
„Sie fragt sich stattdessen.“ –
Performance ist die neue Malerei
Ende Januar 2016 startet der „Bund Offenbacher Künstler“ mit einer Gemeinschaftsausstellung in das neue Jahr: die Künstlerinnen Roza Rueb und Verena Lettmayer präsentieren in ihrer ersten künstlerischen Kollaboration eigens für den BOK geschaffene Arbeiten. Malerei, Performance und Video gehen dabei Synergie-Effekte ein.

Ich hab mich sehr über den Film amüsiert. Er ist klasse gemacht und die beiden sind grandiose Darstellerinnen.
Überhaupt:
Kunst, die mich zum Lachen bringt, bekommt ein extra Sternchen von mir.
Kunst, die Themen wie „Flüchtlinge“, „Bedingungsloses Grundeinkommen“, „Kreativwirtschaft“ und „Conchita Wurst“ verhandelt, einen Doppelstern.
Und Gozilla ist mindestens drei Sterne wert.
Es handelt sich also um einen ganzen Sternenhaufen. Deshalb für alle, die in der Nähe sind: Hingehen und ansehen.
Selbstbildnis als bekennende Frostbeule mit Heizkissenfetisch.
Ja, ich weiß: im Winter ist es kalt. Darf es kalt sein. Erst recht im Januar. Das ist doch der wahre klirrende Schnee-und-Eis-Monat. Aber ich kann es nicht ändern, mir gefällt die Kälte nicht. Ich packe mich ein, mümmle mich in Wolle und Daunen. Ein mobiles Heizkissen wäre mein Traum.
Kaum spüre ich die Kälte, laufen mir die Tränen über das Gesicht. Schamloses Weinen.
Mit der Welt und um die Menschheit.
Im Allgemeinen und Besonderen.
Der Hauch der Eiskönigin zieht langsam in mein Herz.
claudia Januar 19th,2016
Fühlen,
Gedanken,
Leben,
nur für mich,
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Gemüt,
Kälte,
Krankheit,
Kummer,
Leid,
traurig,
Winter |
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Demokratie ist nichts für Feigling. Sie ist auch nichts für Mitläuferinnen. Ein Selbstläufer ist sie auch nicht.
Demokratie können wir nicht den Parteien überlassen. Der Wirtschaft aber auch nicht.
Demokratie braucht Menschen. Menschen, die sie verteidigen und gestalten.
Demokratie braucht Leben.
Sie braucht uns.
Ihr habt gedacht, sie wächst und gedeiht von ganz allein?
Das ist ein Irrtum. Ein schwerer Irrtum. Vielleicht tödlich für die Demokratie.
Kommt selten vor, dass in einer Dokumentation über Mathematik auch Mathematikerinnen vorkommen.
Ihr habt noch sechs Tage Zeit, um die Doku bei arte zu sehen.
Ist kein bisschen langweilig. Versprochen.

Manchmal macht es Sinn über den Boden der Tatsachen hinwegzuschweben.
Aber das ist eine Kunst und es kann sein, dass ich sie aus Mangel an Übung verlernt habe. Wie so vieles. Wirklich vieles und Wichtiges. Keine Zeit für nichts.
Das warten auf die Rückkehr des selbstbestimmten Lebens. Der Rückkauf der Seele und der Träume.
Die Tage schwimmen schon wieder davon. Ein Alltagsbrei dringt durch alle Ritzen des Lebens. Weiter gehen. Verdrängen was sich verändert. Einfach weitergehen und nachdenken.
Immer nachdenken. Denkzonen errichten. Innere Freiheitszonen abstecken. Aber vor allem weitergehen.
Der Kontrast zwischen Alltag und der historischen Veränderung der Gesellschaft ist irritierend. Nein, die Welt bleibt nicht stehen, wenn sie zusammenbricht.
Sie dreht sich weiter bis zum Schluss. Selbst ihr Leichnam wird sich weiterdrehen.
„Unsere Gesellschaft hat ein Sexismus-Problem auf allen Ebenen“, sagt Gümüşay und fordert nun eine Diskussion darüber. Das Statement will beweisen, dass man über Sexismus diskutieren kann, ohne in rassistische Fallen zu tappen. Denn: „Natürlich haben arabische oder türkische oder sogenannte ’nordafrikanische‘ Communitys ein Sexismus-Problem“, so die Publizistin. „Doch das haben sie nicht exklusiv.“
Zum Artikel
Zur Stellungnahme auf ausnahmslos.org

Die Weihnachtsbäume haben ausgedient. Jetzt ist wieder Platz in den Wohnzimmern. Platz für Rassismus, Sexismus und Vorurteile.
Irgendwie zerbrösseln uns Demokratie und Freiheit, aber noch bemerken das nur vereinzelnte Menschen. Die meisten halten es für unschöne Auswirkungen des Terrorwahns. Dabei kommt doch der Terrorwahn auch nicht von ungefähr. Die Regierungen haben immer mehr Angst vor ihrer eigenen Bevölkerung. Viele Einschränkungen und Überwachungsmaßnahmen dienen der Vermeidung von Volksaufständen.
Ich bin immer noch dabei, die furchtbaren Stimmen Der letzten und deren Auswirkungen zu verkraften.
Keine gute Zeit für Freiheitsliebende.
Keine gute Zeit für Menschenliebende.
Da macht sich das Magazin Focos also daran, die sexistischen Ereignisse in der Silvesternacht in Köln in Form eines sexistischen Covers anzuprangen.
Das Bild ist so schlimm, dass es weh tut. Eine nackte Frau, beschmutzt durch schwarze Handabdrücke und die Frage „Sind wir noch tolerant oder blind?“
Das ist dreist und sehr verletztend für viele Frauen. Aber sie zeigen damit eben auch ihr wahres Gesicht.
Meine Frage von vorhin ist also beantwortet:
Kann ich mich wieder aus meiner Filterbubble wagen oder stinkt es draußen immer noch nach brauner #Kackscheisse?
Es stinkt ganz gewaltig im Patriarchat.
Nachtrag: Titel der Schande
Und das Cover der Süddeutschen toppt es jetzt noch.
Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung. Vielleicht wird jetzt endlich über Sexismus gesprochen und darüber, was er mit dieser Gesellschaft macht.
Nach drei Tagen tief wühlt sich die Hoffnung nach oben. Das Licht in meiner Pessimistinnen-Seele, das dort zum Trotz weiterscheint.
claudia Januar 7th,2016
Leben | tags:
Gewalt,
Köln,
Sexismus |
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„Von der Hand zum Hirn und nie wieder zurück“ trifft den heutigen Informationskonsum ziemlich genau. Vielleicht ist das Problem gar…