Nicht die schlechteste Idee, wenn das Leben sich überschlägt. Nur wenige Menschen schaffen es, die Auszeit rechtzeitig anzusetzen. Dann wenn der Absprung noch gelingt und der Zug noch nicht seine volle Geschwindigkeit erreicht hat. Denn dann geht es einem, wie den Schülerinnen im ICE mit der kaputten Klimaanlage, da gibt es kein Notausgang mehr.
Ich habe heute morgen auch kurz darüber nachgedacht, eine Sommerpause einzulegen, – dann aber wieder verworfen. Mein Zug hat die Höchstgeschwindigkeit schon seit einiger Zeit erreicht: Ich muss auf den nächsten regulären Stopp warten, wenn ich mir keine Verletzungen zu ziehen will.
Vorsichtig! Ich bin kurzsichtig. Manchmal stelle ich es mir besser vor, weitsichtig zu sein. Den Überblick zu behalten. Das Große und Ganze nicht aus den Augen zu lassen.
Aber mir bleibt nur die Detailperspektive, an der hangle ich mich entlang. Blick für Blick. Vielleicht gefällt mir deshalb die Traumtänzerinnen-Position so gut. Von Innen schauen. Aus der Perspektive, die ich mir wähle. Jederzeit. Vor allem im Traum. Ganz besonders im Traum.
Ganz besonders.
Für mich selbst an Denkanstoß setze ich den Link zu der Dokumentation, die ich leider nur in Bruchstücken sah und die mich dennoch beeindruckt hat. Kein Auto zu fahren ist schon seit Ewigkeiten eine Selbstverständlichkeit für mich, genauso wie die Urlaubsreisen mit dem Zug. Die einzige Flugreise meines Lebens führte mich nach China, da konnte ich wirklich nicht anders hinkommen. Aber nur wegen der Zeit, theoretisch ist es möglich auch mit der Bahn nach Peking zu kommen.
Die einzigen Elektrogeräte, die ich in der Küche besitze sind: Herd, Kühlschrank, Mixer und ein Wasserkocher. Das ist schon ziemlich gut im Vergleich mit dem, was ich in anderen Küchen sehe.
Davon abgesehen gibt es allerdings noch viele Bereiche in denen ich zu lässig mit dem Plastikverbrauch umgehe. Viel zu lässig. Es wäre schön, wenn ich mich ab und an daran erinnerte.
John Webster, seine Frau Anu und die Buben Benji und Samuel sind als typische Familie für 20 Tonnen CO2-Ausstoss im Jahr verantwortlich. Die Erde würde aber nur 2 bis 3 Tonnen pro Person verkraften, was den Dokumentarfilmer zum Nachdenken bringt. Er möchte das Experiment wagen, für ein Jahr auf Erdöl und Erdölprodukte zu verzichten, was vom Rest der Familie eher als Abenteuer denn aus Überzeugung mitgetragen wird.
zur Filmbeschreibung
Gedanken
die in den Erinnerungen stochern
um die Zukunft
aufzuwirbeln
und schreibfaul ist der Untertitel von Silkes Blog 404 Not Found.
Es freut mich, wenn sie weiterbloggt.
Thomas Floß vom Berufsverband der Datenschutzbeauftragten geht in Schulen und sensiblisiert Schülerinnen und Schüler für den Datenschutz. Bei fast allen seinen Vorträgen melden sich Mädchen bei denen die Kontrollleuchte der Webcam nie ausgeht.
Seine Recherchen haben jetzt zu der Festnahme eines Täters geführt, der sich mit Hilfe eines Trojaners auf die PC der Mädchen geschaltet hat.
Nie im Leben ist das ein Einzelfall. Nie im Leben.
mehr strahlend als stochernd
mehr stichelnd als glänzend
fast zärtlich
ein Strich und keine Linie
gemalt statt gezeichnet
mit Kreide
in den Sand
Falls ich ihn erlebe – da würde ich gerne Kommissarin Lund sehen. Mich an die Musik erinnern. An die Abende, an denen ich gezittert habe. Um das Leben, um das Gute, um das Böse.
Wie ich darauf komme? Weiß nicht. Vielleicht weil die Wiederholung von The Killing am Dienstag schon zu Ende ist. Das wird hart. Die letzten zwei Folgen. Alles spitzt sich zu – Jan Meyer ist tot – verdammt: Warum ist er tot? Sie hätten die Serie auch so zu Ende bringen können. Auch ohne seinen Tod.
Ich zittere mit, obwohl ich jede Szene einzeln kenne.
Warum? Was hab ich damit zu tun?
Da entdecke ich ein neue Spielzeug, aber es will nicht so, wie ich will. Warum lässt mich dieses Foursquare-Apps nicht einloggen? Bastle schon seit einer Stunde daran herum.