Josephine Levy-Rathenau *1877-1921
* „Soziale Berufe, sofern man diesen Ausdruck gebrauchen kann, sind im Wesentlichen nicht Erwerbsberufe; zumindest steht die Besoldung meist in keinem Verhältnis zu den Anforderungen an persönlicher Hingabe und dem vollen Aufgehen in der erwählten Tätigkeit ohne äußere Vorteile.“
Frauenzitate
Kleine Rede, große Wirkung im Personalrat-Blog.
45% der jungen Menschen ohne Job. Ich frage mich, wie das die Politik zulassen kann.
Ich frage mich, wie das die Elterngeneration zu lassen kann?
Ich frage mich, wie eine Gesellschaft, verkraften kann, dass ihre jungen Menschen nicht erwachsen werden können.
Dass sie keine Verantwortung übernehmen können?
Ich frage mich: Was soll aus diesen jungen Menschen werden?
Es ist an der Zeit, den Kapitalismus zur Seite zu legen und zu einer sozialen Gemeinschaft zu finden.
Eine Gemeinschaft zum Leben – nicht zum Aussortieren.
Am Montag ist Weltschildkrötentag und am Mittwoch Towelday / Handtuchtag. Eine denkwürdige Woche.

Leere Wände und Tische bleiben zurück, wenn die E-Book-Reader weiterhin ihren Siegeszug fortsetzen und die Bücher im Gerät verschwinden, heißt es im Telepolis-Artikel.
Ja, ich weiß: es gibt noch viele Menschen, die sich das nicht vorstellen können. Aber ich bin ganz sicher, dass die Vorteile überwiegen.
Keine Probleme mehr mit der Stauballergie, für mich als Vielreisende weniger Gewicht und Ballast. Jetzt fehlt nur noch die reguläre Sprachausgabe auf diesen Geräten, damit ich mich entscheiden kann, ob ich die Bücher lesen oder hören will.
Mein Nest aus Büchern wird dann neben meinem Bett verschwinden und zum Schlafen gehen, nehme ich das Pad mit, das mir mein Schlaflied singt.
Schöne neue Welt.
Claudia Mai 21st,2011
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3 Comments
Für die einen ist es Abfall, für die Karlsruher Künstlerin Renate Schweizer ein wichtiger Werkstoff: Ihre Kunst entsteht aus gebrauchten Teebeuteln.
Kulturzeit
Eine Berufsbezeichnung für eine erwachsene Frau, die mit Mädchen endet ist eine Zumutung. Ähnlich, war das früh mit der Krankenschwester. Diese Bezeichnungen sorgen für Distanzlosigkeit. Denn ein Mädchen ist für alles da, das wissen wir doch. Und alles was die Schwester uns gibt, gehört zur Familie. Das bekommen wir für ein Taschengeld.
Die Sprache lacht uns ins Gesicht.
Die Globalisierung von unten ist im Gange. Die große Empörung, zu der der französische Schriftsteller Stéphane Hessel die desillusionierte Jugend der entwickelten Welt in seinem Bestseller aufruft, greift um sich. Der aktuelle Schauplatz des friedlichen Kampfes um mehr Demokratie, Rechtsstaat und Gerechtigkeit ist das Königreich Spanien. Seit 15. Mai weht im Herzen von Madrid, auf dem legendären Platz Puerta del Sol, „der Geist vom Tahrir-Platz“, wie man hier in Erinnerung an den zentralen Kairoer Platz, dem Zentrum des erfolgreichen Anti-Mubarak-Widerstands, etwas pathetisch gelegentlich sagt
zur Zeit via Benni