PRISM

Wie funktioniert PRISM?

Machtvoll

„Du hast immer nur soviel Recht wie du Macht hast.“ Ein Satz der im Gedächtnis hängen bleibt.

Kopfzerbrechen

Ich bin die geborene Kopfzerbrecherin. Das muss in meinen Genen liegen. Selbst auf gute Nachrichten reagiere ich mit Kopfzerbrechen, wenn sie zu gut sind. Oder zu überraschend.

Aber jetzt kann das wieder aufhören, bitte.
Alles ist gut.

Mit Regenschirm und Sonnenbrille

Bennis Aufruf auf Keimform

Unterzeichnet den Solidaritätsaufruf mit den Eingeschlossenen:

http://www.attac.de/aktuell/eurokrise/blockupy-2013/blockupy-soli/

Kommt am Samstag um 12h zum Baseler Platz in Frankfurt für eine Demo gegen Polizeigewalt und für das Demonstrationsrecht auf der selben Route von letzter Woche mit dem selben Aktionskonsens.

Künstlerinnenleben

Schwierig, das Künstlerinnenleben. Da hat sich seit Van Gogh nicht viel getan. Gesellschaftlich, meine ich.

Liebesgedicht

noch zögere ich
mit dem Liebesgedicht
aber irgendwann
nehme ich mein Herz
an die Hand
und überreiche es dir

denn ohne dich
schlägt es nicht

Warum sie will

Nicole von Horst schreibt auf Kleinerdrei warum sie jetzt heiraten will. Sie, die nie heiraten wollte – und sie schreibt das auf ihre unnachahmlich tolle Art.
Heiraten. Verheiratet sein.
Ich denke an meine Heirat. An meine Ehe. Die passt jetzt so gar nicht ins Bild. Auf den ersten Blick.
Aber dann doch wieder, weil ein Aspekt fehlt. Ein Aspekt, der ganz selten zur Sprache kommt.

Jedenfalls für mich. Für mein Leben war das so. Kennt ihr „The Power of Love“ von Jennifer Rush? Ich neige ja musikalisch zum Kitsch. Wenn ich an meine Ehe zurückdenke, dann denke ich an diesen Song. (Ich glaube er stammt aus der Zeit.)
„Cause I am your lady
And you are my man“

Nicht ganz gendergerecht, aber „ich bin dein Pol und du mein Gegenpol“ bringt mein Herz nicht so ins vibrieren. Aber das muss sein. Denn nur mit diesem Vibrieren ist die Erinnerung echt.
Meine Ehe hat mir die „Power of Love“ gezeigt. Die ganze verdammte Power. Hätte sie mir vielleicht auch ohne Ehe gezeigt, aber das ist hypothetisch. Denn diese Liebe war ohne Ehe nicht denkbar und diese Ehe ohne Liebe nicht. Ich wäre beinahe daran gestorben. An dieser Ehe und an dieser Liebe – und habe nie verstanden, dass vor der Liebe nicht mehr gewarnt wird. Vor allem vor der ehelichen Liebe.
Meine Liebe hat sich verharkt und verkantet, sie ist mit der Liebe meines Mannes auf eine so wunderliche Art und Weise verwachsen, dass sie lebensgefährlich wurde.
Es sollte mehr gewarnt werden vor Gefühlen, die gesetzlich geregelt werden. Obwohl: eine gesetzliche Regelung ist das ja nicht. Nur ein gesetzlicher Rahmen.

Was jetzt nicht heißt, dass ich irgendjemand vom Heiraten abhalten will. Ganz im Gegenteil. Liebt so oft ihr die Gelegenheit dazu habt, aber passt auf eure Seele auf!
Das ist das Wichtigste.

Nie die Power of Love unterschätzen! Ein Tsunami ist ein lahmes Plätschern dagegen.

Nachtrag: Da fällt mir wieder ein, nicht unerheblich bleibt auch – was die Liebe will.

Die Demokratie

die #Demokratie: ein Pflänzchen mit überschätzter Wachstumsenergie – meistens ist das Schild größer als der Keimling dazu

Das gilt für Frankfurt und blockupy genauso wie für die Türkei. In Frankfurt werden Regenschirm als Abwehrwaffen klassifiziert und Herr Erdogan sagt sinngemäß, das die Demonstrantinnen und Demonstranten doch gut an den Bäumen hängen könnten, für deren Erhalt sie protestiert haben.

Demokratie ist ein zartes Pflänzchen. Um sie zu erhalten, müssen wir auf alle unsere Grundrechte bestehen. Jederzeit und und immer wieder. Das ist nicht so einfach und kostet Energie. Und Überwindung, denn die Abs hreckungsstrategien wirken. Hier wie dort. Da gibt es kaum Unterschiede zwischen Deutschland, den USA oder der Türkei. Der Staat inszeniert seine Macht durch die Anwendung der rabiaten Staatsgewalt.

Aber das soll uns nicht darin hindern weiter für das zarte Pflänzchen Demokratie einzutreten. Es braucht Hilfe und Unterstützung, damit es nicht untergeht. Sofort und von vielen.

Strickgraffiti

Llanca hat jetzt auch ein Strickgraffiti. Gerade noch rechtzeitig vor der Abreise fertig geworden.
Ich verlasse den Ort dieses Mal genauso wie ich gekommen bin: mit einem Schnupfen, der sich die ganzen Zeit an mich festgeklammert hat. Sehr erfolgreich. Draußen windet es wieder heftig, die nächste Woche scheint Wetterbesserung anzustehen, aber da bin ich dann über alle Berge.

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Kümmern und konsumieren

Muss mich diese Woche mal um Infos zum Fairphone kümmern. Soll ja nicht an mir scheitern.
Obwohl: ob das jetzt der richtige Zeitpunkt für mich ist? Draußen stürmt es und die Wolken ziehen wild über den Himmel. Manche kommen sich gegenseitig in die Quere. Das Wetter in Nordspanien zieht viele Register, allerdings nicht die des Frühlings oder gar des Sommers.
Ich bin dazu übergegangen mich morgens an die Leine des Lebens in Form einer Heizdecke zu legen.

Soll niemand sagen, dass ich mir nicht zu helfen wisse.