Der Blick aus meinem Fenster

Der Blick aus meinem Fenster
Wer mich etwas genauer kennt, der weiß, wie viel ich an meinem ungeliebten Zweck-Wohnort auszusetzen haben. Was mich immer wieder versöhnlich stimmt, ist die Landschaft und die Umgebung. Oder eben: Der Blick aus meinem Fenster.

Faire Blumen

Ich bin keine Freundin gekaufter Blumen. Der Gedanke an die miserablen Arbeitsbedingungen in der Blumenindustrie hat mir die Freude für alle Zeit verdorben. Eine Bekannte aus Kolumbien hat mir vor vielen Jahren sehr eindringlich geschildert, wie katastrophal die Arbeitsbedingungen für die Arbeiterinnen sind. Sie erkranken an den Pestiziden, verlieren ihre Babys oder werden unfruchtbar. Ich kaufe also überhaupt keine Blumen – schon gar nicht am Valentinstag. Altmodisch und traditionell wie ich bin halte ich den für einen genialen Marketing-Schachzug.

Ich zelebriere meine Liebe jeden Tag. Aber für alle, die am Valentinstag gerne Blumen schenken:
Ein Verzeichnis aller Händler, die fair gehandelte Blumen verkaufen, findet sich auf der Homepage von Transfair http://www.fairflowers.de/92.html

Am Bahnhof in der Morgendämmerung

Bahnhof in der Morgendämmerung
Die Stimmung am frühen Morgen am Bahnsteig in der Morgendämmerung ist ganz und gar nicht so ruhig und beschaulich, wie es das Foto vermuten lässt. Hektisch und betriebsam geht es zu.

Schnupfen

Mir schnieft die Nase
und erinnert mich
dass ich mich besser nicht
in den Trubel stürzen soll

Ich zieh’ sie hoch
sie läuft mir weg
Ich bedecke sie
und mach’ hatschi

Mein Heim auf Reisen

Die Tasche prall gepackt
über die Schulter geschwungen
begleitet mich auf Reisen
ob kurz oder lang

Sie gibt mir Schutz
und schenkt mir auch
Geborgenheit

Mein Heim auf Reisen
über die Schulter geschwungen

Freiheit für Philip Rizk!

Der deutsch-ägyptische Student Philip Rizk ist am Freitag in Kairo von der ägyptischen Staatssicherheit festgenommen worden und wird seither an einem unbekannten Ort festgehalten. Der 26-Jährige hatte in den letzten Wochen mehrere Solidaritäts-Kundgebungen für die Palästinenser in Gaza organisiert.

weitere Informationen im Artikel von Christoph Sydow im Blog Naher und Mittlerer Osten

Der Lauf der Dinge

Der Lauf der Dinge ist der Titel eines Films der Schweizer Medienkünstler Peter Fischli und David Weiss aus dem Jahr 1987

Es geht in diesem Film natürlich auch um das Problem von Schuld und Unschuld. Ein Gegenstand ist schuld, daß es nicht weiter geht, und auch schuld, wenn es weitergeht.

Süffisant

Da sitzt die Verlegerin vor ihrem Interviewpartner und antwortet auf die Frage, ob der Umzug des Verlags von Frankfurt nach Berlin mit einer Reduzierung der Mitarbeiter verbunden ist, mit einem süffisanten Lächeln und sagt: Wir haben allen Mitarbeitern angeboten, dass sie mitkommen können.

Friendfeed ist für alle da

Es ist schade, dass nicht mehr meiner Lieblingsblogs Friendfeeds verwenden, denn damit hat man fast alle Feed-Aktivitäten gleichzeitig im Blick. Bei der Chronistin kann ich z.B. immer sehen, ob sie neu gebloggt, getwittert, Fotos auf Flickr gestellt hat. Bei Claudia Klinger sehe ich alle Einträge in ihren vielen Blogs. Die delicious-Links von Christian Spannagel kann ich dort sehen. Auch Aktivitäten bei Identica, Facebook oder vielen anderen Diensten können dort eingebunden werden.
Und ganz wichtig: Es kostet nicht viel Zeit. Einmal registieren und die jeweiligen Dienste eintragen. Das war’s. Vielleicht versucht ihr es einmal und teilt mir eueren Login mit. Ich werde euch sofort abonieren.

Expertin in Sachen Liebe

Jetzt ist es amtlich. Nun ja, nicht richtig amtlich, aber immerhin schriftlich dokumentiert im Internet, dass ich eine Expertin in Sachen Liebe bin. Sage ich ja immer: In Liebesfragen kenne ich mich aus. Auf der Insel jedenfalls war die verliebte Piratin in ein schwieriges Dilemma geraten – aber jetzt sieht es so aus, als könnte sie eine Lösung finden.

Und nicht vergessen: Seien sie auf der Hut in Sachen Liebe, berauschen ja – rausch nein!