Wir brauchen ein System, das den Demonstranten Angst macht – sagt wer? Nein, keine Diktatur, eine (Noch?)Demokratie. Aber was hat das mit Demokratie zu tun?
Nichts mehr. Wenn ihre Wirtschaftssysteme zusammenkrachen dann gilt sie eben nicht mehr, die Demokratie. Dann bezeichnen sie alles alles Terrorismus und gegen Terrorismus muss mit harten Mittel vorgegangen werden. Das lässt Schlimmes ahnen.
Spaniens Regierung will sich gegen künftige Proteste wappnen und greift deshalb zu drakonischen Maßnahmen: Laut einem Gesetzesentwurf können künftig auch friedliche Demonstrationen oder Protestlager als „Anschlag auf die Staatsgewalt“ gelten. Und wer via Facebook oder Twitter zur Störung der öffentlichen Ordnung aufruft, dem könnten schon bald zwei Jahre Haft drohen
Draußen viel Wetter. Besonders viel Wetter, es ist schließlich April. Im Alltag sprudelt das Leben über, in der Freizeit bin ich damit beschäftigt, das Übergekochte einzudampfen.
Zu viel Leben war schon immer schãdlich für mich. Im Zeichen der Schnecke geborene brauchen einen besonderen Schutzraum. Einen schallgeschützen Raum, der geeignet ist für die abgedämpfte Lebenslautstärke. Von der Lebensgeschwindigkeit will ich jetzt erst gar nicht anfangen.
Trotzdem: es macht auch Spaß, das Lebensgesprudle. Vor allem, wenn es unerwartet kommt.
Die Farbe blutrot passt immer ins Leben.
claudia April 20th,2012
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Das Buch der Erinnerung trägt seit heute Nagellack.
Auch schick.
claudia April 19th,2012
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Mein Leben in der Unmöglichkeitsschleife. Das kann doch nicht wahr sein! Doch, ist wahr. Jeden Tag wieder, auch wenn ich es manchmal nicht glaube. Nach so vielen Jahrzehnten.
Die Dinge wiederholen sich und ändern sich trotzdem.
So einfach ist das. Und das was da manchmal in dieser Unmöglichkeitsschleife steckt, ist dann doch wieder nichts anderes als mein Leben.
So einfach ist das.
Jetzt bin ich müde. Kein Wunder nach dieser Nacht und diesem Tag.
Kleine Pause und dann geht es weiter.
claudia April 18th,2012
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Schlaflosigkeit mit Schreibwut zu bekämpfen ist auch keine Lösung merke ich gerade.
Die Gedanken kreisen und spurten, überholen sich gegenseitig und sind ehe ich mich versehe zum Wiederholten Mal am Anfang angelangt. Oder besser gesagt dort, wo ich den Anfang vermute. Wer weiß das schon, wo er sich wirklich versteckt.
Ein Traum ist direkt aus dem Unterwußten durch mein Körper geschossen und hat sich am Kopf gestoßen.
Dazu ist er wohl da, der Kopf – zur Traumregulierung.
Zum Glück bewahrt mich die Antje definitiv davor mich mit diesem Buch beschäftigen zu müssen:
Dass ich mit der Art und Weise, wie Schröder manchmal kritisiert wird, nicht einverstanden bin, hatte ich ja schon mal hier gebloggt. Außerdem kann ich sogar manches von dem, was sie sagt, nachvollziehen. Bekanntlich bin auch ich keine Freundin der Quote, auch ich denke, dass das Ideal der Vollzeit-Karrierefrau keines ist und so weiter. Nicht einmal die ganzen Verrisse, die gestern schon über das Buch die Runde machten, haben mich also davon abgehalten, erwartungsvoll einen Blick hinein zu werfen.
Was ich dort vorfand, war allerdings ein solch plattester, billigster Antifeminismus, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte.
Das beruhigt doch ungemein.
Leise hüpft das
Herz
ins Bodenlose
kullert
ins Eck
und prallt wieder auf
Ich möchte das verdammte Gesicht von dem, der in Norwegen die jungen Menschen erschossen hat, nicht ständig sehen müssen. Und schon gar nicht andauernd vor meiner Nase haben.
Das überschreitet meine Zumutbarkeitsgrenzen bei weitem.
Es reicht.
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…