ist ein Paradies
im Herzen
keine Sonne
kein Leben
nur
Glut
funkensprühend
lavaschäumend
zischelnd
gefährliches Innengelände
kein Hort
für friedliche
Seelen
So ganz verstehe ich das E-Book-Management mit Calibre nicht. Wahrscheinlich stehe ich auf der Leitung.
Wenn ich den dritten Tag beim NaNoWriMo mit einem Wort beschreiben sollte, würde ich sagen: Lau. Handwarm. Unspektakulär. Heute morgen hat die Schreibsession gut geklappt. Heute mittag habe ich mich mit einem Mitarbeiter verquatscht, dadurch viel die Mittagssession aus – und jetzt sollte ich den Abend planen, aber mir fehlt die Energie.
Ich hoffe, das laue Gefühl ändert sich bald wieder und macht einer Schreib-Ekstase Platz. Ist ja sonst langweilig, das färbt auf den Text ab.
Yeah, ich hab mein Ticket gleich gekauft.

Die Location kenne ich nicht, aber ich freue mich, sie kennen zu lernen.
Tag zwei beim NaNoWriMo. Nach dem gestrigen fulmanten Start der mir einen wahren Schreibrausch bescherte, kam gestern Nacht der Rückschlag in Form einer schlaflosen Nacht. Der Schlaf wollte und wollte nicht kommen und zunächst hatte ich die schlaflose Zeit noch zum Schreiben genutzt, aber meine Schreibzeit beginnt Morgens um spätestens um sieben soll ich am Schreibtisch im Büro sitzen. Es war zum Verzweifeln und ich kann mir keinen Reim darauf machen, was der Auslöser war. Vielleicht bin ich ein bisschen zu tief in die Geschichte hineingeraten. Um dem entgegen zu wirken, hab ich mir jetzt einfach einen anderen Strang der Geschichte für die Mittgspause gepackt und dort weitergeschrieben. Wie viele Wörter es im Moment genau sind, kann ich gar nicht sagen, Sie sind über mehrere Dateien verteilt. Mein Hang zum Nestbau scheint sich bei der auch auf Schreibprojekte auszuwirken.
Nicht nur im November, aber da ganz besonders, denke ich an
das Band, das der Tod nicht trennen kann.
Liebe und Gedanken bleiben für immer
Auf der Gedankenreise durch die Zeit vor neun Jahren bleibe ich oft bei diesem Lied hängen. Sie hat es im Auto auf unseren letzten gemeinsamen Fahrt mehrmals gesungen. Als wir schon alle wußten, wie es weitergeht mit der Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose ALS. Als wir alle schon wussten, dass die Briefe bald nicht mehr ankommen werden und nur noch die Gedanken bleiben.
Was für ein Kleid! S. hätte sich amüsiert darüber und wahrscheinlich hätte es ihr gefallen. Mir gefällt es jedenfalls ich könnte die ganze Zeit kucken, wie sie das schafft.
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…