Weil ich immer noch platt und erledigt bin, heute ein paar Lesetipps für Blogsüchtige. Da wäre die Irrlichterkette von Sebastian Baumer oder der Gedankenplug , die Insel ohne die ich nicht mehr Leben mag oder die Piratin, die wieder zu ihrer Blogsprache gefunden hat.
Hab ich schon gesagt, wie sehr ich sie liebe? Die Blogs?
Claudia November 5th,2009
Fundstücke | tags:
Kultur,
Kunst,
Literatur |
No Comments
kann nicht mal mehr die Kommentare kommentieren. Was für ein Tag! Freue mich über Aufmunterung und Rückendeckung. Musik wäre gut. Aber nein, heute ist Spanisch-Abend. Den musste ich erst letzte Woche wegen Krisenstimmung absagen. Das gab es in zehn Jahren noch nie.
Nun ja, wie heißt es so schön: Was ihr gesät habt, das werdet ihr ernten. In Botanik war ich noch nie besonders gut. Vielleicht wäre es eine Option, das säen einzustellen.
Claudia November 4th,2009
Leben | tags:
Alltag,
Gemüt,
Pause,
Ruhe |
No Comments
Wie geht es Euch, meine Lieben? Wir fühlt Ihr Euch? Seid Ihr glücklich, seid Ihr traurig, seid Ihr nachdenklich?
Mir geht es – ja, wie? Wie geht es mir? Das Leben lebt mich und ich lebe das Leben. In der Nacht träume ich, oft sind es schöne Träume. Sinnliche Träume. Tagsüber sieht mein Leben Pflichten vor, lässt Zeit für Tagträume und ich verpflichte mich zu etwas Freizeitarbeit. Aber wie geht es mir? Bin ich nachdenklich? Selbstverständlich. Ich schon nachdenklich auf die Welt gekommen. Und wenn ich nicht denke, dann träume ich. Träumen und denken, denken und träumen sind für mich zwei Seiten der gleichen Medaillie. Denken, verstehen, mitfühlen sind Synonyme. Wenn ich etwas nicht zu Ende denken kann, dann kann ich auch nicht fühlen, nicht spüren, nicht fühlen. Wenn ich etwas nicht träumen kann, fühle ich mich leblos und leer.
Ich träume, ich denke. Ich vergewissere mich, dass ich träumen kann, dann fühle ich das Leben und zwischen drin – funktioniere ich. Das ist das Lieblingswort meiner Bekannten. Sie sagt, sie funktioniert. Wenn sie funktioniert, dann ist alles im grünen Bereich. Dann ist alles gut, solange sie funktioniert.
Wie geht es Euch?
Claudia November 3rd,2009
Gedanken | tags:
Gemüt,
Leben,
Liebe,
Seele,
Träume |
No Comments

Der Tag verschleiert sich, verliert sein Licht, versteckt sich in der Düsternis. So grau, so grau.
Novembertage ohne Aussicht. Ohne Erinnerung. Die Zeit ist aus den Fugen geraten. Die Trauer macht sich breit, vernebelt die Tage und dämpft das Licht. Es geht noch trüber, sagt mir mein Gefühl. Es geht noch kälter und finsterer im peitschendem Regen.
Novembertage berühren mich.

Witzig ist der Blob-Roboter, der Bloboter, der in der c’t vorgestellt wird. Die Antwort der aktuellen Forschung auf die Frage: Wie komme ich durch eine Öffnung, die kleiner ist als ich selbst?
Die Lösung ist eine galertartige Masse wie aus einem Horrorfilm. Wie sie funktioniert, sieht man auf dem Video bei YouTube.
Julia gefallen die Twitterlisten, mir haben sie sich noch nicht ganz erschlossen.
Die Listen kann man in Friendfeed schon lange machen. Dort kann man auch die anderen RSS-Feeds der Leute eintragen. Die Blogs, YouTube, Flickr usw. Wenn man sie pflegt hat man einen viel besseren Überblick als nur in der Twitter-Liste.
