Bye

Bye bye, für kurze Zeit.

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Kalt

Kalt. Mir ist schrecklich kalt heute. So kalt, dass ich mein tägliches Schwimmbad hab sausen lassen.
Nein, ich will mich ja gar nicht beschweren über den Sommer. Der ist nun mal so wie er ist.
Naß, kalt und regnerisch. Es werden auch wieder andere Zeiten kommen. Ganz sicher. Vielleicht im Herbst oder im Winter.

Wenn du so bist wie dein Lachen

Wenn du so bist wie dein Lachen
Möchte ich dich wiedersehn
Krumme Dinger mit dir machen
Streiten über tausen Sachen
Mit dir schwimmen nach Athen
Wenn du so bist wie dein Lachen
Könnte ich ganz aus Versehn
Aus dir Erdbeerbowle machen
Mit dir reiten auf nem Drachen
Nach Hawaii zu braunen Feen

Wenn du so bist wie dein Lachen
Würd ich für dein Wohlergehn
Daß die Knochen nur so krachen
Auf dir Purzelbäume machen
Und dich kitzeln an den Zehn

Wenn du so bist wie dein Lachen
Würde ich es auch verstehn
Solltest Du mal schlimm erwachen
Brauchst du mir nichts vorzumachen
Sage nur Auf Wiedersehn

Hab ich es schon geschrieben?

Selbst wenn ich die Rückfahrt unter denselben Bedingungen noch einmal antreten müsste, würde ich im nächsten Jahr wieder nach Klagenfurt fahren wollen.
24 Stunden Reisezeit waren es – eingeschlossen der 4,5 Stunden Schlafzeit, die ich dann doch einlegen musste.
Die zwei Arbeitstage sind wie im Rausch vorbeigegangen. Gestern auf der Dienstreise habe ich instinktiv immer neben den beiden Taschen den Koffer vermisst.
Du bist zwar unterwegs, aber längst angekommen, beruhigte ich mich über den Tag.

Dann heute morgen wieder der Schlag. Das Schicksal schlägt zu. Unerbittlich. Ohne Erbarmen.

Sommergedicht

Ich hätte es besser früher gepostet. Gleich nachdem ich es schrieb, aber so hat der Sommer nicht abgewartet. Hat sich einfach wieder versteckt hinterm Horizont.

Sommergedicht

plötzlich
bricht der Sommer aus
hinter jeder Hecke
mitten auf der Wiese
bis zum Horizont
steht die Hitze
türmen sich die Wolken
jetzt
ist Sommer

Unheimlich

Unheimlich wird langsam das Thema Gesichtserkennung.

Ein Name für jedes Gesicht

Wie moderne Gesichtserkennung funktioniert, zeigen gerade die Macher des Glastonbury Festivals. Sie haben ein hochauflösendes Bild vom Publikum gemacht und lassen nun unter reger Teilnahme Dritter sämtliche Gesichter via Facebook taggen. Am Ende ist das Gesicht in der Menge öffentlich mit seinem Facebook-Profil verbunden.

Gesichtserkennung bei Massenveranstaltungen

Unverschämt

Der Streit um den deutschen Ehrenpreis für Russlands Premier Putin eskaliert: Grünen-Chef Özdemir kündigt aus Empörung seinen Rückzug aus dem honorigen Kuratorium an, der Menschenrechtsbeauftragte der Regierung nennt die Auszeichnung zynisch.

Was geht nur in diesen Köpfen vor? Wie kann man so eine Entscheidung treffen? Ganz einfach, in dem man sie druchführt. Wir lassen es ja geschehen und jagen sie nicht weg.

Warum eigentlich nicht?

Alle Tage

Alle Tage ist Alltag. Nein, das klingt falsch. Alltag ist nicht alle Tage. Klingt nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig.
Besondere Tage können auf keinen Fall Alltag sein. Nö, stimmt auch nicht.

Alle Tage sind Lebenszeit. Manchmal leuchtend und kräftig, manchmal blass und fad.

Alle Tage sind meine Tage – stimmt solange ich denken kann.

Singspiel – Wenn ich dich brauche

Dein Lachen scheint mir wie ein Sommertag.
Doch was ist, wenn ich nicht mehr lachen kann?
Was tust Du, wenn ich nicht mehr weiter mag?
Wenn ich Dich brauche – finde ich dich dann?

siehst du die Vögel in den Süden zieh’n?
Hörst Du den ruf? Schaust Du sie an?
wirst du, wie Sie, im Herbst die Kälte flieh’n?
Wenn ich dich brauche – finde ich Dich dann?

Dann bin ich müde
und es scheint, als ob die Bäume zu entfernt
und die Berge viel zu hoch.
Wenn ich im Winter schwere Träume hab,
wenn ich Dich brauche – finde ich Dich dann?

Ist schon verrückt wie sich die Suche nach Text und Musik von diesem alten Lied durch die Sammelmappe zieht. Zuerst kommentiert mir DasNest den Text, dann schickt mir jemand vom anderen Ende der Welt eine Sounddatei und jetzt bekomme ich von jemand anderen auch noch den YouTube-Link zugemailt.

Und da gibt es Menschen, die allen Ernstes nach dem Sinn des Bloggens fragen.

Nie vergessen beim Lästern

Nicht die Erfolglosen schmähen, nicht die Neulinge, nicht die, die schon am Boden liegen. Nicht ihre Frisuren, nicht ihre Sprachfehler, nicht ihre Nervosität. Texte schmähen, nicht Personen. Sich beim Schreiben fragen, ob man das auch dem Autor ins Gesicht vertreten kann.

Denn ich schreibe es ihm ins Gesicht:

Da trifft sie den Kern, die Sopranisse