digitalcourage

Alles klar, der neue Name des Foebud ist da.

digitalcourage:

Digitalcourage arbeitet (unter dem Namen FoeBuD e.V. seit 1987) zu den Themen Technik und Gesellschaft, Datenschutz und Bürgerrechte. Seit 2000 organisieren wir den jährlichen Datenschutz-Negativpreis BigBrotherAwards, der Datenkraken ins Licht der Öffentlichkeit bringt.

Und die Menschen von Netzpolitik gratulieren auch:

Seit 25 Jahren setzt sich der “Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs” für Datenschutz und Bürgerrechte ein. Das feiert der Verein, der unter dem Namen Foebud der bekannt wurde, heute auf einer Geburtstagsfeier in Bielefeld. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute für die kommenden 25 Jahre!

Weiterhin viel Erfolg wünsche ich! Jeder Erfolg ist ein Stück digitaler Freiraum für mich.

Es ist mild

Es ist mild. Noch ein letztes Mal im Freien einen Bitterino trinken.

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Netzfeministische Leseempfehlung

Undoing Butler

Über Inkonsistenzen, Identifikationsdefizite und Klassismus im deutschen Netzfeminismus.

Der Feminismus braucht “die Frauen”, aber er muss nicht wissen, “wer” sie sind. –Judith Butler (“Ort der politischen Neuverhandlung”, in: Frankfurter Rundschau, 27. Juli 1993, S. 10)

Judith Butler hat in ihrem Buch “Gender Trouble” aufgezeigt, dass Gender nicht vordiskursiv ist, dass es gemacht und mit Bedeutung gefüllt wird, mit Ideologie, Körperlichkeit, Macht, Diskurs, Politik usw. Dass man Geschlecht nicht auf eine authentische Ursprünglichkeit zurückführen kann, und dass die Suche nach wahrer authentischer Femininität oder Maskulinität verdeckt, dass Gender performativ ist. “Natürliches” Geschlecht ist ein soziales Konstrukt. Wir sind nicht nur “born naked, and the rest is drag“, unserem “naked” ist Bedeutung schon eingeschrieben, lange bevor wir “Moment mal” sagen können.

weiter bei sanczny

Der Foebud feiert Geburtstag

Foebud Logo

Foebud Logo

Der Foebud feiert seinen 25ten Geburtstag und will heute Abend seinen neuen Namen verkünden.
Wahrscheinlich bin ich nicht die einzige, die gespannt darauf wartet.

(Kattaschas Glückwünsche)

Zwei Linktipps

Melusine schreibt einen grandiosen Artikel über Marlen Hausdorfer, über „Die Wand“ als Buch und im Film.

Antje veröffentlicht einen Artikel über Definitionsmacht, der hoffentlich viele zum Nachdenken über Positionen und Normen anregt.

Thule-Netz und Spinnennetz

Der Verfassungschutz hat Nazi-MailBox-Netze aufgebaut? Das wissen wir schon seit 1993, denn da hatte es uns der Chef des Verfassungschutzes das bereits zugegeben. Wir wissen zudem, dass auch im „linksradikalen Spinnennetz“ eine der führenden Personen ein V-Mann des Verfassungsschutzes war, der das Netz mit aufbaute: Klaus Steinmetz.

Über das Blog von „fefe“ wurden wir auf den Artikel in der Süddeutschen Zeitung aufmerksam, die gestern berichtete: „Bayerns Verfassungsschutz hat sich laut Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ in den neunziger Jahren aktiv am Aufbau des rechtsextremen Thule-Netzes beteiligt – eigentlich, um die Neonazi-Szene zu kontrollieren.“

Dass der Verfassungsschutz das Thule-Netz aufbaut wußten wir bereits seit 1993 – Und seit dem 20. Januar 1994 hatten wir es auch amtlich. Bei einer Veranstaltung der Juristischen Gesellschaft in Bielefeld legten wir Eckhart Werthebach, den damaligen Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz, unsere vorausgehenden Recherchen offen und fragten ihn im voll besetzten Saal, ob der Verfassungsschutz selber dieses Netz aufbaute. Seine Antwort: „Das ist doch unsere Aufgabe“.

weiter beim Foebud

Ja

Bin viel zu müde, um den Tag hier festzuhalten. Müde, aber gut gelaunt. Nach den gedrückten Tagen mit voller Last. Die Last ist immer noch da, aber sie ist nicht mehr schwer zu tragen.
Das wird schon, fühle ich gerade sehr stark.

Und diese Power, die wieder strömt und sich durch nichts blockieren lässt. Das ist gut. Die zwei härtesten Wochen des Jahres liegen vor mir.

Ich werde alt

So alt ich auch werde, eine Sache ändert sich bisher nicht: manche Männerstimmen bringen mich zum Schmelzen. (Ihr kennt ja meinen Hang zum Kitsch)
Diese zum Beispiel.

Bei den Frauen ist das ganz anders: das vibriert von innen. Sie zum Beispiel.

(disclamer: hier bloggt eine musikalische Analphabetin mit Hang zum Träumen)

Guten Morgen

Die Verhandlungen mit dem Wecker scheitern aus Einseitigkeit. Er ist für Argumente nicht zugänglich und ignoriert die Bedürfnisse, die ich an ihn heran trage. Er fordert autoritäres Verhalten meinerseits gerade heraus: ich überstimme ihn. Geht ganz einfach, kurz und schmerzlos. Gewaltfrei, diese Behandlung erfährt nicht jeder Wecker. Da kann er von Glück sagen, dass er bei mir gelandet ist.

Das hätte schlimmer ausgehen können für ihn. Andererseits: was ist ein Wecker wert, dessen Autorität untergraben wird?

Vielleicht klagt er mich wegen seelischer Grausamkeit an?

Unzureichend

ich nehme mich selbst in Schutz
kann mich aber nicht wappnen

nicht im Großen
nicht im Kleinen

vertraue aus Trotz
auf die Unverletzlichkeit der Seele
meiner Seele