Aber ich komme eh schon lange nicht mehr hinterher. Twitter, identi.ca, facebook, friendfeed und die Blogs: Im Moment ist alles Kraut und Rüben – Passend zur Jahreszeit.
Bevor ich es vergesse: Julia benutzt in ihrem Blog ein geniales Vorlese-Plugin. Klingt nicht schlecht!
Sie stirbt am 24. August 1943 im Alter von 34 Jahren. Die amtliche Sterbeurkunde vermerkt: “Die Verstorbene hat sich selbst getötet und zerstört, indem sie sich in einer Phase von Geistesgestörtheit weigerte zu essen.”
Gedankengewirr:
Erfolgreicher Konsum – eine helle Lederjacke. Fast weiß, aber nicht ganz. Nie im Leben werde ich mich mit einer schwarzen Jacke in die Finsternis wagen. Irgendwie muss frau sich als Fußgängerin schützen, damit sie die bösen Autofahrer nicht über den Haufen fahren.
Beim Shoppen am Rande mit bekommen, dass mehrere männliche Begleiter sich über die fehlenden Sitzmöglichkeiten beschweren. Alles junge Typen. Na so was?
Nicht weniger erfolgreicher Frisörbesuch. Dieses Mal ging es sogar flott und ohne Nervenprobe. Selbstverständlich mit exzellentem Ergebnis.
Einen Anti-Kriegs-Poetry-Slam gefunden.
Morgen vor einem Jahr habe ich zum ersten Mal beim NaNoWriMo mitgemacht. Das war eine tolle Erfahrung, trotzdem möchte ich sie in diesem Jahr nicht wiederholen.
Andrea geht Verschwörungstheorien zur Schweinegrippe nach. Mir ist es lieber, ich denke nicht darüber nach.
meine Mitarbeiter waren gut vorbereitet. Andere Mitarbeiter sollen geheult haben als ihnen am Telefon gekündigt wurde.
So was: das kündigen die unvorbereiteten Chefs telefonisch und wundern sich, dass die Mitarbeiter heulen. Ach, nein: nur die von den unvorbereiteten Chefs heulten. Die Mitarbeiter der anderen Chefs, die heulten nicht – am Telefon.
Wahrscheinlich gab es unter den Mitarbeitern auch Mitarbeiterinnen. Aber wahrscheinlich waren die Chefs in der überwiegenden Zahl männlich. Aber was macht das schon? So ist das Leben: Heute, hier und jetzt.
Gut vorbereitet geht es ohne Tränen.
Wer wird denn schon heulen? Ist doch nur die Globalisierung. Oder die Krise. Oder was auch immer.
Lassen wir uns einfach nicht unterkriegen. Es geht voran!
Claudia Oktober 30th,2009
Leben | tags:
Arbeit,
Beruf,
Kündigung |
No Comments
Ich bin dann mal sitzen. Bloggen, arbeiten, sitzen, streiten, leben, denken, sich auseinander setzen. Manchmal schaltet sich die Zeit auf ein ICE-Tempo und wenn ich die Geschwindigkeit drosseln will ist es lästig, jedes Mal die Notbremse zu ziehen. Da sollte es schon ein paar andere Möglichkeiten geben.
Die Sammelmappe fülle ich oft etwas zeitversetzt mit Inhalten. Damit meine ich nicht, dass ich die Artikel mit einem Zeitstempel automatisiert frei schalte, sondern, dass ich die Dinge, die mich bewegen nicht unbedingt an dem Tag blogge, an dem ich über sie nachdenke. Mir ist es wichtig, dass ich möglichst wenig Bezug zu meinen aktuellen Zeitabläufen herstelle. Meinen Urlaub und die Abwesenheit im Blog anzukündigen, halte ich für genauso unpassend, wie einen Bezug zu meiner aktuellen Arbeit und den Menschen, die ich da treffe herzustellen.
Beim Bloggen kann ich also nicht nur die Geschwindigkeit, sondern sogar die Reihenfolge der Abläufe verändern. Eine echte Zeitmaschine daraus machen. Beim Leben muss ich da noch üben.
Claudia Oktober 28th,2009
Fühlen,
Gedanken,
Leben | tags:
Alltag |
No Comments