Großer Schwindel

Oder der Schrei mal anders.

Der Schrei – animiert

Am Abend

Bloggen im Telegrammstil. Mehr ist nicht drin. Bin müde, erschöpft und ausgekühlt. Fühle mich hungrig und vollgefuttert zu gleich.
Drei Stunden ausgelaugt durch eine wunderbare Herbstlandschaft gefahren. In den Emmotionen hin und her geschüttelt. Mein Hamsterrad gleicht in diesen Tagen einem Labyrinth ohne Ausgang.
Hysterische Wutausbrüche mit zu erleben fand ich schon immer peinlich. Virtuelle, öffentliche Zorneseruptionen erst recht.

Herbst. Das ist überhaupt das Stichwort. Er kleidet sich wunderschön und ist doch trotzdem ungeliebt.
Manchmal wache ich Morgens auf und überlege, ob Weihnachten, Frühling oder Sommer ist.
Die Zeit scheint in der Nacht zu verfließen und sich erst mühselig wieder in ihren Lauf zu finden.
Vielleicht auch eine Alterserscheinung?
Der Blick auf die anderen entflammt sich ungewollt.

Überhaupt: die anderen. Es sind immer die anderen und ganz selten das Gegenüber.

Notizen

What do you do in case of nuclear accident?
Teach your children: don’t trust your government.

Steht in meinem Notizheft. Aus welchem Zusammenhang ich das aufgeschrieben habe, steht da nicht und ist in meiner Erinnerung nicht mehr zu finden. Nur der eindringliche Gedanke: wenn es dann dazu nicht zu spät ist. Eltern sollten das ihren Kindern immer beibringen. Kann Leben retten, Unheil vermeiden sicher nicht, denn das mit dem Unheil schaffen die Regierungen ja immer wieder.

Heute stand im Zeichen der Zukunftsplanung. Dienstliche Zukunftsplanung. Dort steht zwar auch noch alles in den Sternen, geplant wird aber trotzdem. Es muss ja weitergehen mit der Bürokratie. Am Freitag muss ich in die analoge Zeitplanung noch zwei Termine einflicken:
Den 6. bis 8. Mai und den 3. bis 7.Juli im nächsten Jahr. Da bin ich verhindert. Für amtliche Belange nicht erreichbar.
Hoffentlich.

Zustandsbeschreibung

Ungewohnt lustlos. Dieser Sonntag will nicht mein Freund werden. Die Aussicht aus die Woche: stressfrei sieht anders aus.
Für den November wieder das Novemberschreiben eingeplant. Kann sein, dass ich mir den Zeitraum individuell ein bisschen anders lege. Eine Romanidee habe ich schon. Eine romanhafte Autobiografie soll es werden. Klingt doch gut? Erinnerungen aufschreiben ohne sich an die Wahrheit halten zu müssen. Mit der ist es eh schwierig, denn sie ändert ihr Aussehen von Zeit zu Zeit.

Der Tatort heute Abend hat eine schlechte Kritik, was mich allerdings nicht davon abhält mich ihm zu widmen. Die einzige Sendung, die sich am Wochenende lohnt. Gilt natürlich nicht für die Sportfans. Für die gibt es immer was zu kucken.

Das darf doch nicht wahr sein

Ich traue meinen Augen nicht, als ich auf der Suche nach einem Bildungsgang für einen jungen Mann bin, der gerne in der Pflege arbeiten möchte:

In eigener Sache: An unserer Schule werden für das BVJ in der Regel nur weibliche Schülerinnen aufgenommen.

Männliche Schüler, die ein Berufsvorbereitungsjahr absolvieren wollen, wenden sich bitte an die Berufsbildende Schule Technik II in Ludwigshafen. Hier besteht die Möglichkeit, handwerkliche Grundfertigkeiten (Metall, Holz) zu erwerben.

Wie bitte? Männliche Interessenten für Pflegeberufe sollen sich an die Abteilung Metall und Holz wenden? Das kann doch nicht ganz ernst gemeint sein? In welcher Welt leben wir da?

Nachtrag: es handelt sich bei dieser fortschrittlichen Schule um die Berufsbildende Schule BBS Hauswirtschaft / Sozialpädagogik Ludwigshafen/Rhein.

Freizeit

Binnenhafen Mannheim

Blick auf den Binnenhafen Mannheim

Lesen, Denken, Spazieren gehen. Freizeit heißt für mich fast immer Ruhezeit. Mein Ruhebedürfnis ist ziemlich gestiegen in den letzten Jahren. Manchmal denke ich, so viel Ruhe wie ich brauche, kann es auf dieser Welt gar nicht geben.

Es gibt so vieles, was dieser Ruhe entgegen wirkt. Das ist schade. Und damit ist nicht nur die Lärmverschmutzung gemeint. (Was für ein Wort.) Am meisten stört mich die Aggressivität. Wobei für mich die Aggressionsschwelle ziemlich niedrig ist, das fängt schon mit dem besitz- und raumgreifenden Verhalten mancher Menschen an.
Aber ich will hier nicht über die Menschheit jammern. Die Menschen sind halt wie sie sind und so lange ich noch Ruhe-Oasen finde, will ich zufrieden sein.
Manchmal sogar ein wenig glücklich.

Herbst

Er lässt sich nicht ignorieren. Er ist einfach da.

Schritte im Blätterrascheln

Schritte im Blätterrascheln

Bin heute durch die Kaufhäuser geeilt und nicht fündig geworden. Als wenn ich jemals in den Kaufhäusern fündig geworden wäre. Es gibt kein Schreibgerät das mir gefällt. Keine Tasche und keine Stiefelletten.
Obwohl – an dieser Stelle muss ich zusätzlich erläutern – Stiefelletten die mir gefallen gibt es, aber darin laufen, mag ich meinen Füßen nicht zumuten.

Schade. Denn dieses Layout, ginge auch zumutbar.

ABC des guten Lebens

Ein wunderbares Projekt aus dem ein tolles Buch entstanden ist. Zum Selbstlesen und zum Verschenken.

Bei mir einsortiert unter der Kategorie: Herzliches Nachdenken.

Träumerin

tausend Träume
und mehr

mehr als
ein Leben fassen
kann

tausend Träume
und jede Nacht

verträumt

und doch ist
das Leben

m e i n T r a u m

Männer

Heute Nacht gab es einen dramatischen Männerüberschuss in allen Träumen. Zum Glück bin ich endlich aufgewacht.
Hmm. Richtig unangenehm im Traum so ein männliches Gewusel. Dabei sind die Träume doch sonst mein Metier und Männer haben dort gefälligst als Traummänner aufzutreten. Das versteht sich von selbst, erklärt sich von selbst.

Feindliche Traumübernahmen werden abgewehrt. Konsequent.