Talk über Anonymous und Hacktivismus
Bei Anne gibt es den Talk über Anonymous und Hacktivismus.
Auf der re:publica habe ich durch die Forscherin Gabriella Coleman den ersten seriösen Beitrag über die Aktivisten Anonymous gehört. Die mischen ganz schön auf in der letzten Zeit uns nichts scheint vor ihnen sicher zu sein – nun ja, das ist ja das, wir in den letzten Jahren erleben. Es gibt eine riesige Lücke zwischen dem, was die Regierungen gerne aus dem Internet machen würden, dem was der Kommerz mit dem Netz treibt und der Realität des Internets.
Ja, genau: das Internet ist real. Das haben nur noch nicht alle gemerkt.
Bitcoin macht Schlagzeilen
2009 hat sich jemand ein alternatives Währungssystem ausgedacht und als im letzten Jahr, die konventionellen Zahlungsanbieter, die Dreistigkeit besaßen, die Spendengelder für Wikileaks nicht mehr auszuzahlen, erlebte dieses Währungssystem Bitcoin einen Schub.
Zuerst kam es zu einem Höhenflug, im Juni diese Jahres kam ein Crash und jetzt wurde auch noch eine halbe Million US-Dollar geklaut.
Obwohl die Alternativwährung noch eine relativ kleine, netzaffine Reichweite besitzt, wird schon von allen Seiten über ihre verderblichen Auswirkungen geklagt und gedroht. Man werde die schimpfliche Währung verbieten und auflösen und dann ständen alle ohne Bitcoins da.
Ein hartes Vorgehen wird selbstverständlich auch gefordert, denn böse Menschen können mit dieser Währung genauso ihre Geschäfte betreiben wie gute.
The Never-Ending-Story
Die Frauen-Männer-Endlosschleife diese Woche wieder gut gekontert von Antje Schrupp und Anne Roth.
Da freut frau sich doch, dass es die Mädchenmannschaft gibt, die das alles zusammenträgt.
Liva2lox merkt daran: Sie muss Druck machen. Willkommen im Club der Feministinnen im Netz.
Nachtrag: Helga Hansen „Ein Schritt vor und zwei Schritte zurück“
Arbeit
Arbeit kann nicht geschaffen werden. Arbeit ist da und muss getan werden, damit es uns allen gut geht. Arbeit kann sich nur in wenigen Fällen wirtschaftlich rechnen.
Arbeit ist so ganz ganz anders als ihr uns glauben machen wollt.
Glaubwürdigkeit
Glaubwürdigkeit ist eine bescheidene Tugend. Ihr Mäntelchen ist grau und unscheinbar.
Glaubwürdigkeit lebt man, aber man schreibt es nie auf eine Fahne. Glaubwürdigkeit riecht nach Zuverlässigkeit und Geborgenheit.
Im Trott
und? Was gibt es Neues an diesem trüben Tag?
Nach so einem Rödeltag hilft nur eins: Ich muss mich wieder erden. Muss in die Welt hineinsehen und mich vergewissern, dass alles noch alles an seinem Platz ist. Dass noch alle wie gewöhnlich streiten. Dass die immer gleichen Spiele weiter gespielt werden.
Sonst müsste ich mir ja die Augen reiben und denken: Eine andere Welt, die gibt es ja doch.
Nach so einem Rödeltag, weiß ich nicht mehr genau, was das für eine Welt ist in der ich lebe.
Eine Rödelwelt vielleicht?
Ungehalten
Frau Koch-Mehrin verhält sich wie eine Ladendiebin, die schon dreimal geklaut hat ohne erwischt zu werden und jetzt davon ausgeht, dass Klauen nicht nur erlaubt ist; nein, dass die Verantwortung, der trägt, der sie nicht am Klauen gehindert hat.
Offensichtlich hat sie keine Ehre zu verlieren. Oder nicht mehr?
Oder verhält sie sich nur nach den Parteirichtlinien: immer schön nachtreten, da gibt es vielleicht jemanden oder etwas, was man noch mitbeschädigen kann.
Ein übles Verhalten.
Arbeitsärger
Es gibt Dinge, die lerne ich nie. Ob mir das Talent dafür fehlt, oder ob das eine unbewusste Blockade ist? Ich weiß es nicht. Mir jeden Arbeitsärger-Schuh anzuziehen ist eins dieser Dinge. Ich falle auf jeden Stolperstein hinein und lasse mich immer wieder provozieren.
Verlange das Unmögliche und leg noch einen drauf. Es wäre so einfach, mit der Schulter zu zucken.
Es wäre so einfach.



Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…