Arbeiten im Internet

Heute möchte ich ausnahmsweise eine Mail-Anfrage in die Sammelmappe einstellen.
Es geht um eine Untersuchung der Arbeitsgruppe Arbeit-Gender-Technik der Technischen Universität Hamburg-Harburg.

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Regen und Sonnenschein

Das Wetter muss oft herhalten, wenn es um den Vergleich mit dem Gemütszustand geht. Andererseits beeinflusst es auch unsere Grundstimmung. Ob es jetzt das Wohlbefinden ist oder das Gefühl für Veränderlichkeit. Ein grauer Augusthimmel passt nicht in die Sommerphantasie. Trotzdem ist es gar nicht so unüblich. Typisch geradezu in dieser Klimazone.

Also lasse ich den Herbst noch etwas warten. Es ist Sommer.
Meine Sommertage.

Die rote Blümchenkladde

Manchmal lese ich in meinen handgeschriebenen Heften nach. In der roten Blümchenkladde, im Großen Lebensbuch oder im Herzspiralheft. Meistens fühlt es sich gut an, in der Vergangenheit zu lesen. Der Blick zurück ins ich, ins wir.
Die alten Kämpfe, die die neuen und die immer wieder aktuellen sind. Die Träume, die sich nach und nach verwirklichen oder leicht verändert nachgezeichnet werden.

Es fühlt sich gut an, die Richtung zu ahnen.

Gebärdensprachendolmetscher

Augenschmaus erläutert, warum es ganz schlechter Stil ist, wenn Medien von Gebärdendolmetscher und von Taubstummensprache schreiben.

Bloggerinnen vernetzen

Gute Idee, aber bei der Durchführung hapert es manchmal. Deshalb ist es schön, dass die Girls On Web Society gerade Bloggerinnen auffordert, ihr Blog auf Facebook vorzustellen.
(Am vorherigen Satz, könnt ihr Erkennen, dass ich nicht mehr gerade aus denken kann. Nach drei Korrekturen, die es immer schlechter machten, lasse ich das jetzt so stehen.)

Und wen kannst du dort kennenlernen?
Sandra Streit: Mein Blog fällt wohl auch unter „Alltagsblog“. Ich schreibe meist über persönliches, aber auch über Frauen-Spirituallität, Feminismus, Veganismus und Leben (als Frau) mit Behinderung. Eine bunte Mischung also. 🙂

La Moustache Bei mir gibt’s Film- und Kunsthappen, gelegentlich auch Hängengebliebenes aus den Tiefen des Internetz. Freu mich, wenn ihr vorbeischaut!

Jana Mänz Ich habe einen Fotografie-Blog, indem ich auch gerne über andere Dinge schreibe.

Ninette Halbbluthobbit Bloggerinnen an die Macht: auch banale Alltagsblogs können spannend sein! Ich freue mich immer über neue Leser (: Schaut mal bei mir rein: www.halbbluthobbit.de)

Annina Luzie Schmid von http://www.girlscanblog.org/, die sich immer über neue Bloggerinnen freut. Wer teilnehmen will, bitte einfach auf der Seite umsehen und ggf. FAQs lesen.

Trost

Im Trösten war ich noch nie besonders gut. Um genau zu sein: Im Trösten bin ich unsagbar schlecht. Nicht nur bei anderen auch bei mir selbst. Ob man das schon in der Wiege lernt? Keine Ahnung. Was mich so schlecht im Trösten macht ist, dass ich immer zielstrebig den Finger in die Wunde lege. Obwohl: So grob bin ich doch hoffentlich nicht. Mein Finger zeigt auf die Wunde, aber das ist doch auch schon ausreichend. Und hilft das beim Heilen? Eher nein.
Ganz bestimmt nein.

Unklarheiten

Das FINET-Logo habe ich auf der Sidebar schon mal raus genommen. Wie das weitergehen soll mit mir und der Liste, das weiß ich nicht. Alles was mir so glasklar ist, ist ganz plötzlich eingetrübt. So ist es nun mal, höre ich euch sagen: Wo es Menschen gibt, gibt es unterschiedliche Meinungen.
Klar, habe ich auch gar nicht anders erwartet. Ebenso wie es immer wieder Menschen gibt, die einem vor ihren Karren spannen wollen.

Dazu bin ich zu alt. Mir ist meine Lebenszeit dazu zu schade. Vernetzung ja, den Rest schenke ich mir jetzt hier in der Öffentlichkeit.

Steinigung

Da steht er jetzt, der barbarische Titel. Steinigung.
Es geht nicht um einen biblischen Text, es geht um Sakineh Ashtiani. Andere können ihre Appelle mitreisender formulieren. Mely Kiyak z.B. die in der Frankfurter Rundschau wöchentlich Kolumnen schreibt.
Ich stelle es mir vor: Ich stehe vor einem iranischen Gericht. Ich werde nicht angehört. Der Richter spricht das Urteil.

Die Zelle verwandelt alle Frauen zu Freunden. Mal ist es laut. Dann leise. Manchmal fühle ich Trost. Manchmal bin ich stark und tröste. Manche starren zu sehr. Die Zelle macht aus Freundinnen Feinde.

Die Angst dehnt sich im ganzen Körper aus. Der Magen will die Angst herausdrücken. Der Bauch wird für die Angst zu eng. In anderen Nächten zieht die Einsamkeit gleichmäßige Kreise im Kopf. weiter bei der Frankfurter Rundschau

via Anne Roth von annalist

Die Amnesty Petition gibt es hier.

Es ist wie es ist

spricht der Dichter und meint die Liebe.
Es ist wie es ist
flüstere ich mir selbst ins Ohr und meine die Realität.
Das Schicksal? Die Lebenslinie? Die Eigenveranwortlichkeit? Ja was?

Es ist wie es ist und wie es ist ist es zu akzeptieren. Manchmal gibt es tatsächlich nur den einen Weg, wenn man den anderen Weg nicht gehen will, der einen kirre macht.

Optimistische Pessimistin

Selbstportrait
Immer wieder erstaunlich für mich. Trotz meinem Dauerpessimismus und den Gewohnheitszweifeln überrascht mich die Realität immer wieder damit, dass sie schlimmere und schlechtere Realitäten parat hält, als ich mir in der pessimistischsten Grundstimmung hätte vorstellen können.

Oft komme ich mir vor wie ein Mensch aus früheren Zeiten, der die Geister beruhigen will. Wenn ich mir erst einmal das Schlimmste ausgedacht habe, dann muss die Gefahr doch gebannt sein. Dann darf gerne die positive Überraschung kommen.
Aber die Geister halten sich nicht an diesen Zauber.
Sie messen nach ihren eigenen Maßstäben. Wer kann es ihnen verübeln?